Geht die Wasserpumpe kaputt, wenn ich die Fußbodenheizung Themostate im Sommer zudrehe?

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3 Antworten

mache ich mir damit die Pumpe kaputt, da diese ja dauernd gegen ein Nadelöhr läuft

So würde ich das auch sehen. Also nicht dauernd laufen lassen, sondern nur während der Heizperiode. Es dürfte - je nach Anlage - die starke Umwälzpumpe im Heizkreislauf aufgrund des im Sommer geschlossenen Mischers nur für den nadelöhrähnlichen Heizkreislauf zwischen Kessel und Mischer arbeitet. Sicherlich eine wenig effiziente Vorgehensweise.

Du müßtest also schon mehr über die Heizungssteuerung schreiben, um Dir genaue Hinweise zu geben.

Folgendes Beispiel: Der Heizkessel hat zwei Heizkreise: einen mit eigener Pumpe für die Fußbodenheizung (oder Radiatoren) und einen mit eigener Pumpe für den Warmwasserspeicher. Die Steuerung sieht folgende Schaltungen vor: kombinierter Winterbetrieb mit Warmwassererzeugung und Sommerbetrieb mit ausschließlicher Warmwassererzeugung. Beim Sommerbetrieb wird durch die zentrale Steuerung die Wasserpumpe für den FBH-Kreis abgestellt. Evtl. hat dieser Heizungsvorlauf auch noch einen Wärmetauscher zwischen Kesselwasser und FBH-Kreislauf, so dass hier zwei Umwälzpumpen eingebaut sind, die aber nur im Winterbetrieb laufen.

Wenn Du mit Deiner Heizungssteuerung keinen Sommerbetrieb schalten kannst, dann mußt Du die Heizkreisvorlaufpumpe abschalten/-klemmen.

Die Heizkreisventile musst Du nicht abdrehen.

Wenn ich die Fussbodenheizung nicht benötige schalte ich sie halt nicht ein..

Warum schaltest Du die Heizung nicht einfach ganz ab?

Weil ich doch auch Warmwasser benötige... Oder sehe ich da jetzt etwas falsch?

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@dehnes

Man kann bei jeder Heizung den Heizbetrieb einzeln komplett abschalten, Warmwasser gibt es dann auch weiterhin. Das ist auch das einzig Sinnvolle, denn ansonsten wird noch immer Energie für das Erwärmen der Zuleitungen verschwendet...

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