Geht ein freiwilliges soziales Jahr auch im Ausland?

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3 Antworten

Klar geht das. Kosten hängen von dem Land ab, in das du gehen willst. Du musst dir erstmal ein Land überlegen. Dann benötigst du eine Trägerorganisation, die eine Stelle in einem Projekt in dem Land anbietet, in das du möchtest. Bei der bewirbst du dich und wenn du genommen wirst geht es los. Für Ausreise in diesem Jahr bist du schon etwa spät. 

Wenn du im europäischen Ausland bleibst, sind die Programme billiger, da sie von der EU gefördert werden. Außereuropäisch kann es alles von 1500 bis 4000 Euro kosten. Du solltest dich erstmal für ein Land entscheiden.

Eine dieser Trägerorganisationen ist zum Beispiel www.ijgd.de, da findest du auch weitere Informationen. 

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Hallo Kim,

Für deine weitere Recherche empfehlen wir dir, gut zu unterscheiden zwischen "FSJ im Ausland" einerseits als Bezeichnung eines klar definierten geregelten Freiwilligendienstes und andererseits als Sammelbegriff für alle möglichen Formen des ehrenamtlichen Engagements im Ausland.

Ersteres ist so gut wie ausgestorben, letzteres gibt es in vielen verschiedenen Formen, so dass es nicht möglich ist, allgemeingültige Aussagen zu machen.

Mehr dazu hier: http://www.wegweiser-freiwilligenarbeit.com/freiwilligendienst-ausland/fsj-im-ausland/

Viel Spaß bei deiner weiteren Recherche!

Frank Seidel von wegweiser-freiwilligenarbeit.com

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Grundsätzlich geht das schon. Problematisch ist die Umsetzung. Die Bewerbung läuft zumeist über eine Partnerorganisation in Deutschland. Da schickst Du Deine Unterlagen hin und dann passiert erst mal Monate lang gar nichts, wenn Du Pech hast passiert nie etwas. Nur weißt Du das natürlich nicht.

Meine ältere Tochter war irgendwann genervt und hat auf eigene Kosten einen Einsatz in Mittelamerika gemacht. Gute Erfahrung, aber sehr teuer, weil man Geld mitbringen muss, um mitarbeiten zu können. 

Die jüngere Tochter ist dann irgendwann im Rahmen des FSJ  in Polen gelandet. Hier waren die Verhältnisse sehr gewöhnungsbedürftig (wir haben sie zweimal besucht und hätten sie am liebsten sofort mit nach Hause genommen).

Die Erfahrungen unserer beiden Töchter  haben uns folgendes gezeigt: Als junger Mensch von 18 oder 19 Jahren hat man nichts vorzuweisen, was die Menschen in den Einsatzländern nicht schon hätten. Die Mitarbeit kann daher bestenfalls als Hospitation gesehen werden, und dafür können die Einsatzländer in aller Regel  kein Geld ausgeben.


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