Gehören diese Biblestellen zum AT oder zum NT?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Hallo maria14,

hier die Antwort auf Deine Frage nach der Zuordnung der Bibelstellen.

  • NT - Mattäus 25, 14-30

  • NT -Mattäus 20, 1-15

  • AT - Genesis 1, 26-27

  • NT - Kolosser 1, 15

  • NT - Markus 15, 33-39

Für spätere Fragen: Du kannst mit dem Link http://www.bibleserver.com/start das Inhaltsverzeichnis der gesamten Bibel aufrufen, AT und NT.

Zu Deinen Fragen:

Und kannst du mir vielleicht beantworten wie das gottesbild im AT war ? Also was war ein großer Unterschied zu dem Gottesbild im NT und dem im AT ´?

Gott war und ist und wird sein - immer derselbe. Er liebt die Menschen, wird aber unverbesserliche Sünder, wie zur Zeit der Sintflut oder im Fall Sodom und Gomorrha strafen. Dabei handelt er nie rachsüchtig sondern stets vollkommen gerecht. Jakobus 1:17 (Hoffnung für alle) sagt:

17 Alles, was Gott uns gibt, ist gut und vollkommen. Er, der Vater des Lichts, ändert sich nicht; niemals wechseln bei ihm Licht und Finsternis.

Zu Gottes wichtigsten Eigenschaften gehören Liebe (1Jo 4:8), Weisheit (Spr 2:6; Rö 11:33), Gerechtigkeit (5Mo 32:4; Rö 1:17) und Macht (Hi 37:23; Off 19:1). Er ist ein Gott der Ordnung und des Friedens (1Ko 14:33). Er ist absolut heilig, rein und lauter (Jes 6:3; Hab 1:13; Off 4:8). Er ist glücklich (1Ti 1:11) und barmherzig (2Mo 34:6; Luk 6:36). Die Bibel erwähnt noch viele weitere Merkmale seiner Persönlichkeit.

Außer Genesis alles Neues Testament. Genesis ist das 1. Buch Mose im Alten Testament, gleich vorne.

Hallo maria14

Aus welchem Teil der Bibel Deine Texte entnommen sind, haben Dir meine "Jochgenossen" asteppert, kdd1945 und andere schon gut erläutert.

Soweit es jedoch Dein Stichwort zu Kolosser 1, 15 betrifft, nämlich “Der Mensch - Gottes Ebenbild“ müsstest Du bitte Dein Verständnis nachbessern.

In dem Text geht es nicht um „den Menschen“ schlechthin, sondern es geht um den Sohn Gottes. In vielen Bibelübersetzungen ergibt sich das aus dem Kontext (aus dem was vor und nach Text geschrieben steht). Es gibt jedoch auch Übersetzungen, in denen das klar formuliert ist.

Zum Beispiel wird in der "Hoffnung für alle" der Text aus Kolosser 1:15 und die anschließenden Verse mit folgenden Worten wiedergegeben:

„Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, er war als Erster vor Beginn der Schöpfung da. Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und Unsichtbares, Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Denn Christus war vor allem anderen [Geschaffenen]**; und alles besteht durch ihn.“**

Weil das so ist, konnte Jesus, der Sohn Gottes, von sich selbst das sagen, was in Johanne 14:8, 9 zu lesen ist. Dort hatte der Apostel Philịppus die Bitte geäußert: „Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.“ Jesus Antwort: „So lange Zeit bin ich bei euch gewesen, und dennoch hast du mich nicht kennengelernt, Philịppus? Wer mich gesehen hat, hat [auch] den Vater gesehen“ - so also, wie man das von einem Ebenbild auch erwarten darf.

Es war also eindeutig der Sohn, der in Deinem Text das Ebenbild seines Vaters genannt wird.

Und in diesem Zusammenhang noch eine Feinheit zum besseren Bibelverständnis im Allgemeinen - und zu Deinem Zitat aus Genesis 1, 26-27 :

Eine gute Übersetzung unterscheidet zwischen der Formulierung „Im Bilde Gottes“ (wie bei der Erschaffung des Menschen) und dem „Ebenbild Gottes“ (wie im Falle Jesu).

Vielleicht sind diese Denkanstöße zusätzlich hilfreich für Dich.



Abundumzu 18.09.2013, 11:44

Und noch etwas . . .

. . .denn da klingen in einigen Antworten

(und auch in einem Kommentar von Dir maria14) Bedenken an, ob der Gott der Hebräischen Schriften (AT) und der Gott der Christlich griechischen Schriften (NT) verschieden Götter seien, weil sie unterschiedlich wahrgenommen werden.

Der eine brutal, der andere liebevoll.

Bei genauerem Hinsehen, ergibt sich jedoch ein völlig anderes Bild.

Ziemlich am Ende des AT, in Maleachi 3: 6 hat unser Schöpfer dazu folgendes festhalten lassen:

"Ich bin Jahwe, ich habe mich nicht geändert." (Neue evangel. Übersetzung)

Und das ist bis zum heutigen Tag so geblieben.

In diesem Beitrag http://www.gutefrage.net/frage/ich-verstehe-das-nicht-ganz-christentum-etc#answer82598972 wird darauf näher eingegangen.

Man kann aber auch einen Vergleich heranziehen, um das Handeln unseres himmlischen Vaters besser zu verstehen:

Als Beispiel nehmen wir mal die Erziehungsmethoden in einer Familie mit Kindern:

Es gibt Eltern, die lassen bei ihren Sprösslingen großzügig alles durchgehen, weil sie die "Persönlichkeitsentwicklung" der Kindern nicht behindern wollen. So, als würde ein Töpfer es dem Ton auf seiner Töpferscheibe selbst überlassen, irgendeine Form anzunehmen.

Im Gegensatz dazu, gibt es Eltern, die Ihrer Verantwortung, erzieherisch auf den Nachwuchs einzuwirken, sehr ernst nehmen.

Mit großer Liebe und gepaart mit konsequentem Handeln führen sie die unerfahrenden Schützlinge schrittweise auf das anvisierte Ziel zu.

"Liebe" besteht nicht immer nur aus "streicheln". Liebe im biblischen Sprachgebrauch bedeutet vor allem "grundsatztreue Zuneigung" - und das ist eine Zuneigung, die das langfristige Wohlergehen der Betroffenen im Auge behält.

Seit den "ersten Gehversuchen" auf den Wegen Gottes, seit diesen ersten Übungsschritten, die "der Mensch" unternommen hat, war ein loyaler Schöpfer liebevoll aber konsequent stets darum bemüht, "uns zum Nutzen uns zu lehren" (Jesaja 48:17)

Realistischer Weise müssen wir jedoch auch im Sinn behalten, dass Jesus schon vor 2.000 Jahren wusste: "Denn viele, sage ich euch, werden sich am Ende darum [um Gottes Anerkennung] bemühen, aber es nicht mehr schaffen." (Lukas 13:24 Gute Nachricht Bibel)

Am Töpfer liegt das nicht . . .!



4
Abundumzu 18.09.2013, 19:26
@Abundumzu

Der Vergleich mit dem Ton und dem Töpfer stammt übrigens aus der Bibel:

"Wir sind der Ton, und du bist unser Bildner, und wir alle sind das Werk deiner Hände."

(Jesaja 64:7 Elberfelder Bibel)



2

Genesis AT. Rest NT

maria14 17.09.2013, 20:54

Oh danke!

also verstehe ich das richtig diese Bibelstelle: " Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild nach unserer Gestalt. Sie sollen herrschen über Fische des Meeres, über Vögel des Himmels, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Weib schuf er sie. " (Genesis 1, 26-27)

Und kannst du mir vielleicht beantworten wie das gottesbild im AT war ? Also was war ein großer Unterschied zu dem Gottesbild im NT und dem im AT ´?

Vielen dank nochmal:)

0
JTKirk2000 17.09.2013, 21:09
@maria14

Ich bin zwar jemand anderes, aber im Neuen Testament wird von einem liebenden Gott berichtet. Auch Jesus stellt seinen Vater, also Gott als liebenden Gott dar, der jedem gern vergibt, der von seinen Fehlern umkehrt und jedem antwortet (Jakobusbrief 1,5) und hilft (Matthäus 21,22), der im Glauben daran bittet.

Beim Alten Testament verhält sich das etwas anders. Da wird Gott als eifersüchtig, als rachsüchtig dargestellt. Ersteres steht sogar im ersten Gebot (Exodus 20,5) , als ob er es selbst zu Mose gesagt hätte.

Zum liebevollen Gott habe ich erst einmal nur den folgenden Link bei Google gefunden, aber auch das Neue Testament ist eigentlich voll davon: http://www.lds.org/church/news/teach-god-is-our-loving-father-says-elder-holland?lang=deu

1
maria14 17.09.2013, 21:29
@JTKirk2000

Vielen Dank! :)

aber warum wird er im AT als eifersüchtig und rachsüchtig dargestellt? Weil ich dachte eher durch der Bibelstelle Genesis 1, 26-27 (siehe auch letztes Kommentar) wird Gott greifbar dargestellt weil er sich mit den Menschen vergleicht und ja.. oder?

ich bin mir da ja nicht so sicher gewesen..

aber Danke! hat trotzdem weiter geholfen

0
tinimini 17.09.2013, 21:46
@maria14

Sinnflut hat einen Moralischen Efekt .Die Menschen hatten nicht gegen Gott gesündigt sondern sind miteinander so schlecht umgegangen ! Du kannst Gott nicht Es gibt keinen harten Gott, er ist ein liebender Gott, Es ist keine Vertreibung aus dem Paradies, sondern eine Weckschickung ! Sodom 1000000 Einwohner und Gomorra 200000 Einwohner (Damals schon ) hat Gott verschonen wollen, wegen 50 Gerechter, aber sie wollten nicht, sie haben den Gott der Juden ausgelacht .Die Menschen haben aus ihm einen Herrischen strafenden Gott gemacht, aber in der Bibel ist das nicht zu finden. wenn man andere Religionen anschaut, so sind die Menschen bei den Göttern nur kleine Spielfiguren die man nach lust und Laune behandelt wie man will.“1.)Rache ist wie gesagt in der hebräischen Bibel ausdrücklich verboten: Sei nicht rachsüchtig – sondern liebe Deinen Nächsten wie dich selbst (Lev.19,18) und ist keine Erfindung des Christentums, denn Jesus bezog seine Lehre aus dem Tanach.”

1
JTKirk2000 17.09.2013, 22:01
@maria14

aber warum wird er im AT als eifersüchtig und rachsüchtig dargestellt?

Die Antwort nach der Frage um das warum kann ich nur vermuten. Ich denke, dass das damit zusammen hängt, weshalb Mose überhaupt so krasse Gebote vom Berg Sinai herunter brachte und vor allem wieso das mosaische Gesetz (also der Strafenkatalog) so extrem war. Das Volk Israel wurde von Gott durch Mose aus Ägypten befreit und dennoch waren die nicht einmal dankbar genug ihrem Gott gegenüber, die Zeit abzuwarten, die Mose auf dem Berg war und schufen sich statt dessen in dieser Zeit ein goldenes Kalb um dieses anzubeten. Anders ausgedrückt war das Volk Israel zur Zeit Moses offenbar ein träges götzendienerisches vielleicht sogar brutales Volk, welches derart strenge Gesetze brauchte, um auf einen liebenden Gott vorbereitet zu werden. Das zu der Frage "warum?"

Worin sich diese Rachsucht zeigt, wird beispielsweise darin deutlich, dass der Gott des Alten Testaments Sodom und Gomorrha dem Erdboden gleichmachte, aber Abraham die Chance gab, sofern er 10 gerechte Menschen in einem Ort fand, dass dieser Ort verschont würde. Er fand nur eine Familie, die kleiner als 10 Personen war und erhielt den Auftrag, sie aus der Stadt zu führen und dass sie sich nicht zu der Stadt umsehen sollten. Eine Frau blickte aber doch zurück und erstarrte zu einer Salzsäule - wenn ich mich recht entsinne. (Kannst ja gern mal nach diesen Städten googeln.) Außerdem brachte Gott wohl auch die Sintflut über die Welt um alle Schlechtigkeit hinwegzuwaschen und er verwirrte auch die Sprache im Nahen Osten, nachdem der Turm zu Babel gebaut wurde.

Als eifersüchtig stellt ihn schon das erste Gebot dar: "Dann sprach Gott alle diese Worte: 2 Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. 3 Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. 4 Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. 5 Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; 6 bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld." (siehe Exodus 20, 1-6)

0
tinimini 17.09.2013, 23:00
@JTKirk2000

Ich betone nicht so sehr das "neben mir". Ich betone hier ganz im Gegenteil, dass Gott sich hier vorstellt. Das hat es zuvor nicht gegeben. Zeus oder all die anderen Gottheiten sehr viel später waren einfach da. Es war völlig egal, was das kleine Menschlein in den Straßen von Athen von Zeus, Hera oder Athene dachte. Die Menschen waren nur da, um für die Götter die Arbeit zu verrichten, z. B. damit Zeus als Schwan nachts in den Straßen von Athen sein Techtelmechtel mit den Töchtern der Menschen veranstalten konnte. In der Bibel wird der Mensch ernst genommen. Gott stellt sich den Menschen vor. Das ist der Sinn des ersten Gebotes, es gibt ein Gefühl der Geborgenheit. "Ich bin der Gott", stellt er sich vor, "der dich aus diesem Ägypten "befreit hat." Aber das ist auch ein ungeheurer Anspruch, denn hiermit wird die Wahrheit gegen die Unwahrheit gestellt. In dieser frühen Zeit konnten sich die Götter durchaus vermischen. Sie wurden oft von einer Gruppe zur anderen übernommen. Der Gott Baal taucht in vielerlei Gestalt auf. Zeus ist einer aus dem Kreis der obersten Götter und tauchte immer wieder unter anderem Namen auf. Hier aber wird zum ersten Mal die Frage nach der Wahrheit gestellt. Das heißt, alle anderen können sich ruhig vermischen, nur für den Einen ist es anders. Ich sehe zwei Punkte. Erstens die Würde des Menschen: diese Unerhörtheit, dass der kleine Mensch – ich und du – diesem Gott gegenübergestellt wird. Das halte ich für bahnbrechend. Und das Zweite: Bei diesen ganzen Kulten in Ägypten und Griechenland oder wo auch immer war das Leben des Menschen nichts wert. Er konnte und sollte geopfert werden. Es war etwas sehr Schönes, geopfert zu werden. Diese zwei Tatsachen sind für mich in Bezug auf Moses und die Zehn Gebote bahnbrechend. Die Würde des Menschen und zweitens die Unversehrtheit: In all meiner Anfälligkeit als Mensch bin ich wer und niemand will etwas Böses von mir, niemand darf mich im Namen Gottes beschädigen.

0
Maik2 18.09.2013, 05:25
@maria14

wird Gott greifbar dargestellt weil er sich mit den Menschen vergleicht und ja.. oder?

Und Menschen sind nicht eifersüchtig? Man kann nicht wirklich eine Trennlinie ziehen zwischen AT und NT. Ausser beim Sühnopfer. Vorher werden die Menschen härter rangenommen, denn vorher glaubten sie das sie aufgrund der Vorschriften leben.Manche glauben das leider heute noch. Und die befolgen die Vorschriften dann nicht aus den richtigen Gründen und verhalten sich nicht wirklich christlich.

1
tinimini 19.09.2013, 15:29
@Maik2

Wir sind kleine schwache Sünder, und trotzdem Vergibt uns Gott immer wieder,wir können umkehren .Besser werden. Die 10 Gebote heißen eigentlich Weisungen.Das sind Ratschläge, die man befolgen kann ,oder auch nicht !

0

Genesis 1, 26-27 Der Mensch - Gottes Ebenbild

AT, der Rest NT

D Diese Stellen sind sowohl im A.T. als auch im N.T. zu finden,

kurz gesagt: in Gottes Wort (Offb.22,18-19).

Hallo maria14,

Genesis im AT, alles andere im NT.

Gruß Alfred

Bei Deiner Frage stellen sich einem die Haare zu Berge.

Genesis gehört zuim AT, der Rest zum NT. Du hättest nur die Bibel selbst in Hand zu nehmen brauchen, um dies selbst raus zu finden. Stattdessen so eine Frage.

Aber vielleicht hast Du keine Bibel, sondern nur den Koran.

Was möchtest Du wissen?