Geht beides? BU-Versicherung und Erwerbsunfähigkeitversicherung?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine private BU-Versicherung ist eine reine Zusatzversicherung, sie leistet unabhängig von sosntigen Einkünften nach denhierin genau festgelegten Leistungskriterien (L oder 0?). Sie sollte deshalb, für wen sie überhaupt in Frage kommt, der Höhe der BU-Rente nach (die bis zum Eintritt ins gesetzl. Rentenalter gezahlt würde) auch berücksichtigen, daß im BU-Fall dann keinerlei Altersvorsore-Beiträge von anderer Stelle mehr zufließen...

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schön dass hier der Stern ist, aber eine private Rente wird nie mit einer gesetzlichen verrechnet... niiiiemals....

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Die BU-Versicherung darf NICHT zu einer Bereicherung führen. Du wirst auf keinen Fall mehr erhalten als dein vorheriges Netto-Gehalt. Das steht bereits im Antrag für eine BU-Versicherung.

Dass du hohe Prämien gezahlt hast, ist unerheblich, das Bereicherungsverbot gilt. Da hättest du eben Beiträge einsparen können.

Nachlesen kannst du das in den Versicherungsbedingungen die deiner Police beiliegen.

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Hall DerHans,

diese Versicherungsbedingungen kannst du mir bitte mal nennen, so was existiert in der Praxis gar nicht!

Gruß siola

PS: Es gibt evtl. Hinweise und Tipps vor Vertragsschluß, jedoch keine Bedingungen in welchen dieser Hinzuverdienst geregelt ist bei der privaten BU! Lasse mich aus aktuellem Anlass (EM/BU-Fall) gerne eines besseren belehren!

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Du wirst auf keinen Fall mehr erhalten als dein vorheriges Netto-Gehalt.

Eine EMR von 1.000 EUR wird NICHT mit einer BU von 1.500 verrechnet !

Das steht bereits im Antrag für eine BU-Versicherung.

Dort wird lediglich gefragt, ob andere Absicherungen und Ansprüche existieren und was Du verdienst, damit eine Bereicherung intern ausgeschlossen werden kann. Aber festgelegt und in den Bedingungen ist dazu nichts drin.

Nachlesen kannst du das in den Versicherungsbedingungen die deiner Police beiliegen

Wie viele davon habe ich jetzt durchgelesen und WO soll das bitte stehen ?

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ich habe ja die bu versicherung nicht höher abgeschlossen als der nettolohn. es geht um die frage ob eine private bu mit der gesetzlichen erwerbminderungsrente verrechnet wird oder , nicht. eine bereicherung ist das ja nicht wei das eine ist ja eine gesetzliche rente und das andere ist ja private absicherung.

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@bigtomtiger66

Hallo nochmals,

habe nach langem Suchen (jedoch nicht in den BUZ-Bedingungen) noch ein Hinweis für dich gefunden, betrifft jedoch nur die Arbeitslosenhilfe:

Nur teilweise Anrechnung auf Leistungen der Sozialversicherung:

Eine fällige BU-Rente aus der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung wird auf die Arbeitslosenhilfe angerechnet (Urteil des Bundessozialgerichtes mit Aktenzeichen 11 Rar 57/96). Bei Arbeitslosengeld (Alg 1) und bei Renten aus der Gesetzlichen Rentenversicherung erfolgt dagegen keine Anrechnung der gezahlten BU-Rente.

Nachzulesen in dem Link hier:

http://www.kanzlei-prof-schweizer.de/bibliothek/urteile/index.html?id=12405

Gruß siola

PS: Natürlich mußt du in deiner Einkommensteuererklärung beide Rentenzahlungen mit angeben!

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@bigtomtiger66

@bigtomtiger66 meine antwort 10h vorher gelesen ? "Eine EMR von 1.000 EUR wird NICHT mit einer BU von 1.500 verrechnet !"

@siola: arbeitslosenhilfe ist eine lohnersatzleistung für bedürftige, daher wird ein einkommen natürlich angerechnet. Die EMR ist was anderes und wird daher nicht angerechnet.

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@Candlejack
...bei Renten aus der Gesetzlichen Rentenversicherung erfolgt dagegen keine Anrechnung der gezahlten BU-Rente.  

@Candlejack

Mir ging es eher um die o.g. Aussage, dass bei Renten aus der Gesetzl. RV keine Anrechnung der gezahlten BU-Rente erfolgt (Text mit Fettdruck!).

Gruß siola

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Hallo nochmal,

nach intensiver Suche in den privaten BU-Bedingungen wg. eigenem gesetzl. EM bzw. privaten BU-Fall bin ich jetzt bei der Nürnberger Versicherung fündig geworden was den Hinzuverdienst bzw. eine andere Tätigkeit angeht (siehe hierzu Punkt 4):

§ 2 Was ist Berufsunfähigkeit im Sinne dieser Bedingungen?

(1) Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechenden Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich mindestens sechs Monate ihrem vor Eintritt des Versicherungsfalls zuletzt ausgeübten Beruf - so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war - nicht mehr nachgehen kann und in dieser Zeit auch keine andere Tätigkeit ausübt, zu der sie aufgrund ihrer Ausbildung und Fähigkeiten in der Lage ist und die ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht (vgl. Absatz 4). Auf die abstrakte Verweisung verzichten wir.

(2) Teilweise Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen nur in einem bestimmten Grad erfüllt sind.

(3) Ist die versicherte Person sechs Monate ununterbrochen infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechenden Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, vollständig oder teilweise außerstande gewesen, ihrem vor Eintritt des Versicherungsfalls zuletzt ausgeübten Beruf - so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war - nachzugehen und hat sie in dieser Zeit auch keine andere Tätigkeit ausgeübt, zu der sie aufgrund ihrer Ausbildung und Fähigkeiten in der Lage ist und die ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht (vgl. Absatz 4), so gilt dieser Zustand von Beginn an als vollständige oder teilweise Berufsunfähigkeit.

(4) Als eine der Ausbildung und den Fähigkeiten sowie der bisherigen Lebensstellung in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht entsprechende Tätigkeit wird dabei nur eine solche Tätigkeit angesehen, die keine deutlich geringeren Kenntnisse und Fähigkeiten erfordert und auch in ihrer Vergütung und Wertschätzung nicht spürbar unter das Niveau der bislang ausgeübten beruflichen Tätigkeit absinkt. Unzumutbar ist dabei jedenfalls eine Einkommensminderung von 20% oder mehr gegenüber dem Bruttoeinkommen im zuletzt ausgeübten Beruf. Sollte die herrschende Rechtsprechung nachhaltig einen niedrigeren Prozentsatz festlegen, so ist dieser anzuwenden. Im begründeten Einzelfall kann aber auch bereits heute eine unter 20% liegende Einkommensminderung unzumutbar in diesem Sinne sein.

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Ich würde mich auch freuen, wenn ihr neben den Antworten auch andere Beispiele posten könntet.

Vielen Dank,

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