gehört arthrose zur gruppe von rheuma?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Krankheitsbild:

Von Arthritis reden wir dann, wenn ein Gelenk, oder Teile eines Gelenkes, entzündet sind; das heißt: Es erfolgt eine Reaktion des Körpergewebes auf bestimmte bakterielle, chemische, thermische oder mechanische Reize. Typische Reaktionen sind lokale Rötungen, Schwellungen, Überwärmung, Funktionsbehinderungen und Schmerzen.

Ebenso vielfältig wie die zu einer Arthritis führenden medizinischen Gründe sind auch die auftretenden Formen. Man kann sie erst einmal grob in zwei Hauptgruppen einteilen:

akut
chronisch.

Von akuten Erkrankungen spricht man dann, wenn sie plötzlich beginnen und schnell verlaufen. Mit dem Begriff chronisch bezeichnet man lang anhaltende Krankheitsverläufe. Damit aus einer akuten Erkrankung nicht eine chronische wir, sollte man bei jedem Anzeichen von körperlichen Veränderungen, vor allem bei Warnsignalen wie Verfärbungen, Schwellungen und Schmerzen, unverzüglich einen Arzt konsultieren, damit der Grund hierfür möglichst schnell diagnostiziert wird und eine geeignete Therapie einsetzen kann.

Dies gilt ganz besonders für alle rheumatischen Erkrankungen, denn aus einem leichten Ziehen kann bereits binnen weniger Tage ein bis in die letzte Faser des Körpers durchdringender Schmerz werden, wenn man nichts dagegen unternimmt.

In der Bundesrepublik leiden derzeit rund 3 Millionen Menschen an schweren rheumatischen Erkrankungen, weitere rund 7 Millionen werden von leichteren Formen heimgesucht. So sind etwa 10 Millionen Menschen in unserem Land von rheumatischen Beschwerden betroffen, von denen viele gar nicht wissen, dass die Gründe ihrer kleineren und größeren Beschwerden in diesem Bereich zu suchen sind.

Nach dem heutigen Stand der Medizin sind alle chronischen Formen der Gelenkentzündung (Gelenkrheumatismus, chronische Arthritis, Gicht) unheilbar, so dass Arzneien, Naturheilmittel und -methoden nur eine vorbeugende Wirkung haben oder eine Linderung der Beschwerden herbeiführen können. Ein die eigentliche Ursache erfolgreich bekämpfendes Wundermittel ist leider noch nicht in Sicht. Es gibt zwar kortisonhaltige Medikamente, die einen Rückgang der Entzündung bewirken können, sie sind aber nicht nebenwirkungslos und fördern unter anderem das Auftreten von typischen Alterserkrankungen wie Diabetes und Osteoporose.

Chronische Gelenkentzündungen sind typische Stoffwechselkrankheiten. Infolge einer zu eiweißhaltigen Ernährung werden Stoffwechselschlacken im Gelenkgewebe abgelagert, die der Organismus nicht oder zu langsam abbauen kann. Es kommt zu Entzündungen. Bei der Gicht handelt es sich um eine Stoffwechselstörung der Harnsäure, die nicht über die Nieren ausgeschieden wird und statt dessen kristallartige Ablagerungen in den Gelenken bildet.

Eine konsequente Umstellung der Ernährung auf eine vorwiegend basische, d.h. eiweiß- und harnsäurearme, Frischkost beugt vor einer Gelenkentzündung erheblich vor; eine rein pflanzliche Ernährung erzeugt nämlich keine Schlackenstoffe. Zusätzliche Maßnahmen wie Reduzierung des Übergewichts, weitgehender Verzicht auf Alkohol können zumindest dazu beitragen, dass sich der Krankheitszustand nicht verschlimmert. Alle Maßnahmen, die zur Entsäuerung des Körpers beitragen, sind angezeigt.

Eigentlich nicht. Wird aber oft auch mit dem Überbegriff "Rheuma" bezeichnet, weil es zu Gelenkbeschwerden kommt Arthrose ist eine Abnutzungserscheinung, die meist nur im Alter auftritt. Entzündungen liegen i.d. R. nicht vor. Entzündliche rheumatische Erkrankungen können schon im Säuglingsalter auftreten.

Die Arthrosen sind die reinsten Formen der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Aus dem, was über die Ursachen gesagt wurde, leitet sich die Behandlung folgerichtig so ab:

Die Fabriknahrungsmittel müssen weitgehendgemieden werden. Je geringer der Anteil an Nahrungsmitteln ist, die durch Erhitzung, Konservierung und Präparierung denaturiert sind, umso größer ist der Erfolg. Der Bedarf an Vitalstoffen muss durch natürliche Lebensmittel gedeckt werden. Je größer dieser Anteil ist, desto größer wird der Erfolg sein.

// Quelle: http://www.rheuma-symptome.com/arthrosen-behandlung

Was möchtest Du wissen?