Gekündigt nach arbeitsunfall bei zeitarbeitsfirma

7 Antworten

Da es sich um einen Arbeitsunfall handelt, erhältst du Verletztengeld von der Berufsgenossenschaft (auch wenn die Krankenkasse, es auszahlt). Da du bereits Verletztengeld erhältst, gehe ich davon aus, dass der Unfall ordnungsgemäß gemeldet wurde. Ob dadurch eine Kündigung gerechtfertigt ist, kann dir nur das Arbeitsgericht sagen. Gegen die Kündigung kannst du innerhalb von 3 Wochen Klage erheben. Das solltest du auch tun. Die KLageerhebung ist kostenlos und du benötigst auch keinen Anwalt. Du kannst die Klage schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Arbeitsgericht einreichen, das für deinen gewöhnlichen Arbeitsort zuständig ist.

Leider sind die drei Wochen verstrichen, jetzt musst du das begründen. Warst du die ganze Zeit über krank, und konntest dich nicht um deine Rechte kümmern. Da wirst du zur Gewerkschaft, oder zum Anwalt müssen. Wieso fragst du denn erst jetzt?

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Hi ja du kannst die Firma verklagen, da du wärend deiner verletzung eigentlich nicht gekündigt werden darfst du kannst ja nix dafür das du einen arbeitsunfall hattest würde ich auf jeden fall mit dem anwalt durchsprechen sollte eine abfindungs zahlung bei raus kommen, da ich nicht davon ausgehe das du nach so einer aktion die wiedereinstellung haben möchtest

Du weißt nicht, ob er a) wegen des Unfalls gekündigt wurde (und das wird auch kein AG in eine Kündigung reinschreiben)

b) ob er durch sein Arbeitsverhältnis überhaupt einen Kündigungsschutz hatte. Viele vergessen, dass es da Probezeit, Mindestanzahl von Mitarbeitern etc. gibt

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Nimm dein Zeitarbeitervertrag und gehe zu einem Rechtsanwalt, Fachrichtung Arbeitsrecht. Die Zeitarbeitfirmen sind auch zum Zwecke der Auflockerung des Arbeitsrechtes eingesetzt, so viele Bestimmungen es mittlerweile gibt, die Kniffe in den Verträgen versteht nur ein Anwalt.

Ich arbeite 6 Jahren bei Zeitarbeitsfirma (Tarifvertrag, unbefristeten Arbeitsvertrag ).Bekomme ich eine Abfindung wenn ich gekündigt werde....und wie viel?

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Bei Zeitarbeitsfirma gekündigt - Rechtens?

Ich habe folgendes Problem und zwar bin ich seit Winter 2002 mit einem Schreibbüro selbstständig. Da die Auftragslage sich verschlechterte, suchte ich nun nach einem Zusatzjob und fand ihn am Mittwoch bei einer örtlichen Zeitarbeitsfirma. Am Donnerstag hatte ich einen Probetag bei der Metallfirma, wo ich hingeschickt wurde und das Unternehmen war über mein Fleiß begeistert. Mich rief dann am Freitag die Zeitarbeitsfirma an, dass man einen befristeten Arbeitsvertrag bis zum 31.03.2014 machen möchte und ich am Montag (heute) vorbeikommen soll um ihn zu unterschreiben.

Heute rief ich bei der Zeitarbeitsfirma an, dass ich gegen 10 Uhr vorbeikomme für die Unterschrift. Da teilte mir dann der Chef die Kündigung mit, weil ja am Samstag bei der Frühschicht ein Vorfall passierte. Ich war am Samstag von 6 bis 11:00 Uhr in der Frühschicht und musste da 80 Zentimeter im Durchmesser bemessende und 25 Kilogramm schwere Alu-Rundstangen in einem Regal aufstellen, wo mir meine Feinmotorik allerdings dazwischen funkte und mir beinahe eine Stange auf mein Kopf gefallen wäre. Der Meister zeigte mir drei mal wie das richtige Anheben und hochstämmen geht und versuchte es aber wegen der Feinmotorik klappte es nicht und wurde dann zu einer einfacheren Arbeit eingeteilt.

Ich muss dazu sagen, dass ich eine 50 % Schwerbehinderung habe welche die Feinmotorik betrifft und habe einen Haltungsschaden. Dies alles teilte ich der Zeitarbeitsfirma beim Vorstellungsgespräch am letzten Mittwoch mit.

Nun ist meine Frage. Darf mir die Zeitarbeitsfirma einfach so kündigen? Ich meine die wussten doch um meine körperliche Behinderung und hätten mich eigentlich nie zu so einer Arbeit einteilen dürfen. Die schmalen Rundstangen und Flachstangen waren kein Problem aber mit den dicken Stangen dieser beiden Metallformen hatte ich Schwierigkeiten.

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Krankenkasse kündigt mir wegen 1 tag Überschreitung

Ich bin seit einigen monaten krankgeschrieben und erhalte krankengeld.Am 1.8.2014 sollte ich mich beim Arzt wieder vorstellen.Ich war da,aber gab nur meinen Auszahlungsschein für die Krankenkasse ab.Untersucht und den Schein zurückerhalten war am 4.8.2014.Jetzt teilte mir die Krankenkasse mit das ich gekündigt wurde weil ich mich nicht am 1.8.2014 habe untersuchen lassen,das heist ich bin seit dem 1.8.2014 ohne Krankenversicherung und Anspruch auf Krankengeld.Bis heute alle Informationen nur telefonisch von meiner Krankenkase erhalten auf meine Nachfrage.Was kann ich tun?Habe Rechtsschutz.Lohnt es sich zu klagen?

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Hallo, ich hatte auf dem Weg zur Arbeit ein Unfall, woraufhin ich für ca. 6 Wochen (nacheinander) krankgeschrieben worden bin.

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Der Unfallchirurg im nächstgrößeren KH schrieb mich nun nach Ablauf der 6 Wochen erneut bis Ende November 14 krank.

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