Gehört der Buddhismus zu Deutschland?

 - (Deutschland, Religion, Glaube)

Das Ergebnis basiert auf 32 Abstimmungen

Ja 47%
Andere Antwort 28%
Nein 25%

19 Antworten

Ja

ja ...eine gute Frage....Jede und Jeder der hier friedlich und ohne Gewalt leben soll und kann und WILLKOMMEN ist !

Dazu haben wir Religionsfreiheit...mir gefallen alle Menschen die hier bescheiden und arbeitssam ihr Brot verdienen, ohne Gewalt und schreien nach Anerkennung und ständig mit Katastrophen in den Schlagzeilen,

und für IHRE Anerkennung wenig tun, und nicht nach dem Grundgesetz fragen !

Willkommen Allen die das Grundgesetz der BRD anerkennen und danach leben !

Die vietnamesischen Flüchtlinge, die in den siebziger Jahren kamen, waren ein riesiger Gewinn für Deutschland!

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@Anastasia65

ja Danke .....so ist das und du bringst das sehr positiv auf den Punkt !

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Andere Antwort

Religion hat immer zwei Seiten. Für die Gläubigen ist sie eine Krücke, mit deren Hilfe sie durch das Leben stolpern.

Für andere ist Religion ein Werkzeug mit dem sie auf Dummenfang gehen, mit dem sie Menschen in Abhängigkeit und geistiger Knechtschaft halten. Religion ist für sie ein guter Weg für sie selbst reich zu werden Macht anzuhäufen.

Der Buddhismus unterscheidet sich dabei nur wenig von anderen Religionen. Er ist auf den ersten Blick nicht so gewalttätig wie der Islam, aber es gibt auch Ausnahmen wie man in Myanmar gesehen hat. Dort wurde der Buddhismus als Werkzeug zur Ausgrenzung gegen Andersgläubige eingesetzt.

Aus diesem Grund gehören die Gläubigen Buddhisten zu Deutschland. Die Religion hingegen nicht. Sie gehört in den privaten Bereich aber nicht in den Machtapparat eines Staates.

Dort wurde der Buddhismus als Werkzeug zur Ausgrenzung gegen Andersgläubige eingesetzt.

Massen-Abschlachtung von Muslimen, um es genauer zu sagen

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@DerFreieMann

In diesem Zusammenhang ist es auch sinnvoll mal die Gegenseite anzuhören:

https://www.londonmyanmarembassy.com/index.php?id=398

Ich zitiere mal einige Passagen:

"(..) On the other hand the incident where brutal rape and murder of a Rakhine Buddhist woman by Muslim men, followed by the killing of Rohingya Muslims (as retaliation) sparked the communal riots between Rakhine Buddhists and Rohingya Muslims. This was not exactly a one sided massacre, but a communal riot with victims from both sides.(..)

Rohingyas Muslims were welcomed as guests in the beginning according to historians. There was little or no problem at the beginning. Problems such as rebelling did happen later but an agreement was reached and they disarmed in early 60s. Although minor conflicts occurred among both communities, nothing serious occurred until about 5 years ago where Muslims gathered in numbers and walked the streets killing the minority natives in their areas. Which is why Burmese Buddhists started counter attacking the Muslims who were killing their brothers and sisters in Rohingyas lands.

Therefore, it is critical that one needs to understand that Buddhists do not kill Muslims but the natives are responding to the rebels who are virtually on a ethnic cleansing mission is Rakhine State. (..)

To make it worst, they are promoting Rohingyas men to marry Buddhists but has banned Rohingyas women to marry Buddhists. Its a riot the Rohingyas started by attacking Buddhists and other way round as it is evidently true to anywhere else in the world. It is Rohingyas who kill people Chanting Allahu Akbar and not a single Buddhist because Buddhists can’t possibly justify killing according to their teachings. But their survival has become a priority which compel them to fight back.

Buddhists in Burma have seen Rohingyas rioting against them for more than half a century for no apparent reason except the need to create a separate Islam region in Burma with the funding that come from extremist organizations and middle east in addition to the support they have from neighboring Pakistan and Bangladesh (..)"

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@Mahakaruna
Gemäß dem Staatsbürgerschaftsgesetz von 1982 gelten die Rohingya nicht als eine der 135 einheimischen Bevölkerungsgruppen und haben damit keinen Anspruch auf die myanmarische Staatsbürgerschaft. [2] Aufgrund von Repressionen und Verfolgungen leben mindestens eine Million Rohingya als Flüchtlinge in Bangladesch und weiteren Ländern Asiens. [3
[...]
Seit der Unabhängigkeit Birmas am 4. Januar 1948 führte die Regierung gegen die Rohingya zwanzig militärische Operationen durch. Folgen [...] waren der Tod vieler Ro[hingya, die Verwüstung ihrer Siedlungsgebiete und Heiligtümer sowie die teils systematische Zerstörung ihrer Infrastrukturen.
[...]
Die Rohingya sind in Myanmar offiziell nicht als eigenständige Bevölkerungsgruppe anerkannt. Die Vereinten Nationen stufen sie als die „am stärksten verfolgte Minderheit der Welt“ ein. [15] Als Staatenlose verfügen sie über keinerlei Rechte. Sie dürfen nicht wählen, haben keinen Zugang zu höherer Bildung und eine offizielle Ausreise wird ihnen nicht gestattet. [16] Auch innerhalb des Landes sind sie Reisebeschränkungen unterworfen. Ein Gesetz von 1982 verweigert den Rohingya die Staatsbürgerschaft und entsprechende Dokumente. Grundbesitz der Rohingya wird beschlagnahmt und Privatbesitz zerstört oder gestohlen. [14] [17] [..] . Ziel der Regierung sei es, den Rakhaing-Staat in eine rein buddhistische Region und die Muslime in eine bedeutungslose oder überschaubare Minderheit umzuwandeln. Auch seien Pagoden und buddhistische Klöster an Stellen errichtet worden, wo zuvor muslimische Stätten standen. Sondersteuern, Zwangsarbeit, Heiratsbeschränkungen und Manipulationen bei der Registrierung von Geburten und Todesfällen schränken das alltägliche Leben ein. [18] Dazu kommen illegale Inhaftierungen, Folter, Vergewaltigungen und Morde. [19] Schätzungsweise 1,5 Millionen Rohingya leben staatenlos im Exil, doch auch hier sind sie Repressalien ausgesetzt. Auf Betreiben Myanmars kommt es in verschiedenen Staaten zur illegalen Inhaftierung von Exil-Rohingya, so in Bangladesch, Indien, Pakistan, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Thailand und Malaysia.
[...]
Im Jahr 1978 suchten etwa 200.000 Rohingya-Flüchtlinge Schutz im benachbarten Bangladesch, 1991 weitere 250.000. Nach dem 25. August 2017 kamen allein in den darauffolgenden zwei Monaten über 600.000 dazu (. Oktober 2017).Obwohl später einige zurückkehrten, blieben doch viele in den Flüchtlingscamps im Distrikt Cox’s Bazar. Es wird geschätzt, dass seit der Unabhängigkeit Birmas etwa eine bis anderthalb Millionen Rohingya ins Exil gingen..Anfang des Jahres 2009 kamen Rohingya als Bootsflüchtlinge in die Schlagzeilen, nachdem Thailand ihnen eine Aufenthaltserlaubnis verweigert und etwa eintausend in einfachen motorlosen Booten auf die offene See abgeschoben hatte. [20] [21] Rund 250 von ihnen wurden später vor den zu Indien gehörenden Andamanen gerettet und etwa 200 vor der Küste Acehs in Indonesien. [22] Etwa 500 ertranken vermutlich. [20] Der myanmarische Generalkonsul in Hongkong äußerte sich dazu in einem Brief an das Diplomatische Corps, in dem er den Rohingya mit Verweis auf deren dunkle Hautfarbe die Zugehörigkeit zu Myanmar absprach. Er bezeichnete sie als „hässlich wie Kobolde “ im Gegensatz zu den hellerhäutigen Birmanen . [23]
Nachdem Menschenrechtsexperten die Gewalt gegen die Rohingya als „Völkermord“ sowie einige Staaten und die Vereinten Nationen sie als „ethnische Säuberungen“ verurteilt hatten, warf auch der nach Myanmar gereiste damalige US-amerikanische Außenminister Rex Tillerson Myanmar erstmals „ethnische Säuberungen“ vor. [39]
Am 23. Mai 2018 erwähnt die Neue Zürcher Zeitung in einem Artikel einen Bericht [40] von Amnesty International, wonach im August 2017 „Mitglieder einer militanten Rohingya-Gruppe mindestens eines, möglicherweise sogar zwei Massaker an Hindus verübt haben sollen“, wie sie „bis dahin nur der burmesischen Armee vorgeworfen werden“: „Einige der Überlebenden seien entführt und dazu gezwungen worden, zum Islam zu konvertieren. Auch hätten die Peiniger Buddhisten in dem von Hindu und Buddhisten bewohnten Dorf mit dem Vorwand vertreiben wollen, sie hätten den falschen Glauben.“ [41] Die Nachrichtenagentur Reuters fand allerdings auch heraus, dass Myanmars Regierung und Militär derartige vermeintlich durch Rohingya begangene Massaker systematisch erfinden. [42]
[...]
Anfang 2020 verurteilte der Internationale Gerichtshof Myanmar wegen den Massenmorden an den Rohingya und verpflichtete das Land, Sofortmaßnahmen zum Schutz der Minderheit zu ergreifen. Zudem muss das Land regelmäßig Bericht über diese Maßnahmen erstatten. [44] [45] Wegen des Völkermordes stoppte Deutschland im Februar 2020 seine Entwicklungshilfe für Myanmar. Die Gelder fließen seitdem stattdessen in die Versorgung der Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch. [46]
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Andere Antwort

Ich finde, eine Religion an sich sollte sowieso nicht zu einem Land gehören, da Staat und Religion meiner Meinung nach immer voneinander getrennt sein sollten. An sich darf jeder die Religion haben die er möchte, solange er sich an die Gesetze des Landes hält und niemandem schadet.

Der Buddhismus wirkt aber auch so im Allgemeinen eher als friedliche Religion, weswegen ich mit ihm kein Problem habe. Mit dem Islam habe ich schon eher ein Problem. Nicht mit den Muslimen, sondern mit dem was im Koran steht habe ich ein gewaltiges Problem.

Hast Du die Bibel gelesen?

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Andere Antwort

Ich finde keine Religion ,,gehört" zu Deutschland.Diese ähnliche Frage wird ja auch gerne bei Islam oder Judentum gestellt doch ich finde Politik und Religion sollten wie die Wissenschaft es auch tut getrennt sein.Natürlich zeigt Bhutan momentan gute Fortschritte und dadurch das der Buddhismus solch tolerant gegenüber Andersdenkenden ist wäre es kein Problem aber ich finde jeder kann ja seinen eigenen Glauben ausleben.Buddhisten gehören jedenfalls zu Deutschland wenn sie hier die Staatsbürgerschaft haben oder hier leben.Genauso wie alle anderen Religionen,Glaubens- oder Nichtglaubensversionen wie Atheisten und alles drumherum.

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