Gehört die Regenrinne zu "Dach und Fach"?

8 Antworten

Natürlich gehört die Regenrinne nicht dazu. Denn ein Dach ist ohne Regenrinne weder vollständig, noch zulässig. Im übrigen würde ich Dir vorschlagen, den Mietvertrag ohnehin durch den nächstgelegenen Mieterverein prüfen zu lassen. Denn (außer bei Gewerbemietverträgen) dürfen Instandsetzungsarbeiten nicht auf den Mieter abgewälzt werden (also ungültige Regelung). Ausnahme sogenannte Bagatellschäden, wozu die Dachrinne sowieso nicht zählt.

die regenrinne gehört wie die Wasserrohre und ähnlichen Dingen zum Haus (ist fester Bestandteil des Hauses) und ist deshalb definitiv NICH Mietersache

wortwörtlich denke ich nicht, da fach auf fachwerk bezogen ist und somit nur die wände einschließt. die regenrinne gehört meiner meinung nach nicht zum dach. mein tipp: such dir nen guten anwalt, der begründet, dass dach und fach eine redensart für das gesamte haus ist o.ä. oder finde einen weg zu begründen, dass die regenrinne teil des daches ist.

Vor dem Einzug den Mietvertrag gekänzelt

Hallo, ich stecke ziemlich in der klemme und brauche dringend Rat. Mein Freund und ich haben vor 3Wochen den Mietvertrag für unsere erste gemeinsame Wohnung unterschrieben, Für meine eigene Wohnung habe ich gekündigt bzw.mit dem Nachmieter und Vermieter alles unter dach und fach gebracht,auch habe ich schon einige meiner Möbel an den nachmieter verkauft. Nun fällt meinem Freund ein,er will doch nicht mehr mit mir zusammenziehen und den mietvertrag auflösen.Der Vermieter der neuen Wohnung ist ein alter Bekannter meines Freundes und er wird sich mit dem sicherlich auch einig werden.Nun hänge ich natürlich total in der Luft,und habe Angst dass ich in bälde auf der Strasse stehe.Meine frage,muß ich mir das gefallen lassen,und oder kann ich Schadensersatz verlangen für den ganzen Aufwand und unkosten die ich bis jetzt hatte,schließlich brauche ich nicht nur eine Wohnung und habe ich auch jede Menge Möbeln schon verkauft und brauche vieles neu.Ich weiß nicht mehr weiter wie er mir das antun kann. Danke für alle hilfreichen Antworten

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Betriebskostenabrechnung zu hoch - Vermieter besteht auf volle Zahlung

Hallo, ich habe folgendes Problem. Meine Betriebskostenabrechnung aus 2013 war meiner Meinung nach zu hoch. Ich bin zum örtlichen Betriebskostenhilfeverein gegangen und dort wurde mir bestätigt, dass man die Kosten senken kann, ich somit nicht den vollen Betrag zahlen muss. Der BKHV hat sich an meinen Vermieter gewandt und einige Dinge bemängelt. Mein Vermieter blieb jedoch dabei und wollte weiterhin den vollen Betrag von mir. Dies ging noch 1-2 Mal hin und her und als letztes wäre mein Vermieter dran gewesen auf die Forderung des BKHV zu antworten. Das war im Februar. Seit dem habe ich nichts mehr von meinem Vermieter gehört. Als ich nun bei meinem Vermieter anrief und fragte wann ich meine Genossenschaftsanteile zurück bekomme, sagte man mir, dass diese Ende des Monats überwiesen werden, jedoch um den noch offenen Betrag der Betriebskosten gemindert. Ich hatte nun Kontakt mit meinem Vermieter und der bestätigte mir, dass es deren Versäumnis war sich nicht noch einmal bei mir oder dem BKHV zu melden, jedoch "hätten wir die restliche Forderung auch gerichtlich titulieren lassen können. In diesem Fall wären nicht unerhebliche Rechtsanwalts- und Gerichtskosten entstanden.“ Ich komme mir grad ziemlich verarscht vor und, selbst wenn es um keinen hohen Betrag geht, möchte ich diesen nicht an meinen Vermieter zahlen müssen.

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Undichtes Dach + einsturz gefahr?

Moin,

Also wir haben ein großes Problem. Kurz vorweg meine Verlobte wohnt in dieser Wohnung seit 5 Jahren und ich seit ca. 2,5Jahren. Bis auf das undichte Dach sind die Mängel bekannt gewesen (bis auf neu endeckte). Nun um konkret zu werden, unsere Dachgeschosswohnung (67m² / 3Raum) hat hinter dem jetzigen Kinderzimmer 2 Räume die mehr oder weniger Rohbau sind, ABER nicht im Mietvertrag drin stehen. Diese Räume kann man ohne weiteres durch das Kinderzimmer betreten, sie sind abgetrennt durch eine normale Zimmertür. Als meine Verlobte hier einzog sagte man ihr das diese Räume noch Saniert werden. Dies geschah bis heute nicht. Vor knapp 2 Monaten bemerkten wir das das Dach an min. 2Stellen undicht ist. Nun bin ich zum Vermieter (in dem Fal die Gemeinde) und schilderte dies und erwähnte auch die Räume. Dieser bat mich um Bilder, die ich dann am selben Tag zu sendete. 4 Wochen tat sich nix. Mit einmal standen 2 Dachdecker vor der Tür. Sie waren ersteinmal "geschockt" das es nicht wie vom Vermieter gemeldet ein Flachdach sei sondern ein Spitzdach. Sie hielten sich ganze 2min auf um die Schäden zu begutachten um dann ohne genaue Infos wieder zu gehen. Leider ist es so das wir nun über bekannte erfahren haben das nicht nur das Dach eine komplettsanierung ist (was auch den schnellen Rückzug der Herren erklärt), sondern die Räume hinten eine Kernsanierung sind und das einige Teile "einsturz gefährdet" sind. Seit der Meldung beim Vermieter haben wir auch gerüchteweise gehört das der Vermieter das Haus (4-5Parteien Haus) verkaufen will. Ob dies stimmt wissen wir nicht. Desweiteren kam heute unsere Heizkostenabrechnung von der E.On und wir müssen Nachzahlen. Nun ist es so das in den Räumen hinten keine Heizung ist und die Tür zw. Kinderzimmer und den Räumen schlecht bis garnicht gedämmt ist. Nun die fragen:

  1. Haben wir möglichkeit ein Teil der Heizkosten vom Vermieter wieder zu bekommen?
  2. Haben wir möglichkeit den Vermieter auf Sanierung zu drängen oder uns eine adequate Ersatzwohnung zu stellen?
  3. Was ist wenn der Vermieter die Wohnung verkauft? Wie sieht dann unsere Rechtslage aus?
  4. Darf der Vermieter eine Sanierung wegen "Geldmangel" unterlassen, zumal das Gebäude unter Denkmalschutz steht?
  5. Haben wir sonderkündigungsrecht wegen den Mängeln bzw. kann im Falle einer Kündigung wegen anderer "Mängel" ein Teil der Kaution einbehalten werden, obwohl das Dachgeschoss vermeidlich nicht mehr Vermietungsfähig ist??

Danke schon mal im vorraus!

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