Gekündigt trotz Schwangerschaft in Probezeit was kommt auf den Arbeitgeber zu?

6 Antworten

Sie wird einfach weiter beschäftigt werden.

Wieso sollte die Beschäftigung nun nicht mehr zumutbar sein ? Das die gekündigt worden ist , wird als Begründung nicht ausreichen .

Eine kleine Abfindung wird es nur im Einverständnis mit dem Arbeitgeber geben. -> Aufhebungsvertrag

Jetzt bekomme ich gleich wieder Prügel, aber was solls...

Ich lese immer "Kann nicht gekündigt werden" .. woher kommt Wissen? Natürlich kann man kündigen, jedoch nicht mal einfach so und schon gar nicht aufgrund Schwangerschaft.

Warum aber werden Betriebe gerade bei jungen Frauen immer vorsichtiger? Ein Beispiel:

Eine Mitarbeiterin wird schwanger, Glückwunsch! Anfang des zweiten Monats bekommt sie, weil Schwangerschaft heute ja eine Krankheit zu sein scheint, Berufsverbot, sitzt zuhause un bekommt Geld.

Natürlich geht sie, vollkommen zu Recht, in den Mutterschutz und nimmt im Anschluss daran das Erziehungsjahr. Nun, nach all der Zeit, kommt sie zurück, arbeitet eine Woche und ist dann krank. Endlich wieder fit (will man meinen) kommt sie und legt erneut ein Berufsverbot vor, ja, sie ist wieder schwanger und das Spiel beginnt von vorne.

In den letzten 6 Jahren hatten wir insgesamt 7 Damen die schwanger wurden und nicht eine, die kein Berufsverbot bekam. Liegt wohl an der schweren Arbeit?! Ja, diese ist sitzend und man kann sich nach Lust und Laune auch bewegen. ein Ruheraum ist vorhanden, also eigentlich alles gegeben.

Warum nun immer mehr Betriebe keine wirkliche Lust mehr auf Frauen haben bei denen die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, sollte damit erklärt sein. Keine Frage, das ist sehr schade aber was will man machen, es sind Betriebe und keine Sozialämter. Das es zu Problemen kommen kann ist keine Frage und das man in solchen Situationen auch Möglichkeiten bieten muss ist sicherlich richtig, nur heute eben ist Schwangerschaft Krankheit.

https://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2009/08/28/kundigungsschutz-auch-bei-schwangeren-wahrend-der-probezeit/

Einen Anspruch auf Abfindung? Für was? Probezeit garantiert erstmal per se keine Festanstellung, einen grundsätzlichen Anspruch auf Abfindung gibt es nicht.

Das Arbeitsverhältniss endet wie vorgesehen.

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Ja sollte auch nur als Anhang dienen ich meinte halt eher ,,Abfindung Vergleich...'' aufgrund der Schwangerschaft und weil es ja nicht Rechtens ist. Ich denke bzw. kann mir nicht vorstellen das es in Dtl. noch keinen ähnlich gelagerten Fall gab, konnte aber leider noch nichts Googlen bzw. Finden.

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@benzm

Niemand hat per se Anspruch auf Abfindung- es seie denn das wurde vertraglich geregelt- bei Befristung sehr unwahrscheinlich.

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@LouPing

ja rechtlich gesehen wahrscheinlich nicht, Abfindung war evtl. auch falsch ausgedrückt (Strafzahlung?) denke halt nicht das es das erste mal in Dtl. war ist das sowas passiert evtl. hat ja jemand schon Erfahrung. geht auch nicht um einen Rechtsbeistand eher um eigene Erfahrungen oder jemand kennt tatsächliche Präzedenzfälle etc. Gesetzeslage kann man ja Googlen :) danke trotzdem.

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