Gekündigkter Vertrag BASE 2012. Jetzt April 2016 Mahnung GFKL Inkasso?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Forderungen aus 2013 sind natürlich noch nicht verjährt.

Spielt aber in soweit keine Rolle, als dass für einen zum Ende 2012 gekündigten Vertrag in 2013 keine Forderungen mehr offen sein können.

Daher würde ich einfach vollumfänglich widersprechen und auf den Klageweg verweisen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde hier folgendes machen:

1. Ab zur Polizei. Die Briefe vorlegen und die Faxbestätigung und Kündigungsbestätigung. Dann würde ich die Mitarbeiter der Base, die der Inkassos und der Anwaltskanzlei anzeigen wegen versuchten Betrugs und Nötigung. Es kommt alles für einen Betrug zusammen, der Vorsatz, die Täuschung, die Schädigung und die eigene Bereicherung. Begründung:

Erklärung A) Die Rechnungen gehören nicht zu dir, sondern zu einer unbekannten Person und es gibt eine absichtlich begangene Personenverwechslung. Dann sind das Täuschungen mit Vorsatz, denn die haben 0 Gründe, dir das anzuhängen, die suchen nur einen Deppen, der nicht weiß, wie man sich wehrt.

Erklärung B) Die tun so, als habe man nie gekündigt. Lassen trotz Kündigung den Vertrag weiterlaufen und hoffen insbesondere nach 3 Jahren, dass man die Kündigungsbestätigung u.ä. nicht aufgehoben hat.

Erklärung C) Das ist am Ende aus anderen Gründen komplett frei erfunden.

Dass es Betrug und Vorsatz ist, deutet sich auch aufgrund des Zeitverlaufs an. Wenn die jemals davon überzeugt gewesen wären, dass dies Hand und Fuß hat, hätten sie längst ein Gericht mit der Geltendmachung beauftragt, sei es in einem Mahnbescheid oder geklagt. Wenn die nach 3 Jahren nacheinander erst einen Anwalt, dann ein Inkasso beauftragen, haben die vom Anwalt gesagt bekommen, dass die Forderung nicht einklagbar ist. Sie versuchen es aber trotzdem...

2. Dem Inkasso würde ich folgendes schreiben: "Wertes Inkasso. Angesichts der schriftlichen Unterlagen, die ich habe, bin ich heute zur Polizei gegangen und habe sowohl ihre Mitarbeiter als auch die Mitarbeiter ihrer Mandantin angezeigt. Sie hören demnächst von der Staatsanwaltschaft. Ich fordere sie bzw. ihre Mandantin ausdrücklich auf, Klage beim hier zuständigen Amtsgericht einzureichen. Sollten Sie sich unbeeindruckt zeigen und weitere Drohbriefe verschicken, behalte ich mir eine Beschwerde beim Aufsichtsgericht und eine von einem Anwalt geführte negative Feststellungsklage vor."

Das wars. Und damit sollte Ruhe sein. warum so überdeutlich reagieren? Das ist die einzige Sprache, die dort verstanden wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Verjährt sind die Forderungen nicht, allerdings laut deiner Schilderung trotzdem haltlos. Ich würde aufgrund der Schufa-Problematik einen kurzen Widerspruch schreiben und danach bis zu einem eventuellen Mahnbescheid schweigen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Du alles wirklich so gemacht hast wie Du gesagt hast dann hast Du hier nichts zu befürchten.

Nachweisen kannst Du ja bestimmt anhand Kontoauszügen das Du immer alles pünktlich gezahlt hast.

Somit wenn Du das alles vorweisen kannst , kannst Du Dich entspannt zurück lehnen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo zusammen, bis zum Ende des Jahres 2012 hatte ich einen laufenden
Mobilfunk Vertrag bei der Firma BASE. Dieser wurde von mir schrifltich
und auch zeitgerecht gekündigt.

Üblicherweise greift hier aber eine 3-Monats-Frist. D.h., die Kündigung im Dezember 2012 würde erst zum 31.3.2013 wirksam.

Die Grundsumme die man meint noch einklagen zu wollen beläuft sich wohl
auf rund 30,00€. Rechnung sind laut Schreiben aus März, August, Oktober
2013.

Und woraus soll das resultieren? Irgendwelche Geräte etc., z.B. finanzierte Mobiltelefone, die ggfs. noch nachlaufende Kosten verursacht haben könnten?

Ich mache mir hier eig. überhaupt keine Gedanken, da meiner Meinung nach ersten Verjährung

Nein. Wenn die Forderungen aus 2013 stammen, ist hier noch keine Verjährung eingetreten. Nach § 195 BGB tritt diese erst zum Ende des dritten Jahres ein, aus dem die Forderung stammt (hier also zum 31.12.2016).

Wie kann dann im Jahr 2013 überhaupt noch offene Rg. kommen und vor allem die jetzt 3 Jahre später einklagen zu wollen.

Diese Frage lässt sich nur direkt mit den Originalrechnungen und mit dem Gläubiger klären.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mepeisen
23.04.2016, 06:22

Üblicherweise greift hier aber eine 3-Monats-Frist. D.h., die Kündigung im Dezember 2012 würde erst zum 31.3.2013 wirksam.

Pure Spekulation. Hier steht nirgendwo etwas von einem Umzug oder umzugsbedingten Kündigungen.

Davon abgesehen ergibt das auch inhaltlich keinen Sinn, betrachtet man die Monate, aus denen die Rechnungen angeblich stammen sollen.

1
Kommentar von FordPrefect
23.04.2016, 08:54

Selbstverständlich besteht hier auch die Möglichkeit einer Personenverwechslung (ob nun vorsätzlich oder nicht), wie du ja selbst schon geschrieben hast. Allerdings bleibt dennoch die Frage, woher dann die zugehörige Vertragsnummer stammen soll (vorausgesetzt, die wäre in den Inkassoschreiben genannt worden). Leider schreibt der OP nichts zu den Forderungen selbst - das wäre der einfachste Weg, um auszuschließen, dass hier evtl. es tatsächlich um gültige Forderungen gehen könnte. Sollte die genannte Grundsumme von € 30.-- tatsächlich aus einer zum Ablaufzeitpunkt noch nicht abbezahlten Nebenleistung (wie etwa einem finanzierten Handy) stammen, dann könnte das durchaus hinkommen. Aber wie gesagt - das kann nur der OP selbst klären.

1

Anrufen und nachfragen ist am einfachsten! 

Vielleicht ein simpler zahlendreher etc...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde bei denen anrufen und das erstmal telefonisch bestätigen lassen. Achte darauf, dass du direkt mit dem richtigen Ansprechpartner sprichst und nicht in irgendein Verkaufscallcenter gelangst oder lass dich entsprechend weiterverbinden. Du kannst bitten, das ganze nochmal schriftlich bestätigen zu lassen.

Dann, wenn die drauf bestehen sollten, kannst du dich vom Anwalt beraten lassen, ob das 1. überhaupt noch rechtens ist nach der langen Zeit, 2. wie das nach deiner Kündigung und deren Bestätigung überhaupt sein kann, 3. wie du jetzt am besten weiter vorgehen solltest.

Für mich klingt es schonmal sehr komisch, dass du eine "außerordentliche Kündigung" erhältst, wenn der Vertrag schon ewig nicht mehr besteht. Geh auf jeden Fall auf Nummer sicher, dass diese Forderungen tatsächlich von Base kommen und nicht von irgendeinem Fake Geldeintreiber, der hofft das einer dumm genug ist zu zahlen.

Garnichts zu machen, ist auf jeden Fall keine gute Idee. Sicher dich auf jeden Fall rechtlich ab und ignoriere es nicht. Kann sein, dass es nur ein Fake ist. Aber falls nicht, erhöht Nichtstun, die Summe die du zahlen musst auf jeden Fall, je länger du wartest.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PhilHoff1987
22.04.2016, 13:28

Meines Wissens nach ist es immer am schlechtesten mit einem Inkasso Büro solche uminösen Forderungen zu klären. Anrufen werde ich da sicherlich nicht. Dann kommt als nächstes Telefonterror von deren Seite.

Ich werde mich schrifltich mit der Kündigungsbestätigung an die wenden bzw. direkt an BASE / O2. Dann sollen die Ihre Inkassobrüder zurückpfeifen.

Ganz ehrlich, rechtlicher Beistand (ein guter Freund) riet mir wenn überhaupt erst auf einen Gerichtlichen Mahnbescheid zu reagieren. Weil dann direkt rechtlich auch gegen den Kläger geprüft wird.

Denn wie gesagt, die Zahlungen während des laufenden Vertrages sind immer ordenltihc getätigt worden und mir für das Jahr 2013 wo ja gar kein vertrag mehr bestand 3 Rg. JETZT nach weiteren 3 Jahren in Rechnung stellen zu wollen, ist in meinen Augen vällig haltlos.

1
Kommentar von mepeisen
23.04.2016, 06:23

Man telefoniert in Rechtsangelegenheiten nicht. Wenn man sich äußert, dann nur schriftlich.

1

Immer wiederspruch einlegen.Legst du keinen wiederspruch ein, kannst du noch so recht haben,dann mußt du Zahlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PhilHoff1987
22.04.2016, 13:20

Die können ja nicht zur Zahlung zwingen wenn gar keine rechtliche Grundlage besteht. Und die ist ja mit Kündigung des Vertrages erloschen.

0

Was möchtest Du wissen?