Geht es bei der sexuellen Orientierung/Wahl des Beziehungspartners nur um die Geschlechtsmerkmale?

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5 Antworten

Salue

Es gibt da zwei Aspekte.

Die sexuelle Orientierung (Hetero, Schwul, Lesbisch, Bi) definiert sich darüber, ob man sich in das eine oder andere Geschlecht richtig verlieben kann. Das Geschlecht wird nicht unbedingt nach den Geschlechtsteilen definiert.

Das andere ist die körperliche Befriedung. Da sind alle Kombinationen möglich. Gerade am Anfang der Pubertät will man einfach Erfahrungen jeder Art sammeln. Gerade Jungs haben in diesem Alter eine sehr starke Sexualität, ihr Körper ist voll auf Trab. Es steht tatsächlich die eigene Lust im Vordergrund.

Später findet man dann den eigenen Weg. Man merkt schnell, dass wenn Liebe, Zuneigung und sexuelle Lust aufeinander treffen, dann ist es am Schönsten !

Es grüsst Dich

Tellensohn

Sonst liebt man es hier ja, sich möglichst Denglisch auszudrücken.
In Englisch ist "sex" das biologische Geschlecht und die Zeile im Ausweis/Pass "sex" male/female hat absolut nichts mit sexuality zu tun.

Sexualität sind alle Gefühle, Handlungen und Bedürfnisse, die irgendwie mit dem Geschlechtsverkehr zusammenhängen. Die "Werkzeuge" sind erst mal nebensächlich.

Geschlechtsverkehr ist mannigfaltig, beginnt bei Blicken, Gesten, Berührungen, Zärtlichkeiten und kann über diverse Stufen (aber muß nicht zwingend) bis ans "Eingemachte" gehen.

Bei der Auswahl der Partner spielen diverse Faktoren eine Rolle. Die Geschlechtsteile sind erst mal uninteressant, die sehe ich allenfalls in den Thermen zuerst. Wichtiger ist die Basis einer Unterhaltung, die Charaktereigenschaften, angemessene Bildung, Intelligenz, vielleicht Humor usw. Erst wenn das passt, interesieren mich Details innerhalb der Garderobe. Bis dahin kann es mitunter dauern.

Nun kann es durchaus Beziehungen geben, die wunderbar sind, aber in der "Horizontalen" dann nicht mehr den Vorstellungen entsprechen. Das kann bestenfalls Freundschaft bleiben(selten) oder der Vorgang wird zu den Akten für die Memoiren gelegt.

Heutzutage wird teilweise der umgekehrte Weg beschritten, dass man erst mal im Bett beginnt, vielleicht sogar sehr erfolgreich und später merkt man, was man für eine/n miese/n Partner/in erwischt hat. Dann ist das Geschrei groß, denn der Traum platzt wie eine Seifenblase und hinterlässt oft einen Haufen Dreck. Hier bei GF gibt es reichlich "Demomaterial" dazu - unendliche Hilferufe und Gejammer.

Ich bin nicht so "mutig" und abenteuerlustig und bevorzuge die konventionelle Methode -- mit Erfolg und vielen Glücksgefülen.

Du denkst schon richtig.

Wenn es rein um Sex geht, spielen die Geschlechtsmerkmale  des Mannes die absolut wichtigste Rolle.

Es wird umgekehrt bei den Herren nicht anders sein, wenn sie eine Frau anziehend finden.

Es ist in der Natur einfach so und nicht nur bei den Menschen.

Die Leute haben völlig Recht, Sex hat mit Liebe gar nichts zu tun.

Als erstes schon denke ich. 

Ich denk schon da es ja HeteroSexuell, HomoSexuell, usw. heißt... das Wort erklärt es schon finde ich...

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