Geht es meinem Hund gut?

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11 Antworten

Die Anzahl der Mahlzeiten am Tag hat keine Auswirkungen auf das Wachstum deines Hundes. Bei der Umstellung auf zwei (oder bei vielen Leuten sogar nur eine Mahlzeit am Tag) wird ja in der Regel nicht die Futtermenge reduziert sondern lediglich auf die Mahlzeiten umverteilt.

Wenn überhaupt dann macht nur die Futtermenge bzw. Zusammensetzung und die Aufnahme der  Inhaltsstoffe des Futters einen Unterschied.

Deshalb sollen Welpen von groß/schnell wachsenden Rassen auch hinsichtlich Protein z.B. eher zurückhaltend gefüttert werden, sonst "schießen " sie zu schnell in die Höhe und die Gelenke etc können geschädigt werden.

Um den Hund so fehl- und mangelzuernähren dass es das Wachstum beeinträchtigt gehört aber schon einiges dazu. Bei einer einigermaßen ausgewogenen Ernährung mit Fertigfutter bekommst du das kaum hin. Spätestens wenn der Hund wie hierzulande üblich regelmäßig einem Tierarzt gezeigt wird fällt sowas eigentlich frühzeitig auf. So extreme Fehl- und Mangelernährung wäre auch mit anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden.  wenn dein Hund also ansonsten fit und gesund ist würde ich mir keinen Kopf machen. Letztlich ist die Größe weitgehend genetisch bestimmt. Wenn es ein Mix ist kann es umso leichter vorkommen dass ein Hund des Wurfes aus der Art schlägt.

Meinen Schäferhundrüde (der ab 8 Wochen gebarft wurde) ist eine gute Handbreit größer rausgekommen als alle seine Wurfgeschwister und deutlich schwerer als die anderen. Keine Ahnung obs am guten proteinreichen Futter lag oder an der Genetik. Alle sind soweit fit. Die Züchterin hat aber fast der Schlag getroffen als sie ihn mit 2 Jahren wieder gesehen hat. Dabei ist er aber top gesund, hat die beste Hüfte vom ganzen Wurf und hat eine super Figur.

Wenn du dir viele Sorgen machst zeig den Hund einem Tierarzt und lass auch ein Blutbild machen, dann siehst du ob der Hund mit allem versorgt ist was er braucht. Sonst gibt es außer der Figur nicht allzu viele Indikatoren hinsichtlich der geeigneten Futtermenge da jeder Hund anders verwertet.

Dünn zu sein ist für Hunde in meinen Augen eher gut, viel zu viele sind heute deutlich übergewichtig. Ein Sättigungsgefühl erreicht man beim Hund eher selten, die sind von Natur aus darauf ausgelegt auf einmal große Fleischmengen zu schlingen wenn große Beute erlegt wurde.

Wenn sie gut frisst und dir zu dünn ist kannst du die Futtermenge aber etwas erhöhen und auf beliebig viele Mahlzeiten verteilen.

Ein paar kurze Bemerkungen dazu:

Einem 2-jährigen Hund reicht auch locker eine Fütterung am Tag. Wenn er aber 2 gewohnt ist, sollte es so bleiben.

Speziell in Mischlingswürfen fallen die Welpen besonders unterschiedlich aus, da mehr gemendelt wird. Das muss also nicht heißen, dass du etwas falsch gemacht hast.

Die spätere Größe von Welpen kann man am besten anhand der Pfotengröße abschätzen. Die Körpergröße ist da unzuverlässiger. Wenn die anderen Geschwister größere Pfoten haben als deine, dann ist die Körpergröße genetisch bedingt.

Wenn er schlank ist, kann es auch einfach daran liegen, dass er bei dir viel Bewegung hat und gesund lebt. Bei Menschen ist es auch so. Wenn einer viel isst, aber auch viel Sport macht, ist er schlanker als die, die weniger essen aber auf dem Sofa sitzen.

Die will deswegen von dir essen, weil Menschenessen nun mal leckerer ist, als Hundefutter. Probier doch selber mal. Auch Hunde wissen was schmeckt und was nicht. Das Menschenessen ist halt häufig sehr ungesund. Vor allem Zucker, Salz und ganz besonders Zwiebeln sind Gift für einen Hund. Unsere Hunde waren z.B. wahnsinnig scharf auf Lachs. Davon haben sie immer etwas abbekommen.

Die durften nicht betteln. Zur Belohnung haben wir ihnen dann oft den leeren Teller zum abschlecken hingestellt, damit sie den Genuss haben, aber keinen Schaden.

Wenn die anderen Geschwister größere Pfoten haben als deine, dann ist die Körpergröße genetisch bedingt.

Jede Körpergröße ist genetisch bedingt - egal was die Pfoten sagen.

Die will deswegen von dir essen, weil Menschenessen nun mal leckerer ist, als Hundefutter.

Es kommt beim Hund weniger auf den Geschmack des Essens an, als wie darauf, das der andere etwas frisst. Alles scheint besser zu sein, wenn es von einem anderen Tier oder Mensch gegessen wird. So habe ich schon mal richtig eklige Medizin dem Hund untergejubelt, weil der Kater dran interessiert schien hat der Hund es schnell gefressen.

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@friesennarr

Jede Körpergröße ist genetisch bedingt - egal was die Pfoten sagen.

Das ist schlichtweg falsch. Die Genetik gibt nur einen Größenrahmen vor, innerhalb dessen die Lebensumstände eine Rolle spielen. So kann z.B. Kleinwüchsigkeit auch durch Entwicklungsstörungen verursacht werden.

Das kann man auch bei Menschen beobachten. In den letzten Hundert Jahren ist die Durchschnittsgröße der Deutschen deutlich gestiegen. Kein seriöser Forscher bahauptet, dies läge an einer Änderung der Gene. Alle vermuten, dass dies mit den deutlich günstigeren Lebensumständen, insbesondere mit der besseren Ernährung zu tun habe.

Es kommt beim Hund weniger auf den Geschmack des Essens an, als wie darauf, das der andere etwas frisst.

Das eine schließt das andere aber nicht aus. Und dass es den Hunden nicht auf den Geschmack ankäme, halte ich auch für falsch. Nach meinen Beobachtungen wissen Hunde sehr wohl zwischen lecker und weniger lecker zu unterscheiden.

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@Hamburger02

Wenn es nicht lecker ist, dann isst du es ja auch nicht.

Genetisch ist immer vorgegeben wie groß ein Tier werden kann - da natürlich eine Mangelfütterung auch Mängel auslöst ist klar, dieser Hund hier wurde bestimmt nicht mangel Ernährt, da ist trotz lausigem Trockenfutter bei uns praktisch unmöglich. Du hast aber geschrieben:

Wenn die anderen Geschwister größere Pfoten haben als deine, dann ist die Körpergröße genetisch bedingt.

Nur weil die anderen Geschwister eine Mixwurfes andere Pfotengrößen haben, ist die Körpergröße nicht genetisch bedingt, sondern die Gene die es jeweils von Vater und Mutter - (auch Oma und Opa) mitbekommen haben bestimmen das.

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@friesennarr

Unser Zuchtwart hat uns erklärt, dass die genetisch bedingte Größe an der Größe der Pfoten ablesbar ist und die Beobachtung bei unseren eigenen Hunden hat das zu 100% bestätigt.

Wenn nun ein größerer Hund auch größere Pfoten hat, ist das genetisch bedingt. Wenn ein Hund bei gleicher Pfotengröße deutlich kleiner ist als der andere, liegt der Verdacht nahe, dass dies auf eine Entwicklungsstörung zurückzuführen ist. Wie gesagt, das hat uns unser Zuchtwart erklärt und dem glaube ich da mehr, als dir, weil ich es in der Praxis bestätigt sah.

Wenn es nicht lecker ist, dann isst du es ja auch nicht.

Und was will uns der geneigte Autor damit sagen? Evtl. dass meine Aussage, Hunde haben sehr wohl einen Geschmacksinn und können gut zwischen lecker und nicht lecker unterscheiden, stimmt?

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Wenn dein Hund jetzt 2 Jahre alt ist, dann ist es egal was du machts - mehr wachsen tut die nicht mehr.

Meine Hündin bekommt seit sie 6 Monate ist 1 mal am Tag Futter und einen fleischigen Knochen 1 mal am Tag - ca. 6 Std. Zeitunterschied.

Die ist normal gewachsen, war auch die kleinste vom Wurf und alle ihre Geschwister sind unterschiedlich hoch bis jetzt.

Ist dein Hund ein Mischling? Sollte da so sein, dann können bei Mischlingen ganz riesige Unterschiede sein. z.B. Dackel - Großpudelmixe - kleinste 30 cm größte bis 55 cm. Da man nie weis, welche Gene bei jedem einzelnen zum Tragen kommen.

Bestimmt hat die größe deines Hundes nichts mit der 2 maligen Fütterung zu tun. Hunde verdauuen ganz anders als Menschen und sind auch im Normalbereich wenn sie alle 2 Tage Futter bekommen und dann so viel wie sie fressen können. Wildhunde kommen auch nicht jeden Tag zum jagen.

Was genetisch vorgegeben ist wird bei normaler Fütterung auch erreicht.

Hallo,

nur weil sie jetzt kleiner als die Geschwister ist, würde ich nicht länger darüber nachdenken. Das ist einfach Veranlagung.

Was sagt denn der Tierarzt? Wenn er/sie meint, dass sie das richtige Gewicht hat, ist es ja in Ordnung. Wenn er/sie sagt, dass sie zu dünn sei, würde ich mehr füttern. Denn auch wenn man 2x am Tag füttert, kann es zu viel oder zu wenig sein. Das sagt jetzt so einmal nichts aus!

Ich würde mir genau aufschreiben, was und wieviel ich füttere und beim nächsten Tierarztbesuch einfach nachfragen!

Liebe Grüße Bigmac :)

Okay danke , das ist sehr hilfreich :)

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Ich habe genau das gleiche Problem. Unser Hund soll 22kg wiegen, wiegt aber nur 15-17kg, weil sie nichts frisst. Wir waren beim Tierarzt und auch die anderen aus ihrer Rasse sind größer, dicker und haben mehr Fell. Aber mache dir keine sorgen. Wenn dein Hund genügend frisst (nicht wie unser) dann ist alles gut. Vielleicht sind die anderen einfach größer. Auch Hunde sind unterschiedlich.

Hallo,

es kommt ja nicht nur darauf auf, wie oft man am Tag füttert, sondern vor allen Dingen darauf an, WAS man füttert.

Es tut einem Hund sehr viel besser, weniger aber hoch qualitativ gefüttert zu werden als öfter, aber nur mit "Schrott".

Wachstum ist immer auch genetisch bedingt, wie wohl auch in der Wachstumszeit das Futter eine überaus wichtige Rolle spielt. Aber was du u.U. seinerzeit versäumt hast, lässt sich jetzt ohnehin nicht mehr nachholen, denn wachsen wird sie nicht mehr (außer in die "Breite" - lol).

Überprüfe dein Futter - denn auch ein etwas kleinerer Hund braucht ausgewogenes und vernünftiges Futter um gesund und aktiv zu leben.

Gutes Gelingen

Daniela

Das ist genetisch verankert und ist mit Sicherheit ganz normal :-) 2 Mahlzeiten sind total oksy , wir füttern unsere nur 1 mal am Tag und dann halt mehr :-) und die sind auch gesund

Ah gut zu wissen dachte vielleicht weil mein Hund so dünn ist , das ich sie zu wenig füttere

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Also meine Mama ist Hunde Experte :P und die sagt wenn man die Rippen im normalen stand nicht sieht aber spürt wenn man fühlt ist alles richtig , geht natürlich nur bei Hunden mit kurzem Fell

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@lisaffoh

Das geht auch locker bei Hunden mit langem Fell - meinen LH Collie kann ich sehr genau allein mit den Händen abchecken.

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Oh gut zu wissen denn sie hat kurzes Fell , Knochen sieht man eher nicht , aber fühlen kann ich die Knochen schon

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Jaa abchecken aber falls man die Rippen so sieht , sieht man sie bei einem LH durch das Fell nicht :P

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Das ist genetisch bestimmt, so wie bei Hunden können auch Menschen nicht alle gleich groß sein. Auch bei Geschwister ^^

Sicher weil mein Hund auch dünner aussieht im Vergleich zu ihren Geschwistern

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@fannumberone

Hmmmm....manche Hunde können generell sehr dünn sein, z.B Windhunde. Sieht man denn die Knochen durch? Was für eine Rasse? Evtl. Tierarzt in betracht ziehen.

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Jack Russel Mischling , Knochen sieht man jetzt nicht so wirklich

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@fannumberone

Die Durchschnittsgröße ist auf jeden Fall 25-30 cm und das Gewicht sollte 5-6 kg betragen. Wenn er kleiner ist, macht es auch nichts falls er weniger wiegt. Wenn man die Knochen nicht sieht dann ist es nicht ernst.

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@SatisfiedDesire

Wie kannst du eine Druchschnittsgröße bei einem Mischling angeben - was ist wenn die Mutter ein Bernhardiner war? Wie groß werden dann die Nachkommen?

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Vielleicht ist sie einfach früher als die anderen gewachseen und war damals größer aber jetzt sind die anderen halt auch gewachsen ;)

Das könnte sein. Allerdings ist das auch genetisch bedingt. Meine Rotti Hündin war die größte im Wurf und ist nun die kleinste :D

Mein Hund ist ziemlich dünn und immer wenn ich was esse will sie auch was davon, deswegen frage ich mich ob ich ihr nicht zu wenig essen gebe?

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Ich glaube auch wenn sie zu dünn ist dann gib ihr einfach mehr essen und vielleicht öfter Nassfutter und auch andere Marken. Geht nicht nur um große aber wenn sie wirklich dünner ist dann würde ich anfangen ihr mehr zu geben. nicht dein essen sonder Hundefutter. lass dich im laden am besten beraten :)

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Manche wachsen schneller manche langsamer.

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