Gehört für euch der Islam zu Deutschland?

Das Ergebnis basiert auf 93 Abstimmungen

Nein 56%
Ja 44%

21 Antworten

Ja

Hallo,

ja, jeder Mensch, der hier ist, unabhängig seiner Religion, ist, solange er/sie sich an die Gesetze hält, gehört dazu!

LG

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich lebe in Österreich 🇦🇹🇦🇹🇦🇹
Nein

auf keinen Fall.
Wenn dann gehört der Islam in den Nahen Osten, das wars.
Er gehört meiner Meinung nach nicht einmal nach Indonesien. Die leben dort ohnehin ihre eigenen Traditionen.

Meiner Meinung nach gehört der Islam nicht einmal auf diesen Planeten.

Ja

Jede Religion gehört nach DE, solange die Religionsausübenden keinen Dritten schaden, ist alles in Ordnung.

Nein

Für mich gehört keine Religion zu Deutschland.

Es gibt jedoch zahlreiche Kirchen, die einen kulturellen Wert unseres Staates darstellen und da behaupte ich einfach ausnahmsweise, dass diese christlichen Denkmäler zu Deutschland gehören.

Der Islam hat meiner Ansicht nach unsere Kultur in keiner Weise geprägt und widerspricht sogar in großen Teilen unserer Grundordnung.

Er ist aus meiner Sicht ein unnötiger Ballast für einen modernen und durchschnittlich gebildeten Menschen. Von Intellektuellen ganz zu schweigen.

Ballast für einen modernen und durchschnittlich gebildeten Menschen.

Das gilt für alle anderen Religionen gleichermaßen.

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@realsausi2

Das sehe ich nicht so.

Unsere Gesetze basieren auf unseren Sitten, die wiederum deutlich christlich geprägt sind, weil sie aus der Zeit stammen als noch niemand von der Globalisierung etwas wusste und Europa noch nicht so multikulturell war, wiie sie es heute ist. Die Gesetzgebung von heute entstand indirekt aus den christlichen Geboten und Sitten.

Das Christentum und das Judentum müssen sich daher deutlich weniger an die Gesetze der BRD anpassen als z.B. der Islam mit seiner Scharia.

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@sumi79
Unsere Gesetze basieren auf unseren Sitten, die wiederum deutlich christlich geprägt sind,

Unsinn. So ziemlich alle individuellen Freiheitsrechte mussten gegen den erheblichen Widerstand der Christen erfochten werden.

Alles andere ist so basal, dass es dafür kein Christentum brauchte.

Mord, Diebstahl, Betrug, Gewalt war alles schon längst im Konsens von Gesellschaften geächtet, lange bevor Mose mit den Tafeln vom Berg gestolpert ist.

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@realsausi2

Ich schrieb, dass sie lediglich darauf basieren. Nicht dass sie komplett christentumkonform verfasst wurden.

Es ist nun mal Fakt, dass die christlichen Sitten sich in den Gesetzen der BRD wiederfinden.

Die Gesetze wurden von und für Menschen verfasst, die zum Großteil eine christliche kulturelle Vergangenheit hatten und dem entsprechend eigene moralische Vorstellungen hatten.

Z.B. war und ist bei uns die Polygamie immer verboten, was sicher abder wäre, wenn der Islam in Europa anstatt des Christentums dominieren würde.

Ein anderer Fall ist die Eheschließung an sich. Auch sie entsprang ursprünglich der religiösen Sitten und Gesetzen und wurde später gesetzlich verstaatlicht. Es ist vis heute so, dass gesetzlich verheiratete Ehepaare mehr Rechte haben als z.B. Paare, welche in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft leben.

Das Sorgerecht basiert ebenso darauf. Nur bei verheirateten gibt es automatisch ein geneinsames Sorgerecht. In allen anderen Fällen bekommt die Mutter das Sorgerecht bzw. darf sie entscheiden, ob sie dieses Recht auch auf den Vater des Kindes übertragen werden soll.

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Ich fasse das gerne allgemeiner: Für mich gehört nichts zu einem demokratischen Land, was diese Demokratie und den Staat, welcher diese Demokratie zu schützen versucht, missachtet, unterwandert oder generell schädigen möchte.

Wenn ich einen Blick in Länder werfe, die den Islam als primär vorherrschende Religion führen, dann erkenne ich da keine Sympathien für demokratische Staats-Strukturen.

Trotzdem wähle ich bei dieser Umfrage weder ja noch nein, denn es gibt mittlerweile genügend Menschen, die den Islam modern ausleben und wie jeder andere auch einen demokratischen Rechtsstaat akzeptieren kann, in welchem staatliche und religiöse Gerichtsbarkeit getrennt sind (resp. die religiöse Gerichtsbarkeit keinen Einfluss auf das allgemeine Leben der Bevölkerung mehr hat).

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