Geht ein Messie Syndrom auch mit einer Kaufsucht einher?

4 Antworten

Nein, die Störungen hängen nicht zusammen.

Messies haben das Bedürfnis Sachen zu sammeln und zu horten. Das kann mit erhöhtem Konsum zusammenhängen, kann aber auch bedeuten, dass sie in jedem Stück 'Müll' also z.B. auch Sperrmüll an der Straße oder so, einen Sinn sehen und das dann mit nach Hause schleppen, obwohl kein Bedarf besteht, vielleicht auch einfach seit 50 Jahren verschiedene Sachen sammeln und es damit übertreiben.

Kaufsüchtigen Menschen hingegen geht es um das Gefühl des Kaufens an sich, quasi den Rausch die Ware zu kaufen, ein Schnäppchen zu machen etc. und oftmals weniger um die Ware an sich. Klar steht die auch rum, aber ein Kaufsüchtiger Mensch könnte theoretisch auch durchaus ordentlich sein, gekaufte Waren ordentlich in den Schrank hängen oder ordentlich in einem Wandschrank stapeln bzw. diese auch entsorgen oder verschenken, da es ja im Prinzip, soweit ich weiß, nur um das Kaufen geht

Im Rahmen der Studie wurde anhand standardisierter psychologischer Tests die psychische Gesundheit von kaufsüchtigen Personen mit der von gesunden sowie von essgestörten Menschen verglichen. Das Ergebnis: Kaufsüchtige sind nicht nur stark verschuldet, sondern leiden sehr häufig darüber hinaus auch unter Depressionen, Angst- und Persönlichkeitsstörungen. 80% der Kaufsüchtigen hatten schwere Ängste, 63% litten an Depressionen, 23% an Essstörungen. “Die Ergebnisse verdeutlichen das immense Ausmaß psychischer Komorbidität bei Patientinnen mit pathologischem Kaufverhalten”, so die Wissenschafter. In einer Therapiegruppe der Österreichischen Arbeiterkammer war fast die Hälfte der von Kaufsucht betroffenen Personen auch vom so genannten ‘Messie-Syndrom’ betroffen. Möglicherweise ist also Kaufsucht keine eigenständige Störung, sondern vielmehr ein Symptom des Vermüllungssyndroms.https://www.psychotherapiepraxis.at/pt-blog/kaufsucht/

Meist leiden sie vorher an Kaufsucht und das Sammeln ergibt sich dann daraus, Ausnahmen bestätigen aber die Regel.

Was ist für euch als Betroffene Autismus?

Meine Frage richtet sich primär an Mitmenschen im autistischen Spektrum.  

Was unterscheidet euch eurer Meinung nach von Menschen, die als neurotypisch deklariert sind? Wo seht ihr Gemeinsamkeiten? Mich interessieren besonders eure eigenen Worte für euer Erleben und eure Beobachtungen der Anderen, auch im Bezug auf die Diagnosekriterien für Autismus.

Und ist es eurer Meinung nach überhaupt möglich für einen NT, sich Autismus vorzustellen und umgekehrt? Kann man denn, wenn man nur eine Perspektive kennt, Unterschiede explizit formulieren? (Wie ihr lesen könnt, stellt das auch zu gleich meine eigene Frage wieder in Frage). 

Und woher kann man wissen, dass eine persönliche Eigenschaft, die man hat, im eigenen Autismus begründet liegt und nicht vielleicht einfach charakterbedingt und unabhängig davon ist? Analysiert man sich dann selbst nach den aktuellen Diagnosekriterien?

Ich kenne die aktuellen Diagnoserichtlinien wie auch einige Mitmenschen mit Autismus. Einige (die Meisten) dieser Menschen kann ich nicht persönlich fragen, sie können nicht sprechen oder aber meine Fragestellung nicht kognitiv evaluieren. Ferner gibt es gewisse Fragen, die mir selbst zu persönlich wären, wenn man sie mich unverhofft fragen würde (diese Frage hier gehört dazu) und ich finde es schwierig einzuschätzen, ob es dem Gegenüber unangenehm ist, das Thema zu behandeln.

Vielen Dank den Antwortenden 

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Bin ich ein maligner Narzisst?

Zum einen extreme Selbstbewunderung, ich sehe mich als besonderer Mensch und reagiere extrem allergisch auf Kritik. Persönliche Kritik bringt mich zum explodieren und führt zu agressiven Revanchegedanken, ich kriege keine Ruhe bis ich das ganze quittiert habe, dann erlange ich erst Befriedigung. Zudem sehe ich es als erbärmlich an ein Mädchen zu einem Date einzuladen- sie soll mich einladen, unter dem Motto ich sitz am längeren Hebel und man muss um mich kämpfen, nicht umgekehrt! Gleichzeitig viel Mitleid mit Obdachlosen spende fast 50 Prozent meines Geldes an sie ( lade sie zum essen ein und habe aber nicht das Bedürfniss es anderen zu erzählen) viel Mitleid mit anderen Menschen, wenn sie z.B. traurig sind oder traurig gucken, kriege auch schnell ein schlechtes Gewissen, kann mich auch gut in andere hineinversetzen und helfe gern.

Es sind so zwei Kontraste. Könnt ich ein maligner Narzisst sein?

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Warum begehen manche Menschen ganz plötzlich, wie aus dem Nichts, Suizid (Selbstmord)?

Hallo.

So simpel die Frage klingt, so schwierig bis unmöglich zu beantworten ist sie auch. Seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit den Themen psychische Erkrankungen, Suizid, Ursachen, und woran man erkennen kann, dass ein Mitmensch gefährdet ist/sein könnte.

Suizid ist weder selten noch ungewöhnlich. Aber vor allem beschäftigt mich zur Zeit der plötzliche Suizid, scheinbar ganz ohne Vorwarnung. Angeblich soll es den tatsächlich geben. Dass Gefährdete kurz vor ihrem Freitod noch grinsend in der Altstadt shoppen gehen und Kaffee trinken können, ist mir klar. Doch gerade bei psychischen Erkrankungen wie BORDERLINE weiss man, dass die Stimmungsschwankungen enorm ausfallen und zu drastischen Handlungen im Affekt führen können.

Meine Frage dreht sich allerdings um das Phänomen, wenn scheinbar lebensfrohe, sowohl im Berufsleben als auch in der Gesellschaft gut integrierte Menschen die sich ihrem Umfeld gegenüber nie auffällig verhalten haben sollen, auf einmal aus dem Leben treten. Und zwar gewollt, vielleicht sogar geplant. Da frage ich mich; wie kann das sein?! Und warum?! Es muss doch Anzeichen oder Gründe, denen man im Nachhinein auf die Schliche gekommen ist, gegeben haben! TROTZ der sogenannten MASKE!

Kennt sich jemand damit aus? Hat jemand Erfahrungen gemacht und herausgefunden, warum sich derjenige Betroffene "einfach so" aus dem Leben geschlichen hat? Wieso machen sich die einen Betroffenen teils auf heftige Art und Weise blitzartig und unverständlich für jeden aus dem Staub, während andere ihre Bedürfnisse kommunizieren, sich Hilfe holen (lassen) und an ihrem Leben arbeiten?

Das soll keinesfalls als Vorwurf angesehen werden. Denn Niemand ausser der Betroffene allein weiss, wie lange er schon gelitten hat, ehe er diesen letzten Schritt gegangen ist. Sätze wie "Es hätte Hilfe für dich gegeben, du hättest uns nur informieren sollen, und jeder hätte sofort an deiner Seite gestanden und alles getan!" werden aus einer Verzweiflung heraus geäussert und sind sicher gut gemeint - aber sie kommen meistens erst im Nachhinein, nämlich dann wenn sich die Katastrophe ereignet hat und es für die betroffene Person zu spät ist.

"Wenn jemand jammert", davon gehen leider viel zu viele Menschen aus, "will derjenige nur Aufmerksamkeit bekommen und alle wütend machen!". Da ich die Vorgeschichten fast aller Suizidenten gar nicht kenne, wage ich mir kein Urteil darüber zu bilden, ob es Anlass zur Sorge gab. Vielleicht hatten diese Menschen lange mit der Befürchtung gehadert, schlimmstenfalls von niemandem wirklich ernstgenommen und dann für verrückt erklärt zu werden, was leider häufig vorkommt, bevor sie die Kraft weiterzumachen ganz verlassen hat. Niemand sollte sich das Recht herausnehmen, beurteilen zu wollen, was die betroffenen Personen in ihrer denkbar schwierigsten Lage hätten tun sollen oder müssen.

Aber ich würde einfach gerne wissen, wieso manche Menschen so urplötzlich "abhauen"!...

Danke sehr.

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T-Effekt. Wer hat Infos darüber?

Hatte mal vor Jahren einen Spiegelartikel darüber gelesen, hab ihn aber nicht mehr. Es geht um ein "wissenschaftlich erforschtes" psychologisches Phänomen, dass manche Menschen mit einer art Tarnkappe geboren werden, die dazu führt permanent übersehen zu werden. Der Autor nannte dies den Tarnkappen-Efekt, kurz T-Effekt. Später wurde diese mehrmals Publizierte Arbeit die wohl auch oft in anderen Arbeiten zitiert wurde als Fälschung entlarft und galt unter Wissenschaftlern zeitweise als Paradebeispiel dafür, dass man unter dem Hinweis auf wissenschaftliche Studien jeden an den Haaren gezogenen Mist veröffentlichen kann und es geglaubt und weiterverwendet wird. Jetzt finde ich aber leider zu diesem Thema im Netz nichts mehr, und meine einzige Quelle, (dieser Spiegelartikel) ist verloren gegangen, (ich weiß auch gar nicht mehr wann das veröffentlicht wurde, nicht mal das Jahr). Hat noch jemand davon gehört?

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Warum haben alle Angst vor der Künstlichen Intelligenz?

Immer wieder liest und hört man: Die Künstliche Intelligenz, also die selbstlernenden und autonom handelnden Computerprogramme seien eine Gefahr für die Menschheit..

Man muss ja nicht gleich an die Terminator-Filme denken oder Matrix. Aber warum ist das so? Was für Argumente und Ängste bestehen denn?

  • Ersetzen die Computer irgendwann einmal die Menschen bei der Arbeit, so dass wir alle arbeitlos sind?
  • Können die Computer uns durchleuchten, also feststellen, ob wir lügen?
  • Führt immer mehr KI zur Verbesserung von unserer Kommunikation oder beim Shoppen, beim Weg zur Arbeit etc dazu, dass wir unsere Selbstbestimmung verlieren?
  • Werden wir manipuliert oder beeinflussbar beim Kauf, beim Leben und Denken?

Was meint ihr?

Habt ihr da ein paar Lesetipps oder Ideen?

Ich würde das Thema gern einmal ausführlicher besprechen..

Schon mal Danke!

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Gibt es auch Frauen mit der Beeinträchtigung Asperger-Syndrom, die nicht (gut) logisch denken können und somit auch sich in Programmieren extrem schwertun?

Hallo Leute,

Also, meine Frage an euch kann eigentlich auch folgendermaßen lauten:

Kennt ihr zufälligerweise auch von dem Asperger-Autismus „betroffene“ Frauen, denen das logische Denken (teilweise sehr sogar) und somit evtl. das Programmieren mit C++ z.B. trotz gelegentlicher Nachhilfe richtig schwerfällt.

Wenn diese Frage zu diesem Thema in euren Augen unangebracht ist oder ihr diese gar als diskriminierend empfindet, dann tut es mir Leid... Nur wird es eben oft behauptet, dass insbesondere Menschen mit Asperger zumindest im Gegensatz zu sehr vielen „Normalos“ oft herausragende Leistungen erbringen, sobald es jedenfalls eher um Logik oder Aufgaben geht, für welche hauptsächlich ausgeprägte Fähigkeiten aus dem Intellektuellen Bereich benötigt werden... Daher aber nun diese Frage an euch :D

Wenn jemand aber sehr wahrscheinlich eine autistische Störung z.B. hat, zugleich aber sich im Aufgezählten (siehe oben) schwertut, kann es dann aufgrund dessen sein, dass eine andere Form aus dem Autismus-Spektrum als Asperger vorliegt?

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