Geht alles mal wieder von vorne los?

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15 Antworten

Hallo Benadino!

Geht alles von vorne los, oder wiederholt sich Geschichte?

Ich mag deine Frage. Andererseits mag ich sie nicht. Weil du mit Trabbi (auf den man bis zu 20 Jahren warten musste), und Bananen hauptsächlich auf die Menschen im Osten unserer Republik anspielst. 

Fremdenfeindlichkeit ist kein Ostdeutsches Problem. Es ist auch kein deutsches, oder europäisches. Es ist ein weltweites Problem. Und wer sich jetzt überrascht gibt, übersieht dass wir schon immer einen 20-25% Anteil an Menschen in der Bevölkerung hatten, die Rechtes, Nationalistisches, oder demokratiefeindliches Gedankengut hegen und pflegen.

Bei diesen Menschen fallen aber gerade die Hüllen der politischen Korrektnes. Man versteckt sich nicht mehr so. Vermutlich weil mittlerweile diffuse Ängste vor dem Fremden, stärker sind, als die Angst vor der Nazi Ecke.

Diffuse Ängste treten natürlich dort besonders stark auf, wo das Fremde besonders fremd ist. In Ostdeutschland gibt es geschichtlich bedingt, nun mal besonders wenig Migranten. 

Dazu kommt eine gewisse deutsche Mentalität. Wir Deutschen sind Sicherheitsfanatiker. Wir wollen versichert und abgesichert sein. Wir wollen die Zukunft planen. Wir wollen wissen, wie wir in 10, 20, 30 Jahren leben werden. Wir möchten wissen in welcher Welt unsere Kinder und Enkel leben.

Aber durch die Globalisierung, und die Unsicherheiten in der Welt, wissen wir nicht in welche Richtung es geht. Keiner kann sagen wie sich die Welt in den nächsten Jahren entwickelt, und wie sich unsere Gesellschaft verändert.

Unsicherheit macht Angst. Angst führt zu irrationalen Verhalten. Man sucht einen Kanal, seinen Ängsten Ausdruck zu verleihen. Und man sucht jemanden, dem man die Schuld an der Unsicherheit geben kann. Das war schon immer so.

Die Menschen in Ostdeutschland sind sowieso schon seit 25 Jahren besonders verunsichert. Sie fühlen sich abgehängt. Nun suchen sie eine Möglichkeit ihre Ängst und Unsicherheiten zu kanalisieren. Aber Angst, Unsicherheit, und ein Gefühl des abgehängt sein, ist nicht nur im Osten verbreitet.

Aber ich schweife ab. Zu deiner Frage. Ich weiß es nicht. Ich habe auch Ängste und Unsicherheiten. Ich habe Angst vor gewissen Entwicklungen in unserer Gesellschaft. AFD, Pegida, und viele radikale Gruppen in unserem Land, die mit Hass und Hetze ein Klima schaffen, dass nicht von Menschlichkeit und sozialer Verantwortung geprägt ist.

Ja, Geschichte kann sich wiederholen. Und es kann alles von vorne los gehen. Aber wir haben es in der Hand. Wir können schweigen, oder uns dagegen stellen.

Denn jeder einzelne hat es in der Hand, eine Zukunft zu gestalten, die für alle Menschen in diesem Land, lebenswert ist. Aber Zukunft gestalten kann nur der, der die Vergangenheit kennt, und bereit ist, aus gemachten Fehlern zu lernen.

Noch ist nichts verloren. Wir haben es in der Hand. Noch leben wir nicht in der Weimarer Republik. Und ich bin zuversichtlich, dass es soweit auch nicht mehr kommt.

LG :-)

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Kommentar von Benadino
28.09.2016, 12:20

du hast recht,auf den Trabbi musste man bis zu 20 Jahre warten, aber zusagen in Ostdeutschland war man immer schon so deswegen sollten wir nicht länger wegsehen, es wird Zeit das der Ostdeutsche merkt das man sich nicht nur die Rosinen auspicken kann.
es gibt kaum Ausländer in Ostdeutschland aber wieviele Rechte?

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Kommentar von Benadino
28.09.2016, 13:17

ich wettere auch gegen die und je östlicher um so schlimmer, siehe Ungarn!
tut mir leid wenn ich damit wenige ostdeutsche angreife die überhaupt nicht so eine Einstellung haben,  zum Beispiel weiß ich das ganze Familien sich deswegen zerstreiten, womit ich nicht einverstanden ist dass du sagst dass sich der ostdeutsche mit Bananen und Trabis zufrieden geben sollte, Das war überhaupt nicht meine Kern Aussage

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Kommentar von Benadino
28.09.2016, 13:25

zippo deine Toleranz Message ist angekommen ! ;)

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Kommentar von Benadino
28.09.2016, 13:53

wenn ich die einnehme wird mir schlecht .....

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Tja ,so ist das, fürchte ich.

Es gibt eine ganz interessante wissenschaftliche Untersuchung, warum mehr oder weniger alle vier Generationen die Deiche brechen.

1. in der ersten Generation gibt es ein gewaltiges Hochwasser, wo sehr viele Menschen sterben. Und es werden dann gute Deiche gebaut, damit das nicht noch mal passiert

2. in der zweiten Generation hören die Menschen die Geschichten des Hochwassers und pflegen ihre Deiche sehr.

3. in der dritten Generation ist das lange her, und die Deiche werden vernachlässigt.

4. in der vierten Generation kommt das Wasser zurück, zerstört die vernachlässigten Deiche und tötet viele Menschen.

und ich fürchte, diese Untersuchungen treffen auch auf andere menschliche Katastrophen zu.

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Kommentar von Bambi201264
28.09.2016, 16:50

Gute Parabel, Dahika :)

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Kommentar von KnorxyThieus
28.09.2016, 22:30

Ein sehr schönes Beispiel ... mit anderen Worten (so kannte ich es bisher:

Die erste Generation schafft Vermögen,
die zweite verwaltet Vermögen,
die dritte studiert Kunstgeschichte,
und die vierte verkommt.

 –Bismarck

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Hallo!

Menschen scheinen nicht aus ihren Fehlern zu lernen 

Der Schein aber trügt, wie ich meine.
Menschen lernen schon auch aus ihren Fehlern, aber halt Schritt für Schritt.

Wenn man an sich selbst denkt, kann man das vielleicht schnell verstehen, wie schwer es schon mal sein kann, Gewohnheiten zu ändern, einsichtig zu sein, um was zu ändern. Das braucht.....

ich sehe Menschen die vergessen haben das man 3 Jahre auf nen Trabbi
gewartet  hat und Bananen waren eine Delikatesse die man erstmal haben
musste. 

Diese haben vielleicht einfach die Vergangenheit losgelassen.
Sie leben im Jetzt und Hier und da ist es halt jetzt anders.
Leben ist Veränderung, Stillstand der Tod.

Vergessen kann auch eine Gnade sein.

Jetzt wird gegen Fremde gewettert und Parolen werden gesungen im Jahr 2016, ich schäme mich dafür.

Alles macht vielen halt zu schaffen und Angst.
Dann lehnt man ab.

Vielleicht ist es ja so, dass auch dir dieser Zustand zu schaffen macht, weil du die Weiterentwicklung nicht erkennen kannst. Vielleicht könnte es helfen, wenn du dich damit befassen würdest, wo der Mensch sich sehr wohl weiterentwickelt, weil er aus seinen Fehlern lernt.

Fehler sprechen von Fehlendem. Uns alles fehlt irgendetwas. Alle haben wir Fehler und somit Fehlendes.
Das denke ich ist ok und darf sein.
Klar, je bewusster wir damit umgehen, umso besser für uns selbst.

Zum Lernen denke ich braucht der Mensch die Wiederholung.
Oder kannst du deine Lernaufgaben alle sofort und radikal umsetzen?
Kannst du ne Kehrtwende hinlegen und schnell alles anders machen oder schnell anders denken?

Was wohl fehlt dir alles?
Wann und wo immer solltest du dich noch weiter entwickeln?  ;-)))

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Es gibt einen sehr wichtigen Zeitpunkt im Leben eines jeden Menschen, der ihn prägt, ohne dass er diesen bewusst mit bekommt.

Ich schreibe hier ja immer wieder, wie ein achtsamer Umgang mit Kindern (vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen und darüber hinaus) für mich idealerweise aussehen sollte (könnte).

Solange hier unter anderem "schreien lassen" und "ein paar hinter die Löffel" propagiert wird und Sprüche wie "das Leben ist kein Ponyhof" oder "mir hat es nicht geschadet" kommen, helfen keine tausend Geschichtsbücher mit all ihren Jahreszahl und Ereignisauflistungen.

Aber es gibt immer mehr Menschen, die einen anderen Weg im Umgang mit ihren Kindern einschlagen wollen.
Die nichts mehr auf Leute geben, die Kinder als Feinde (Tyrannen und so) betrachten.

Gewisse Menschen werden dann erst menschlicher werden, wenn sie gelernt haben, dass Frieden im kleinen - sprich in der eigenen Familie - anfängt.

Lies dir mal die (Auto-)Biografien von Diktatoren durch.
Besonders, wie sie in ihrer Kindheit behandelt wurden.
Heutzutage geht es meistens nicht so heftig zu. Dafür zum Teil mit viel subtiler Manipulation, sodass die Kinder oft nicht merken.

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individuen lernen aus ihren individuellen fehlern. eine gesellschaft lernt nicht aus den fehlern einer frueheren gesellschaft.

geschichte wiederholt sich tatsaechlich und so unertraeglich ich das im moment persoenlich finde, so wenig laesst sich offenbar dagegen tun.

meine theorie dazu ist, dass es daran liegt, dass den einzelnen am ende doch immer nur sein eigenes kleines leben interessiert. anders liesse sich der erfolg eines donald trump oder der AfD z.b. nicht erklaeren.

solange das gefuehlt vordringlichste problem, von dem man sich aktuell am meisten persoenlich betroffen sieht, angesprochen und dafuer eine radikale loesung angeboten wird, ist eine vielzahl von menschen bereit, alle risiken, gefahren und offensichtlichen nachteile einschliesslich der massiven globalen konsequenzen zu uebersehen, die damit einhergehen.

dadurch entstehen immer wieder aehnliche situationen, die aber von vielen nicht so wahrgenommen werden, weil das, was sie im geschichtsunterricht gelernt haben, fuer sie abstrakt ist und mit dem, was sie gerade erleben, nicht in zusammenhang gebracht wird. 

die aehnlichkeit wird aus der froschperspektive im moment der persoenlichen betroffenheit nicht wahrgenommen.

ich bleibe mal kurz bei trump, weil das so ein schoenes beispiel ist:

der durchschnittliche trump-waehler hat eine grobe vorstellung vom holocaust in deutschland, und lueckenhaftes wissen darueber, wie es dazu gekommen ist.

grob gesagt glaubt er, dass die boesen deutschen in den 30er jahren hitler gewaehlt haben, damit der die juden beseitigt. das war damals so. der durchschnittliche deutsche der 30er war ein perverser menschenschlaechter und rassist und hatte nichts mit dem durchschnittlichen trump-waehler, der ein guter amerikaner ist, gemeinsam.

dass der holocaust eine vom durchschnittsdeutschen zunaechst unvorhergesehene konsequenz aus einer vielzahl von motiven einer relativ kleinen anzahl von leuten war, stellt sich dieser gute amerikaner nicht vor. 

ein anderer schlag trump-waehler geht noch einen schritt weiter und findet, dass hitler eigentlich recht hatte und ein vorbildlicher fuehrer war. da wird dann wieder nur das gesehen, was fuer den einzelnen deutschen an (zunaechst) positiven ergebnissen aus der machtergreifung der NSDAP resultierte.

die rein subjektive wahrnehmung und die unfaehigkeit oder weigerung ueber den tellerrand zu schauen und die transferleistung zu erbringen, geschichte nicht bloss als etwas vergangenes zu betrachten, sondern ergebnisse auf die zukunft anzuwenden, fuehren dazu, dass es "immer wieder von vorn losgeht".

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Kommentar von Benadino
28.09.2016, 13:37

danke sehr scharfsinnig

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Das einzige für das ich mich schäme (wirklich wirklich schäme!) ist unsere Regierung!
Wir Österreicher müssen jetzt schon zum 3. mal wählen! Und die 3. Wahl wurde jetzt auch noch verschoben.
Und meines Achtens sind beide nicht für diesen Rang geeignet.
Österreich wird ausgelacht, verschrien und verabscheut.
Die Einwohner werden aufgescheut gegen Flüchtlinge zu arbeiten und für ihr Land geradezustehen.
Ich finde es peinlich, dass wir gerade ohne Präsident dastehen und dass alles wirklich alles den Bach runter geht.
Deshalb verblödet die Menschheit. Deswegen wird irgendwann jedem alles egal.
Darum interessierts keinen mehr was mit uns passiert.
Es liegt nicht mehr in unserer Macht. Es sind die Politiker die über uns herrschen.

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Ich finde auch, dass wir (als gesamte Gesellschaft) nicht aus Fehlern lernen, aber ich würde gar nicht so weit in die Vergangenheit sehen wollen: Wir wissen schon seit Jahrzehnten, dass eine Multi-Kulti-Gesellschaft nicht funktioniert. In Erkrath wurde mal wieder deutlich, wozu alleine die wenigen libanesischen Großfamilien imstande sind. Aber auch in vielen anderen Städten gibt es massive Probleme mit Parallelgesellschaften, die sich an den Kulturen der Heimatländer orientieren und für die Deutschland ein rechtsfreier Raum ist. Auch aus der misslungenen Integration von millionen Gastarbeitern und ihren Nachfahren haben wir nicht gelernt und wiederholen die selben Fehler wieder, indem wir "Neubürger" überall im Land verteilen, und darauf hoffen, dass die Ehrenamtler sie integrieren, oder sie es von sich aus tun.

Da du vermutlich auf die Heimatverbundenen in Ostdeutschland anspielst, möchte ich sagen, dass ich das völlig verständlich finde, und einen Rechtsruck als natürliche Gegenreaktion zu dem völlig unverantwortlichen Handeln der Bundesregierung ansehe. Ich schäme mich dafür, dass wir unsere Werte und Kultur einfach wegwerfen und uns nicht gegen die laufende Invasion verteidigen. Denn eins ist mir klar: Freiwillig werden die meisten nicht gehen, selbst wenn der Bürgerkrieg in Syrien vorbei ist, und dass wir die nötigen Abschiebungen durchführen können, halte ich bei den bisherigen Ergebnissen der aktuellen Bemühungen nicht für möglich. Wie auch immer es ausgehen wird, es werden noch interessante Zeiten auf uns zu kommen.

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Dann blick doch nicht zurück,man soll nach vorne schauen! Das,was jetzt passiert hat ja auch mit der Zeit vor 60 Jahren wenig zu tun! Ja,Du hast recht,viele wissen es nicht zu schätzen,das Sie in einem sicheren Land leben,das es Bananen gibt und wir eigentlich alles haben,was man zum Leben braucht! Aber es gibt auch die anderen,die eben zu schätzen wissen,das es uns gut geht! Es hat keinen Sinn,zurück zu blicken,die Gegenwart ist Momentan ja angespannt genug und was die Zukunft uns bringt,wer weiss!

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Sind ja Gott sei Dank nicht alle Menschen so. Aber solange es Menschen gibt, wird es auch Dummheit und Hass geben, leider ist das eben so. 

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Ob alles mal wieder von vorne los geht ist also die Frage?

Warum denn "mal wieder"? War das schonmal der Fall, das es wieder von vorne los ging? :O

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Kommentar von Gimmix
27.09.2016, 13:28

Es war schon immer so.

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Das Leben und der Wandel ist doch eine ständige Wiederholung von Fehlern.

Menschen lernen eben nie dazu.

Menschen wurden anscheinend dazu gemacht, sich zu bekämpfen und zu bekriegen.

Es werden immer noch Kriege geführt, es wird immer noch egoistisch und machthaberisch gehandelt, es werden Menschen getötet ohne Skrupel, es gibt eine immer größere Schere zwischen Arm und Reich.

Es geht immer nur um Geld und Macht.

Es hat sich NICHTS verändert.

Mitgefühl und Nächstenliebe sind Tugenden, die nicht oder kaum noch zählen.

Zeige Herz und du gehst unter in der heutigen Gesellschaft.

Traurig, aber wahr!

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Kommentar von kayo1548
27.09.2016, 17:16

"Menschen wurden anscheinend dazu gemacht, sich zu bekämpfen und zu bekriegen."

leider ist das menschlich - das muss man akzeptieren und wird es immer geben; nur wenn man das akzeptiert hat kann man verstehen was für Umstände das fördern und diese zu vermeiden.

Das ist der einzige Weg, denn wenn die Umstände (Kontextfaktoren und Entwicklungen) entsprechend sind ist jeder dazu in der Lage.

"Es werden immer noch Kriege geführt,"

aber deutlich weniger als in vorherigen Jarhrhunderten, d.h. das wir da also durchaus etwas verändern können.

" es wird immer noch egoistisch"

(leider?) ist jedes Lebewesen egoistisch.

"Es geht immer nur um Geld und Macht"

Macht sichert das Überleben und Status ist ein System, das viele Lebewesen entwickelt haben bzw anwenden.

Interessanterweise reduziert das sogar die Gewalt dahingehend, dass nicht mehr jede Ressource direkt ausgekämpft werden muss und ein solcher Konflikt stufenweise "eskaliert" und nicht die Tötung o.ä. das Ziel sondern wenn dann eher ein "Unfall" ist

"Mitgefühl und Nächstenliebe sind Tugenden, die nicht oder kaum noch zählen."

war früher auch nicht anders zumal die Frage ist ob es Mitgefühl oder Nächstenliebe überhaupt gibt, denn letztendlich ist das ja etwas in dem wir unter Umständen im Ansehen o.ä. auch selber davon profitieren also zumindest eine gewisse egoistische Komponente vorhanden ist.

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Kommentar von kiniro
28.09.2016, 08:28

Ganz so schwarz ist die Welt nicht.

Es gibt auch Menschen mit Herz. 
Unsere Medienlandschaft legt halt mehr Wert auf die negativen Schlagzeilen.
Da ist es an jedem Einzelnen, ob der sich diese Nachrichten mehrmals am Tag oder überhaupt antut.

Nächstenliebe kann nur funktionieren, wenn du dich selbst so akzeptieren kannst, wie du bist.
Fällt schwer, wenn Jahre oder gar Jahrzehnte lang dir gesagt wurde, wie unzulänglich du bist.
Du denkst, du müsstest X machen, um in den Augen anderer perfekt zu sein.

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Kommentar von Benadino
28.09.2016, 14:50

:-0

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Die Frage ist wohl eher : "hat es jemals geendet?"

Das gleiche sagte ich schon zu dem Film "Er ist wieder da". Ein treffenderer Titel wäre gewesen "Er war nie weg".

Solange die breite Masse nicht versteht dass das eigentliche Problem der Staat an sich und auch unser Geldsystem ist, werden die Menschen immer wieder die Schuld auf den nächst schwächeren schieben. Das funktioniert ja auch so gut.

Denn wenn man anfangen würde Dinge zu hinterfragen, kommt man nicht daran vorbei, das man selbst ein kleines Zahnrad ist, das ALLES was auf der Weltbühne so passiert möglich macht.

Also schiebt man es auf "die dummen Moslems" und diese schieben die Schuld auf den "scheiß Nazi".

Tja, schade das alle so verblendet sind, das sie nicht merken das wir alle den gleichen Feind haben.

MFG

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Kommentar von Benadino
28.09.2016, 13:23

so true

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Moin.Meine Vermutung ist, dass (fast) Alle nur an sich denken, wenn sie noch denken können oder hoffen das,dass Internet die Antwort/en wissen und preisgeben. Da ist ein langes A B E R . In diesen Sinn sonders

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Geht alles mal wieder von vorne los?

Sicherlich nicht.

Schon alleine deshalb weil die Mehrzahl der Menschen wesentlich aufgeklärter und kritischer ist.

Die versuche einiger weniger, vergangene Dinge wiederzubeleben werden mittelfristig scheitern - spätestens dann, wenn sie vor dem Problem stehen ihre inhaltsleeren Vorstellungen umsetzen zu müssen.

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Wir haben es in der Hand, aber wir geben uns nicht die Hand. Nur eine Kette kann einen geschlossenen Kreis bilden.

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