Geige geerbt-was für Kosten zum Restaurieren? Lohnt sich das?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wahrscheinlich hat sie Risse ohne Ende und offene Stellen, also Leimen kostet ca. 80-100€, wenn man die Geige aufmachen muß, wird des 2-3 mal so teuer, neuer Steg 60€, neuer Satz Saiten je nach Qualität 40-60€, Griffbrett wird 100-200€ kosten (genauer weiß ich es leider auch nicht), wahrscheinlich muß man die Wirbel auch neu machen, ab 60-200€ denke ich mal, den Bogen kannst du wahrscheinlich wegwerfen, das macht aber nichts, da man Geigen auch allein verkauft und Bögen extra...du kommst schnell in die Tausende, aber das muß das Instrument auch wert sein, rechne damit, dass ein Geigenbauer sagt, dass es sich nicht lohnt! Meine Preisangaben ohne Gewähr, das variiert auch je nach Geigenbauer und Zustand der Geige!

Oh das klingt schon recht heftig. Schade, so viel kann ich wohl da nicht investieren. Danke für deine sehr ausführliche Antwort.

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@schnuze

Poste doch mal ein Foto von der Geige, dann kann ich dir sagen, ob ein Gang zum Geigenbauer nicht doch lohnt ;-)

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@Marield

Habe leider keines gemacht.

Werde das nächste mal genau schauen, ob vieleicht noch etwas an Teilen daliegt (z.B. das Griffbrett) und dann nochmal schauen. Evtl. kann ich ja auch selber was machen, muss ja nicht perfekt sein, habe nicht so grosse Ansprüche.

Vielen Dank dir für deine liebe Hilfe ♥

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@schnuze

Nein lieber nichts selbst machen. Falls die Geige irgendetwas wert ist (das ist sie auch, wenn sie in Einzelteilen da liegt), dann machst du sie dadurch nur noch wertloser bzw teurer in der Restauration.

Wie gesagt, poste mal ein Foto oder nimm die Teile zu einem Geigenbauer mit, der sagt dir gleich, ob es was wert ist oder ob es ein Schrott-Teil ist, dann kannst du natürlich selbst dran rumbasten ;-)

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Geige - wie Fälschung erkennen?

Hallo an alle Musik- und vor allem Geigeninteressierten User hier! ;)

Ich habe auf dem Dachboden eine Geige gefunden. Darin klebt ein Zettel mit "Antonius Stradiuarius Cremonenfis (oder Cremonentis) Faciebat Anno 1736".

Die Geige ist schon extrem ramponiert, sie ist total verkratzt und es fehlen Saiten, Steg, Kinnhalter und Saitenhalter. Daher ist die Geige vermutlich nicht mehr viel oder gar nichts mehr wert. Ich möchte sie allerdings auch nicht verkaufen, sondern einfach mal mit Saiten bespannen und ausprobieren, wie man auf ihr spielen kann (ich hatte ca 7 Jahre Geigenunterricht, kenne mich also ein bisschen damit aus. ;) )

Mir ist bewusst, dass man um den Wert und die "Echtheit" herauszufinden zu einem Geigenbauer muss um das schätzen zu lassen. Außerdem gehe ich auch nicht davon aus, dass es eine echte Stradivari-Geige ist, da es ja viele Fälschungen gab und in meiner Familie auch niemand Berufsmusiker war, von dem diese Geige stammen könnte.

Mich würde einfach mal interessieren, wie jemand wie ich (der sich zwar mit Geigen ein bisschen auskennt, aber kein Experte ist) herausfinden kann, ob es sich um eine Fälschung handelt. Natürlich gibt es kein 100%ig richtiges Ergebnis, aber gibt es vielleicht bestimmte Merkmale, an denen man eine Fälschung erkennen kann?

(Da Antonius Stradivari ja bis 1737 lebte, ist es zumindest zeitlich möglich - oder hat er ein Jahr vor seinem Tod überhaupt noch Geigen gebaut?)

Würde mich mal interessieren.

LG Sunnytapsi

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