Gehört der Islam zu Deutschland?

34 Antworten

In zwei Worten: Jaein, begrenzt.

Etwas ausführlicher: Mittlerweile zumindest kulturell, was hoffentlich so bleiben wird.

Ausführlich: 

Das Christentum gibt es schon seit dem 5. Jahrhundert mit der Römisch-Katholischen Kirche und als Mitte des 19. Jahrhunderts das Deutsche Reich entstand wardas Christentum in Europa und insbesondere den Gebieten, die zum damaligen Deutschen Reich und späteren Deutschland gehörten, weit verbreitet. Der Islam fand hingegen erst im Zuge der Migration von Gastarbeitern im 20. Jahrhundert und später von Flüchtlingen nach Deutschland.

Zudem spielen sowohl im Grundgesetz als auch in der weiteren Gesetzgebung verschiedene christliche Gebote bzw. Werte in wörtlich abgewandelter Form eine Rolle und verschiedene Parteien tragen noch immer die Bezeichnung "christlich" obwohl schon vieles an denen nicht mehr christlich ist.

Daher gehört in vieler Hinsicht das Christentum seit der Entstehung Deutschlands dazu, der Islam jedoch frühestens seit dem 20. JHD., wobei letzterer sich zum Glück noch nicht auf die deutsche Rechtssprechung ausgewirkt hat - was hoffentlich auch nie geschehen wird. 

Um das klarzustellen: Ich habe nichts gegen Ausländer, Flüchtlinge oder Andersgläubige, aber das Recht auf freie Meinungsäußerung, Religionsfreiheit, und viele andere Freiheiten mehr, also auch verschiedenes von dem auch andersgläubige Zuwanderer in Deutschland und zum Teil in Europa profitieren, sind in verschiedenen islamisch geprägten Ländern alles andere als selbstverständlich und eben deshalb will ich es niemals erleben, dass diese Freiheiten beschnitten werden.

Irgendwelche Ideologien/Religionen/Parteien etc.. deren Ziel es ist, die bestehende Staatsform der BRD durch eine andere Staatsform zu ersetzen, sind verfassungsfeindlich. 

Deren Mitglieder und Vertreter mögen zwar aufgrund ihrer Staatsangehoerigkeit zu Deutschland gehören, aber die Verbreitung ihrer Weltanschuung und ihres Gedankengutes  in Wort, Bild oder Ton sollten verboten und strafbar sein.

Um diese Frage bzgl. des Islam zu beantworten, müsste man wissen, ob im Islam eine andere Staatsform/ Rechtsordnung angestrebt wird.

Aufgrund der mir bisher vorliegenden Informationen über den Islam, deutet vieles daraufhin, dass im Islam - friedlich oder anders - angestrebt wird, einen islamisch dominierten Staat zu realisieren, mit Sharia statt Grundgesetz.

Daher meine ich, dass der Islam- trotzdem dass er vorhanden ist - nicht zur staatlichen Ordnung Deutschlands gehört.

Ich denke, das sollte man etwas differenziert betrachten. Nicht jeder Moslem ist radikal, was den eigenen Glauben betrifft. Und auch nicht jeder Moslem vermischt weltliches Gedankengut mit religiösem. Ich denke man sollte hier eine Grenze zwischen Glauben und Handeln ziehen, sprich zwischen Außenwirkung und eigener Persönlichkeit. Glauben,  Denken und damit seine eigene Persönlickeit entwickeln  darf nach dem Grundgesetz Art 2 (1) jeder alles, vorrausgesetzt man verstößt nicht gegen die Verfassung oder das Sittengesetz.

Mal provokant formuliert:
Nach dem GG hat also  jeder das Grundrecht, alles zu glauben. Auch ein radikaler Islamist hat also das Recht, so zu sein. Aber dieses Recht erlischt, sobald er etwas unternimmt, das anderen Schaden zufügt, etwa einen Anschlagt verübt, andere dazu anstiftet , Beihilfe leistet etc.

Ich denke, genau hier sollte man die Grenze ziehen: Ein radikaler Islam, der anderen Schaden möchte, der gegen unsere freiheitliche Verfassung in Form von Handlungen verstößt, ist strafbar, jedoch ein Verbrechen wie jedes andere. Die Motive dafür sind ja so vielfältig wie die Verbrecher selbst .

Andererseits sollten wir aber aufpassen, dass wir uns nicht verleiten lassen, selbst gegen unsere Verfassung zu verstoßen:  Hier heißt es in Artikel 4 unseres Grundgesetztes:

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Das bedeutet jeder darf alles glauben und diesen Glauben auch leben, vorrausgesetzt. Artikel 2 1 wird gewährleistet; es darf also nicht gegen die Verfassung verstoßen. Radikale Ansichten gibt es in jeder Religion, nicht nur im Islam. Hier leben eine Menge wirklich gut integrierter Muslime, die sich zudem als Deutsche fühlen bzw. Deutsche sind. Natürlich gehören sie zu Deutschland, der Islam ist also eine Facette unserer Gesellschaft und gehört ergo auch dazu.

0
@null815nicname

Nicht jeder Moslem ist radikal...

Wir reden hier nicht über Menschen (Möchtegernmuslime) sondern über den Islam

1

Es scheint, dass die meisten Muslime gar nicht über ihre Religion Bescheid wissen , warum der Islam nicht zu Deutschland gehören kann.

Interessant ist, dass offizielle Vetreter der muslimischen Religion so tun, als ob sie einen anderen Islam haben als z.B. der IS. Der Islam gründet sich bei allen Muslimen auf den Propheten Mohamed und dem von ihm verfassten (diktierten) Koran. Wenn man über den Islam redet, dann muss man sich über das Leben Mohameds informieren, so wie Christen über das kurze Leben von Christus etwas Bescheid wissen, den Christen als Son Gottes bezeichnen, weil er niemals anderen Menschen etwas Böses getan, stattdessen andere zu einem friedlichem Leben überzeugt hat.  

Mohamed ist da aus ganz anderem Holz geschnitzt. Wichtig zu wissen (was in D gern verschwiegen wird) , dass Mohamed eine Religion für Araber gründen wollte. Das heisst, Mohamed hat die Mentalität von Arabern von der Mentalität anderer Volksstämme (heute Europäer) unterschieden. Sie empfinden anders, sie reagieren anders. Natürlich sind die vielen Morde Mohameds in der damaligen Zeit zu sehen, als man noch ohne grosse Gewissensbisse seine Gegner erschlagen konnte. Das Christentum mit dem Verbot des Tötens war in arabischen Ländern nicht verbreitet. Auch die Vielehe war für Mohamed kein Problem und er fordert alle Muslime auf, es ihm gleich zu tun. Mohamed war ein einfacher Mann, konnte keine philosophischen Gespräche mit 12 Jahren führen wie Christus, konnte nicht lesen und schreiben. Daher wohl seine Sichtweise auf Andersdenkende, die er später "Ungläubige" nannte und ausrotten oder konvertieren will.

Die Geringschätzung der Frau als Befehlsempfängerin ihres Mannes oder Bruders, die Vielehe, die brutalen Strafen, das Verbot des Austritts vom muslimischen Glauben, die Abwesenheit von Vergebung usw. sind schon einzeln 100% ige Hindernisse für eine Integration in Europa. Deshalb gehört der Islam nicht zu Deutschland. man kann nicht vergessen, dass Frau Merkel eine Machtpolitikerin ist, die ihre Meinung ändert, so wie es ihr nützlich ist. Frau Merkel hatte in der DDR Kritiker der DDR Regierung ausspioniert und bewacht. 2016 wollte Merkel eine bestens integrierte syrische Schülerin im live TV aus Deutschland ausweisen, und heute spricht sie von Nächstenliebe.

Ist es für Muslime in Chemnitz noch sicher?

Ist es dort noch sicher oder muss man Angst haben vor die Tür zu gehen? Ich habe dort eine Internet Freundin und mache mir sorgen um sie.

...zur Frage

Gehört der Islam eurer Meinung nach zu Deutschland?

Ich bin der Meinung, dass der Islam auf jeden Fall zu Deutschland gehört so wie alle anderen Religionen auch. Wie steht ihr dazu? Was ist eure Meinung zu diesem viel diskutierten Thema?

...zur Frage

Frage an alle Gläubigen Menschen?

Ich möchte mich kurz Vorstellen und meine Beweggründe für meine Frage erläutern.
Ich bin 21 Atheist und komme aus einer katholisch-konservativen Familie.
Ich werde nächste Woche aus der Kirche austreten weil ich einfach nicht an eine göttliche Existenz glaube.
Meine Familie verstößt mich schon fast weil ich aus der Kirchengemeinde austreten will. Und ich möchte das nicht verallgemeinern, nicht alle gläubigen Menschen ticken so. Das weis ich selbst.
Warum tut ihr das? Ich bin die letzten Tage hier durch die Fragen zu diesem Thema gegangen und was ich teilweise gelesen habe hat mich schockiert. Jemand hat mir eine Verse der Johannes Offenbarung an den Schädel geknallt.
Glaubt ihr wirklich das euer Gott davon begeistert ist?
Warum falls es nach eurer Überzeugung einen Gott geben sollte, darf ein Atheist der sich sozial Engagiert nicht in den Himmel aber jemand der jeden Sonntag in die Kirche latscht, jeden Morgen zum Morgengebet in die Moschee geht oder einer der am Samstag den Sabbat „heiligt“, jedoch nichts für das gemeinwohl tut dort einen Platz bekommen?
Merkt ihr den gar nicht selbst wie Suspekt das klingt. Ich will hier niemanden diskriminieren oder bloßstellen, aber wir sollten einfach mal alle egal welche Religion, ob überhaupt Gläubig ins Gespräch kommen. Wir sind doch alle Menschen und unsere Gesellschaft kann nur so funktionieren.
Art. 1 GG: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Wie gesagt ich als Atheist kann es mir einfach nicht vorstellen.

Ich bitte eure Religionszugehörigkeit offen preiszugeben, und die strenge wie ihr euren glauben bzw. nicht glauben auslebt.
Ich freue mich auf jede Person die an diesem Dialog teilnehmen möchte.
Nur so können wir friedlich miteinander umgehen.

...zur Frage

Gehört das Christentum oder der Islam zu Deutschland?

...zur Frage

Gehört der Islam eurer Meinung nach zu Deutschland?

Hi,ich wollte nur mal so eure Meinung dazu hören ich starte auch hier mal eine kleine umfrage. Meiner Meinung nach tut er es nicht aufgrund der Kulturunterschiede.

...zur Frage

Stiftet Religion Frieden?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?