Gehört der Atheismus zu Deutschland ?

18 Antworten

Ja. Seit der Zeit der Aufklärung ist der Atheismus eine wichtige Geistesströmung in DE. Fast alle Sozialisten und Kommunisten waren seit Marx und Engels Atheisten, aber auch andere Denker, die typisch für die deutsche Kultur sind, waren Atheisten: Feuerbach, Nietzsche, Freud, Heidegger etc. 

Karl Liebknecht wurde in der Thomaskirche Leipzig getauft. Seine beiden evangelischen Taufpaten waren (Überraschung!!!)  

Karl Marx und Friedrich Engels.

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@hutten52

Ja, es wurde diese Tatsache im Lutherjahr in St.Thomas in Leipzig in der Ansprache zur Eröffnung des Bach-Festes stolz erwähnt.

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@marylinjackson

Um Taufpate zu werden, muss man getauft und konfirmiert sein und einer Kirche angehören. Atheist-in zu sein ist kein Hindernis. Allerdings sollte man es sich als Atheist-in gut überlegen.

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Wenn du mich fragst sind Weltanschauungen und Religion Privatsache.

Menschen gehören zu einem Land. Was diese Menschen glauben oder nicht, ist deren Sache, solange es die Freiheit anderer nicht beeinträchtigt.

Ja. Atheismus und Religionen gehören zu Deutschland, weil es hier Menschen gibt, die die unterschiedlichsten Lebensentwürfe haben. 

Gehören dann nicht eher die Menschen, anstelle deren Religionen zu Deutschland, so lange sie sie sich mit Deutschland identifizieren.

Ansonsten müsste schwarzmagischer Kannibalismus ebenfalls zu Deutschland gehören, laut deiner Definition.

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@D0nut4ever

Tja, Religionen existieren nun mal gar nicht ohne die Menschen, die sie ausüben. somit ist doch klar, dass Atheisten und Religöse gemeint sind. Und ja, wenn jemand in Deutschland schwarzmagischen Kannibalismus ausübt, gehört er weiterhin zu Deutschland - auch wenn er nicht gerade beliebt sein wird.

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Warum verbreitet sich der Atheismus in Deutschland aus (>50%) und was machen die Christen/Gläubige dagegen?

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Warum lässt Gott Naturkatastrophen zu und jetzt Achtung, wofür der Mensch NICHTS kann?

Warum lässt Gott z.B zu, dass es Erdbeben gibt, oder im dem Weltall kosmische Strahlung einen Menschen sofort auslöschen könnte? Ich meine ein 10 KM Asteroid könnte die ganze Menschheit auslöschen, eine super Nova könnte die Erde komplett verbrennen etc.

Und an alle Gläubigen die sagen: die Szenarien kommen sowieso nicht, dann setzt euch mal ordentlich mit Astrophysik auseinander, die Wahrscheinlichkeit ist garnicht gering!

Unsere Dinosaurier hat's zum Beispiel getroffen, ist euer Gott vielleicht doch kein "Eingreifer" der alles bewusst steuert, sondern nur (angenommen einen Gott gibt es), Zuschauer ist? Aber das wäre doch auch vollkommen sinnlos und zu alledem wäre dann dieser Gott extrem gewalttätig, in der Bibel wird dieser Gott als die Liebe beschrieben, warum sollte dieser Gott liebe sein, wenn er mit seiner angeblichen Schöpfung spielt?

Jetzt mal ehrlich das Universum ist riesig, warum sollte einen Gott interessieren, was mit der Erde ist , bzw mit den Lebewesen darauf ?? Das ist ungefähr so wie ein Stein im Sand aller Strände auf der Welt. Ein Stein ist die Erde.

Angenommen so eine Naturgewalt würde uns treffen und kein Gott würde eingreifen!!! Was wäre dann der letzte Gedanke eines Gläubigen, der darauf gehofft hat, dass der Herr eingreifen würde, aber es nicht getan hat, sodass die Erde und das Leben darauf komplett vernichtet wird?

Da hilft auch kein beten mehr, sondern einfach Akzeptanz.

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Ist der Atheismus eine Weltanschauung / Philosophie?

In einer vorangehenden Diskussion wurde ich von zwei Atheisten scharf angegriffen, als ich die Meinung geäußert habe, der Atheismus sei eine Weltanschauung. Wohlgemerkt, ich bin absolut NICHT der Meinung, dass der Atheismus eine Religion ist.

Die beiden versuchten mir zu erklären, dass das Wort "Atheismus" nur "ohne Gott" bedeuten würde. Dies wäre die einzige Bedeutung des Wortes "Atheismus" und da gäbe es auch nichts zu ergänzen. Atheismus sei Gottlosigkeit, nicht mehr und nicht weniger.

Dieser These widersprach ich, denn es gehört zum Atheismus doch viel mehr, als nur die Existenz eines Gottes abzulehnen. Jeder Atheist lehnt doch auch alles andere Übernatürliche wie Magie, Geisterglauben, Zukunftsvorhersagen etc. ab. Außerdem empfiindet er Kulthandlungen und Gebete als unnütz, ja manche werden sogar ganz dastisch und bezeichnen sie als reine Zeitverschwendung. Und er ist überzeugt davon, dass alles wissenschaftlich erklärbar ist - auch wenn wir es nicht erklären können, bedeutet das nicht, dass es nicht irgendwann erklärbar sein wird. Das Fundament ihres Überzeugseins ist also die Wissenschaft. Diese Überzeugungen vertritt jeder Atheist, es ist also nicht zu leugnen, dass diese Überzeugungen einen verbindenden Charakter haben. Atheismus ist damit nichts Individuelles mehr.

Außerdem lässt sich Atheismus in meinen Augen sogar übersteigern und kann auch extremistische Züge annehmen: es gibt Atheisten, die alles Religiöse regelrecht hassen, Gläubige als Spinner und ihre heiligen Schriften provokant als Märchenbücher bezeichnen. Sie sind überzeugt, dass die Welt ohne irgendwelche Religionen besser dran wäre und man Religionen am besten alle sofort verbieten sollte.

Meine Frage richtet sich in erster Linie an Atheisten. Bevor ihr antwortet, ruft euch bitte noch einmal ins Gedächtnis, dass ich nicht behaupte, dass Atheismus eine Religion sei. Aber warum seid ihr davon überzeugt, dass Atheismus auch keine Weltanschauung oder keine Philosophie ist? Was sind denn in euren Augen die entscheidenden Unterschiede?

Noch etwas: Bei der Diskussion würde ich mich sehr freuen, wenn die Netiquette beachtet wird. Unsachliche und gar beleidigende Kommentare und Antworten werden gemeldet, und zwar egal, aus welcher Richtung sie kommen.

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Atheismus und ihre Grundarten /-typen

heey ich muss morgen ein referat über den atheismus abgeben und habe jetzt schon einiges aber kann mir einer erklären was das mit dem rationalen atheismus auf sich hat. das sollen 7 grundarten sein. kann mmit das bitte bitte einer erkären? :D biiiittee danke euer Tesafilmchen :D

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Gehört Religion zu Deutschland?

"gehört der Islam zu Deutschland" oft wird diese Aussage bejaht, doch eben so oft wird sie verneint.

"Der Islam nicht, die Leute schon"

Da fragt man sich, "gehört das Christentum zu Deutschland" und auch hier ist es nicht klar.

Will man auf lange Traditionen sich berufen? Dann stellt man fest, dass dies nicht aussagekräftig ist (siehe Israel und vergleichbares). Daher ist die Tradition aus der Frage gelöst. Die Tradition gehört eh dazu, der Glaube jedoch nicht kategorisch.

Man stellt also alles in Frage (da gleiche Argumentation auch für den Atheismus und die anderen Religionen funktioniert).

Die Frage die letztlich bleibt:

"Gehört Religion zu Deutschland?"

Obiges gilt, wenn nicht wiederlegt.

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