Gehöre ich meinem Partner, nur weil ich zu ihm gehöre?

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61 Antworten

alo erstmal vorweg,du gehörst niemanden ausser dir selbst.....verbieten lassen musst du dir schon mal überhaupt garnichts denn ich denke das du alt genug bist um eigene entscheidungen treffen zu können.....ich glaube ich würde meinem mann was husten wenn er mir damit kommt bestimmen zu wollen was ich zu tun und zu lassen habe.....man kann mit seinem partner über viele sachen sprechen und zusammen enscheidungen treffen und nix anderes.....das einzige wo mein mann bestimmen kann ist,wenn ich tot bin und zu klären ist was mit meinem körper passiert ( ich bin organspender).du bist herr oder frau über dich selbst und niemand anderes,falls es anders sein sollte hast du definitiv den falschen partner....

Vielen Dank für deine Antwort.

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Liebe ohne Vertrauen ist keine Liebe!

...Sondern da ist ienfach der Besitzer und sien Besitzobjekt...

Viele Frauen machen so ziemlich alles aus "Liebe" (es kann dann auch Angst vor dem Mann oder Angst vor dem Alleinsein sein), damit sie wenigstens ein kleines bisschen annerkennung von ihrem Glebiebten bekommt. Was dann meist auch wider für sine Vorteile gedacht ist.

..dass hört sich jetzt vielleicht krass an , aber es gibt es leider viel zu oft.Was die Frauen jedoch meist bis fast zum tode bestreiten würden...Weil es für sie die wahre Liebe ist.. Vielleicht kennen sie es nicht anders oder sie haben einfach angst sich die Realität einzugestehen. Vielleicht haben sie auch ein sehr, sehr schwaches Selbstwertgefühl.oder sie sind einfach krank aus Liebe... und ja es gibt es natürlich auch umgekehrt, wo der Mann das "opfer" ist.

Liebe ist GEGENSEITIGES Geben und Nehmen. Man findet GEMEINSAM Lösungen und berücksichtig seinem Partner seine Wünsche und Bedürfnisse. Klar kann man sieinem Partner sagen wenn einem etwas nicht gefällt oder er mit etwas nicht einverstanden ist, aber man muss darüber sprechen und nicht befehlen. Jeder braucht seine Freiheit in der Beziehung vo er sich selbst ausleben kann.

Niemand sollte sich etwas von sienem Partner verbieten lassen ohne GUTEN Grund oder wenn wenn man denn Sinn nicht selbst sieht.

Deine Eintstellung ist ganz sicher nicht altmodisch sondern wahre Liebe ;)

hm... also grundsätzlich bist du ein individuum und das solltest du auch in einer beziehung bleiben. dein partner sollte dich diesbezüglich nicht einschränken.

das bei einer partnerschaft einer die kontrolle übernimmt ist aber auch einfach biologisch zu sehen. manchen macht es gar nichts aus wenn ihr partner (in gewissem maße) über sie bestimmt, sie fühlen sich dann beschützt.

verbieten darf er dir nichts, aber wenn man den anderen bittet gewisse dinge nicht zu tun ( wie "geh nicht in den strip club" oder so) dann sollte der angesprochene auch darauf eingehen.

was meinst du eig mit bist du altmodisch früher war das doch noch viel schlimmer^^

Kann sein. Vielleicht fällt es mir nur gerade besonders auf.

Danke dir.

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Es ist völliger Unsinn,wenn man den Gedanken hegt,bei einer Ehe würde man sich gehören.Nein ,jeder gehört sich selbst,das heißt ,er stellt doch eine eigene Persönlichkeit dar.Ein Mann hat weder das recht seiner Frau etwas zu verbieten noch hat er der Frau etwas vorzuschreiben.Auch umgekehrt sollte das so sein,denn der Ehepartner ist nicht desanderen sein Eigentum ! Allerdings gibt es in der Ehe ein Ich und Du und ein Wir,ein Füreinander und ein Miteinander,gemeinsame sachliche Gespräche und all die anderen schönen Dinge die man als Ehepaar erlebt.Die Liebe darf keine Fesseln tragen und die Persönlichkeit des Anderen verändern zuwollen..........eine Liebe ist die grenzenlose Freude zu teilen ,den Schmerz gemeinsam zu tragen und den Weg durch Berg und Tal zusammen gehen bis zum Lebensende

Ich mag zu meinem Partner stehen, hinter ihm stehen, ihm beseite stehen, insbesondere in Situationen, in denen wir von Enttäuschungen, Selbstzweifeln, Resignation, Motivationslosigkeit, Aussichtslosigkeit, der Frage nach dem Sinn von Bemühungen, dem Sinn überhaupt, dem Wunsch nach Veränderung, mehr Freiheit, dem Sich-Befreien aus gesellschaftlichen, sozialen Obligationen gequält werden, aber gehören können wir dem Partner nie. Keiner hat das Recht auf einen Besitzanspruch dem anderen gegenüber.


Wir können uns einander verbunden fühlen, im Sinne von Sich-Angezogen-Fühlen, Auf-der-Selben-Wellenlänge-Schwingen, den Zustand des « Gemeinsamen » erleben, Sich-Vertrauen, doch jeder behält seine Integrität als eigenes Individuum mit eigenen Bedürfnissen, mit seinen Freiräumen, die sich nicht immer mit denen des Partners decken können und sollen.

Aus freier, willentlicher Entscheidung kann ich in den oben angeführten Momenten, meine eigenen Wünsche gegenüber den Bedürfnissen und Nöten des Partners zurückstellen, um ihm stützend zurseite zu stehen, ihm unter die Arme zu greifen, ihn aufzufangen, wenn nötig, hingegen besitzen können und dürfen wir den anderen nie. Dieses Geben sollte bedingungslos sein, nur entsprungen aus unserer Liebe für den Partner, ohne Erwartung oder Forderung einer Gegenleistung.


Ein Anspruch auf Besitz ist im Rahmen einer Partnerschaft völlig fehl am Platze, da wir keine Objekte sind, keine Handelsware. Letzteres würde uns ja auf das gleiche Niveau einer Sache, ohne Leben, ohne Gefühle stellen.


Liebe beruht und wächst auf dem Fundament des absoluten, uneingeschränkten Vertrauens, der Hingabe ohne Aufgabe, des Gebens ohne Forderns, der Annahme des anderen im Ganzen, mögen die Einzelheiten auch nicht immer unseren Vorstellungen entsprechen, im Sinne von Victor Hugo: 
« Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr: trotz seiner selbst. »


Das Bestimmen über den anderen gehört für mich nicht in eine harmonische, im Gleichgewicht sich befindenden Liebesbeziehung. Bestimmen setzt für mich die Haltung voraus, sich über den anderen zu setzen und letzterem seinen Willen, seine Meinung aufzuoktroyieren. Ein Obrigkeitsverhältnis ist entstanden zwischen einem Starken, Führenden und einem Schwachen, Gehorchendem.


In der Liebesbeziehung gibt es immer wieder Situationen zwischen Ratgebendem und Ratsuchendem mit wechselnden Rollen, je nach Stärken und Schwächen jedes Einzelnen von uns. Doch dieses beruht auf einem taciten Konsensus beider Beteiligten, entstanden aus dem Gefühl der Liebe füreinander, dem Wunsch, dem anderen zu helfen, nicht zu befehlen.


Liebe basiert, fordert Offenheit dem Partner gegenüber und Ehrlichkeit, ohne deren Existenz Vertrauen keinen Weg in eine Liebesbeziehungen finden kann. Zudem gehören die Bereitwilligkeit zum Mitteilen, zum offenen Reden, zur Kommunikation in die Beziehung. Denn da wir Individuen sind und niemals völlig vom anderen verstanden werden können, benötigen wir als Verständigungsmittel die Sprache. Wenn wir sie beherrschen und nutzen, kann sie uns helfen, die bisweilen immer wieder zum Partner entstandenen Distanzen durch den Bau einer Wort-, einer Erklärungs-, einer Verständigungsbrücke wieder aufzuheben. Entfernung kann erneut durch Nähe ersetzen werden.

Jedes Mal, wenn dieses ursprüngliche Vertrauen verletzt wird, wird der Keim zu Misstrauen, Argwohn und Eifersucht gesetzt. Das Fundament der Liebe wird von mehr oder weniger starken Erdbeben geschüttelt. Je nach deren Ausmaß und unserer persönlichen Konstellation, unseren bisher angesammelten Gefühlen und Erlebnissen mögen das positive Gefühl für den Partner trotzdem weiterhin überwiegen, oder umgekehrt das negative Empfinden Überhand nehmen. Letzteres kann zerstörerische Ausmaße annehmen, insbesondere, wenn es über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt. Aus einer ursprünglich nur kleinen Eifersucht können krankhafte, chronische Eifersuchtsgefühle mit dem Wunsch nach Kontrolle des Partners, nach Beherrschen des Partners, nach Bestimmen über den Partner entstehen. Oder es kann ins Gegenteilige umschwenken: der absoluten, dem Partner demonstrierten Gefühlskälte, der Gefühlsignoranz. Dies zum eigenen Schutz, zum Selbstzweck. Die Konstruktion eines Schutzwalls sozusagen, um von den Blessuren des Anderen nicht mehr getroffen zu werden. Damit diese keine weiterhin schwächenden Wunden provozieren können. Zu diesem zuletzt beschriebenen Zeitpunkt kann von einem harmonischen Gleichgewicht in der Partnerschaft nicht mehr die Rede sein.
GLG

Danke dir sehr für die ausführliche und tolle Antwort.

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Also , so wie ich das sehe, lieber Teddy, ist die Problematik fehlendes oder zumindest mangelndes Vertrauen, die die Menschen dazu treibt solche Aussagen zu äußern. Wie Du das auch bereits erwähntest, (siehe in der Frage) treibt z.B. Eifersucht manche Menschen dazu dem anderen zu misstrauen, zu dauerhaften Kontrolle, also praktisch schon krankhafte Überwachung des Partners. Oft leiden beide darunter.

Für mich scheint es so (möglicherweise kann ich da nicht mitreden, aber das ist nun mal meine Meinung), dass es im Großen und Ganzen auch auf UNSICHERHEIT beruht. Denn, woher kommt auch die Eifersucht, die die Beziehung langsam und sicher zerstört? Selbstzweifel, schlechte Erfahrungen (welche übrigens auch bewirken können, dass es einer Person schwer fällt, Vertrauen aufzubauen, womit wir wieder bei Problem Nummer 1 gelandet wären) mangelndes Selbstbewusstsein. Die jeweiligen Personen haben vielleicht Angst, dass der Partner bei zu viel Freiheit, einfach...wegläuft. Ungeachtet des Gegenübers, begrenzen sie diese also auf das Mindesmaß. Es müssen nicht immer Taten sein, schon die Überzeugung, dass der/die Geliebte der Eigenbesitz ist, kann schädlich für die Beziehung sein, weil das für die meisten einfach nur starke Einschränkung der persönlichen Rechte und Freiheiten bedeutet.

Sicherlich gibt es auch Beziehungen, in denen diese dominante Verhaltensweise als gut und richtig angesehen wird, möglicherweise als eine Art Schutz. "Er kann mich nicht im Stich lassen, ich bin doch SEINE." "Sie kann sich nicht mit ihm verabreden, sie ist doch MEINE." (Hoffe man kann nachvollziehen was ich damit sagen will, und wird nicht falsch verstanden oder gewertet). Vielleicht haben diese Menschen das Gefühl der Sicherheit, durch diese gegenseitigen "Besitzansprüche". Keine Zweifel können aufkommen, weil der Partner einem eh schon "gehört".

Ich persönlich finde diese Ansicht falsch und bin überzeugt, dass in einer guten Beziehung soviel Vertrauen da sein muss, um die eigenen Unsicherheit damit ruhen lassen zu können. Sollte es doch der Fall sein, ist es wichtig sich mit seinem Partner darüber zu unterhalten und ihm/ihr den Stand der Dinge zu erklären, was vielleicht zu einer Verbesserung führt.

Ich habe inzwischen aufgehört, liebe Schlaufine, mich über die Vielschichtigkeit deiner Antworten zu wundern, denn meist, wie auch hier, triffst du mit klaren Worten den Nagel auf den Kopf.

Deine Einfühlsamkeit ist wieder einmal vom Feinsten, und ich danke dir für deinen Beitrag.

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Grundsätzlich ist Liebe ein Geschenk, aber eins mit Begrenzung- nämlich nur solange man sie schenken will. Beziehungen heutzutage sind freiwillig ,das war aber nicht immer so. Noch bis in die 70ger Jahre dürfte der Mann darüber entscheiden ob "seine Frau" arbeiten darf. Die Zeiten haben sich geändert- der Sprachgebrauch nicht so sehr. Dennoch ist es so das, auch wenn man sich freiwillig zu einer Beziehung entscheidet ,es innerhalb dieser Beziehung Regeln gibt die man untereinander aushandelt. Wenn man diese regeln verletzt gibt das in der Regel Ärger. Gerade weil Beziehungen auf Vertrauen basieren sollen, ist die Einhaltung einiger Regeln unumgänglich. Schließlich wollen alle ja auch Verlässlichkeit. Das ist auch richtig und gut so, denn wenn man plant seinen Lebensweg gemeinsam zu gehen kann es nicht nur ein ich und du sondern es muss darüber hinaus ein wir geben. Solange dieser "Vertrag" den wir da freiwillig eingehen Gültigkeit hat, solange darf man durchaus auch Ansprüche stellen. das hat nicht mit Besitz zu tun, sondern damit wie wichtig mir die andere Person ist.

Beziehungen, die auf Liebe beruhen, haben solche Themen nicht, weil da Vertrauen, Achtung und Toleranz ganz normal sind. Meine Frau gehört zu mir. ist wichtigster Bestandteil meines Lebens und unterstützt mich, mich selber zu verwirklichen, aber sie gehört mir nicht, und ich stehe ebenso an ihrer Seite, wenn sie ihr Leben lebt. Angst, uns zu verlieren haben wir nicht, weil wir uns auch gemeinsam weiter entwickeln. Für niemanden ist es legitim, jemanden zu 'besitzen', auch eine Religion kann so etwas nicht vorschreiben, erst recht keine sexuelle Orientierung. Du kannst Dich jemanden schenken, aber niemand kann Dich besitzen.

Danke dir für die Antwort.

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...wir kommen alleine auf diese Welt und wir gehen auch alleine!

Alles was dazwischen liegt ist Beziehung oder Partnerschaft zu den Menschen, denen wir in unserem Leben begegnen und die uns begleiten.

Wie kann jemand auch nur im Entferntesten annehmen, er/sie könnte einen anderen Menschen besitzen und ihm vorschreiben, was er/sie zu tun und zu lassen hat?

Wenn es Gründe für Mißtrauen geben sollte, gilt es diese aus dem Weg zu räumen. Sollte das Mißtrauen nicht schwinden käme für mich nur die Trennung in Betracht. Alles andere ist halbherzig. Und ein Leben im goldenen Käfig kann für beide nur die Hölle sein...:-(

Manchmal muss man aber auch einfach nur loslassen können, denn viele Dinge bekommen mit dem Abstand der Entfernung eine neue Perspektive.

Auch wenn ich verstehe, dass Menschen in ihrer Unsicherheit oder der Befürchtung, den anderen zu verlieren, unvernünftige Dinge tun, muss irgendwann der Punkt kommen, an dem man eine Partnerschaft auf Augenhöhe führt.

Erreicht man diesen nicht, wird die Liebe vergehen, und man orientiert sich besser neu.

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@teddybaeruj

...eigentlich sollten Partnerschaften und Beziehungen immer auf Augehöhe geführt werden! Geht die Achtung und der Respekt vor dem Anderen verloren, ist jede Beziehung zum Scheitern verurteilt!

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Nein, altmodisch ist deine Ansicht sicher nicht, in einer Partnerschaft Vertrauen zu haben, ich halte das für eine selbstverständliche Grundvoraussetzung einer funktionierenden Beziehung. Ausserdem sollte sich jeder wohl fühlen. Dass manche Leute Masochisten sind und sich lieber unterordnen mag eine Ursache dafür sein, dass es soviel "komische" Konstellationen gibt. Die meisten, die hier schreiben und Probleme haben sind noch sehr jung, manche werden geistig und emotional ewig so bleiben, (s. "Warum unsere Kinder Tyrannen werden"), für andere ist es einfach einfach, die Verantwortung für ihr Leben jemand anders in die Hände zu legen und zu sagen: Mach mich glücklich! Und wieder andere sind die "Macher", die für alle und jeden verantwortlich sind.

Ich glaube, ändern kann man die Leute nicht, da kann man nur tolerant sein...

Ich sage übrigens selbstverständlich "mein" Mann ohne darüber nachzudenken und rede auch mal für uns beide, ohne ihn zu fragen, aber dann ist er nicht in Reichweite.

meine meinung dazu ist: ich liebe meinen freund über alles und er mich. ich würde alles für ihn tun, denn ich liebe ihn nun mal und ich tu es gern wenn er micht um was bittet (umgekehrt is es genauso). was aber der unterschied ist: er nutzt es nicht aus, er schränkt mich nicht ein und ist immer fair. das ist denke ich der springende punkt. wir "gehören" uns gegenseitig - es ist alles in balance. ich glaube aber auch, dass es manche menschen gar nicht anders wollen. die "brauchen" das scheinbar zum glücklichsein - sonst würden sie sich so eine unterdrückung und manchmal auch erniedrigung nicht gefallen lassen.

Zitat: Heißt Liebe nicht Vertrauen?

Bin ich altmodisch, wenn ich gern vertraue? Oder muss ich bei einer neuen Partnerschaft sogar in Kauf nehmen, dass ich der Bestimmer sein muss? Oder dass über mich bestimmt wird?


Hi teddy... Ich bin auch dieser Meinung. Liebe heißt in jedem Fall Vertrauen und altmodisch?! Nein kann ich dabei auch eindeutig nichts endecken. Eifersucht und Kontrolle! Nun das sind Sachen, auf die ich in meiner Beziehung auch andauernd, ja fast täglich stoße. Wir sind nun ziemlich genau ein Jahr zusammen (ich und meine Madame) und sie, und nur sie, ist meine Herz-Dame. Ich sage ihr es andauernd und zeige ihr es auch wo ich kann. Doch sie findet immer etwas oder irgend jemanden, den ich doch lieber nicht kennen sollte und so etwas. Es besteht ein kleiner Alterunterschied bei uns von fast 8 Jahren aber es kann auch nicht allein daran liegen. Reden mit ihr darüber ist auch so gut wie unmöglich. Wir fahren uns dann immer fest und das Wort der Frau, ist ja nun einmal Gesetz ne? zwinker Es ist meiner Meinung nach nicht einfach eine vollkommen eigenständige Persönlichkeit in einer festen Partnerschaft zu bleiben, denn Verzicht, Hingabe und Veränderung der eigenen Verhaltensweisen gehen meist nicht ohne Streit bzw. Probleme mit dem Partner oder? Jedoch ist es wichtig sich eigene Dinge zu bewahren, die vom Partner auch als unantastbar beachtet werden sollten. Zusammen sein heißt auch ZUSAMMEN entscheiden... MfG NonVeg

Vielen Dank für deine Antwort.

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Wahre Liebe, welche aus der Tiefe der Seele kommt, stellt keinerlei Besitzansprüche an irgedeinen Menschen. Da die Menschen heutzutage keine inneren Werte wie Liebe, Frieden und Glück in reiner Form in sich haben, möchten sie diesen Mangel im Äußeren ausgleichen. Der Grund für diesen Mangel an unvergänglichen Werten ist das Körperbewußtsein. Die Menschen haben ihre wahre Existenz, die eigene Seele vergessen - wer innen nichts wertvolles besitzt, der will diesen Mangel im äußeren ausgleichen! Liebe Grüße Herkamann

Hallihallo,

du sagst ja "als wenn die partnerschaftliche Liebe gleichermaßen gegenseitige Besitzansprüche und Weisungsbefugnisse mit sich bringt"

aber ich denke das genau diese Besitzansprüche und Weisungsbefugnisse nötig um die Beziehung aufrecht zu erhalten. Wenn ich in einer Beziehung bin, dann erwarte ich doch zum Beispiel das der Partner treu ist. Ich schränke ihn also in seiner Freiheit ein. Ich fordere das er sozusagen nur mir gehört und niemanden sonst. Liebe bedeutet nunmal einfach Kompromisse einzugehen. Genau das macht doch eine Beziehung aus, würde man sich nicht auf den Partner einlassen, dann wäre es doch nichts anderes als eine normale durchschnitts Freundschaft.

"Gehört zur Liebe nicht die Freiheit, eine eigenständige Persönlichkeit zu bleiben" das wäre für mich nicht wirklich schön. Denn wenn jeder in einer Beziehung darauf aus ist eine "eigenständige Persönlichkeit" zu bleiben/zu sein, dann kann man doch niemals von einer Beziehung sprechen, denn dadurch wäre doch der Grundstein jeder Beziehung das "Zusammensein" zerstört!

"Heißt Liebe nicht Vertrauen" Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! =D Es liegt doch in der Natur des Menschen das man nicht blind anderen leuten vertraut, solange man doch selbst kontrollieren kann. Ein Beispiel, wenn du mit einer Person, der du vertraust im Park spazieren gehst und diese dir sagt das im Moment ca.400 Billionen Sterne über dir leuchten, dann glaubst du das (sofern du nicht die genaue Anzahl kennst =D) aber wenn die gleiche Person dir sagt das ein Schild frisch gestrichen ist, dann fassen die meißten trotzdem unauffällig hin um das zu überprüfen. Und genau das ist es, wir können vertrauen, aber niemand ist vertrauenswürdiger als wir selbst!

Eine spannende Antwort, zu der ich vermutlich später noch einmal ein paar Worte verlieren möchte.

Einstweilen lieben Dank für deine Zeilen.

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@teddybaeruj

Ohh... bedeutet "spannende Antwort" jetzt was gutes oder was schlechtes?

Und was heißt "(...) später noch einmal ein paar Worte verlieren (...)" fallen dir keine Worte ein um meine Antwort zu loben oder zu verurteilen... habe angst... =D

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@ichchen

lächel Ich möchte niemals verurteilen, mal ganz abgesehen von deiner Antwort.

Es geht nicht darum, ob mir Worte einfallen, aber ich lese Texte genau und versuche sie auch so gut wie möglich zu verstehen, weil mir die Antworten auch wichtig sind.

Deine Antwort hat mich zum Nachdenken gebracht, weil du für mich bisher neue Aspekte einbringst. Da lasse ich gern auch mal ein paar Tage vergehen, bis ich etwas dazu schreibe.

Um mich also nun etwas genauer auszudrücken: deine Zeilen bringen mich zum Nachdenken. Danke, dass du sie hier hinterlassen hast. Ich komme darauf sicher noch einmal zurück.

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@ichchen

Und da ich jetzt doch die Muße habe, hier nun der Kommentar:

Eine Beziehung schränkt die Partner ein und fordert Kompromisse, keine Frage. Doch eine Liebe gibt beiden Partnern in der regel doch auch sehr viel, so dass diese Kompromisse gemeinhin nicht als Opfer oder Beschneidung empfunden werden.

Mir war nicht klar, ob du diesen positiven Bereich auch in deine Betrachtung einbezogen hattest, insbesondere weil du im zweiten Teil sagst, dass es für dich nicht wirklich schön ist, wenn die Partner eigenständige Persönlichkeiten bleiben.

Vielleicht trennen uns in unserer Sichtweise nur die Worte und deren Definition, aber nach meinem Empfinden ist diese Persönlichkeit und deren Erhalt sehr wichtig. Oft ist es gerade das, was ich an meinem Partner liebe.

Und was den letzten Bereich angeht, habe ich ein wenig das Gefühl, du plädierst für Kontrolle, weil es Vertrauen zu einem Partner nicht wirklich gibt.

Obwohl ich dein Beispiel genial finde, wäre diese Erkenntnis, träfe sie denn für mein Leben zu, ein ernsthafter Grund, mich nicht mehr auf eine Partnerschaft einzulassen.

Wärest du ein Freund, mit dem ich persönlich über dieses Thema diskutierte, würde ich dich an dieser Stelle fragen, ob du mit deinen Beziehungen bisher Pech gehabt hast? Oder lese ich am Ende etwas Negatives daraus, das vielleicht gar nicht gemeint war?

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@teddybaeruj

Wow ich bin beeindruckt! Mitten in der Nacht findest du die Worte die dir fehlten, mein Hirn macht zu dieser Zeit schon längst Tiefschlaf... =D

"Mir war nicht klar (...)nicht wirklich schön ist, wenn die Partner eigenständige Persönlichkeiten bleiben"

Hmm, also ich habe schon auch an schöne Seiten gedacht, aber nur weil ich der Meinung bin das man vor allem in einer Beziehung Kompromisse eingehen muss, heißt das doch nicht seine eigenständige Persönlichkeit nicht erhalten zu können! Dadurch verliert man doch nicht seine Persönlichkeit, man kommt zu einer "gegenseitigen freiwilligen Übereinkunft" (sagt Wikipedia so =D). Dadurch wird eine Beziehung doch nur gestärkt.

Also ich bin nicht der Meinung das ich "auf Kontrolle plädiere"!

Ich halte mich persönlich für ziemlich naiv (gebe ich offen zu) und glaube viel was mir andere erzählen. Ich glaube ihnen, ob sie jetzt mein Partner, mein Lehrer oder sonst wer sind. Wenn ich nun aber die Möglichkeit habe das ausgesagte selbst zu überprüfen dann tue ich das! Machst du das nicht? Wenn du unebedingt wissen willst wann Leo VIII Papst wurde und dir dein Partner ein Datum sagt dann bist du erstmal zufrieden. Wenn du dann einen Tag später an einem Austellung über Päpste vorbeigehst (=D) und dort gaaanz groß ein Schild siehst "Leo VIII wurde Papst am..." (=D)liest du dann weiter oder vertraust du deinen Partner voll und ganz?

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Lieber teddy.

Wie immer, eine Frage von dir, die sich erst eine Zeit lang bei mir setzen muss.

Von Zeit zu Zeit kommt mir immer der Gedanke, ob es überhaupt eine perfekte Beziehung und Partnerschaft gibt, oder ob die Paare, die man so weitläufig als glücklich bezeichnet, sich nicht mehr oder weniger arrangiert haben. Zu vielseitig ist jeder Einzelne in seinen Charaktereigenschaften. Jeder hat viel Gutes in sich- aber leider auch sehr viel Schlechtes. Einen Menschen ganz und gar zu lieben bedeutet auch immer sehr viel Verständnis, Toleranz und Einfühlungsvermögen mitzubringen. Es bedeutet, ständig zu geben, ohne etwas zu fordern. Vertrauen ist für mich eine der Grundvoraussetzungen einer gutgehenden Beziehung- altmodisch würde ich das ganz und gar nicht bezeichnen.

Dieses Besitzdenken, was ich leider auch schon selbst allzu oft zu spüren bekam, hat meiner Meinung nach etwas damit zu tun, dass sehr viele Menschen gar nicht fähig sind, bedingungslos zu lieben, da sie sich selbst immer an die erste Stelle stellen. Kein Mensch kann den anderen besitzen. Ich sehe es als ein Geschenk, einen Menschen, den ich liebe, ein Stück weit begleiten zu dürfen- und wenn es dann für den Rest meines Lebens ist- umso besser. Genauso sehe ich übrigens die Beziehung zu meinen Kindern. Niemals hatte ich das Bedürfnis, sie zu besitzen- im Gegenteil. Es erfüllt mich immer mit großer Dankbarkeit gesunde Kinder zu haben, die ich lieben darf.

Vor längerer Zeit habe ich mal eine Antwort auf die Frage nach der wahren Liebe gegeben- ich glaube, sie passt hier ganz gut:


„Eine Liebe ist für mich wie ein großer Garten. Am Anfang ist alles schön und neu, man kann sich daran jeden Tag erfreuen. Jedoch ohne die nötige und richtige Pflege und Aufmerksamkeit werden die Pflanzen immer mickriger und lebloser, bis sie am Ende ganz vertrocknen. Mit der richtigen Pflege aber wird ein Garten von Jahr zu Jahr schöner und interessanter- die Blüten werden immer leuchtender und verströmen einen atemberaubenden Duft, die Bäume werden immer größer und stärker und die Früchte werden zahlreicher und süßer . Genauso ist es mit der Liebe. Sie benötigt ständig Aufmerksamkeit und Pflege. - Respekt, Ehrlichkeit, Offenheit, Toleranz, Verständnis, Kompromissbereitschaft, Phantasie und Diplomatie sind ein paar Düngergaben , die mir so auf Anhieb einfallen würden, um den Garten der Liebe wachsen und gedeihen zu lassen. – Und ganz wichtig für mich: das Wort trotzdem! Es ist einfach, den Partner/die Kinder zu lieben, wenn er gerade alles in meinem Sinne macht und er/sie sich genauso verhält, wie ich es mir vorstelle. Wenn das aber gerade nicht der Fall sein sollte, ich mich über ihn/sie geärgert habe, oder er/sie mich gar verletzt hat- dann liebe ich ihn/sie trotzdem, auch wenn es mir schwer fällt- denn genau das ist für mich die wahre Liebe; die übrigens auch nicht daraus besteht, etwas zu erwarten und zu fordern, sondern nur daraus zu geben. Und wenn zwei Menschen sich gefunden haben, die diese Definition kennen, wird ihre Liebe auch alle Höhen und Tiefen, alle Prüfungen und Lasten des Alltags überstehen.“

Auch die "späten" Antworten sind oft noch sehr schön, liebe Nolti.

Da bedaure ich fast, dass der Traffic bei einer Frage mit der Zeit nachlässt und deine guten Zeilen von einigen nicht mehr gelesen werden können.

Aber ich habe sie gelesen und mich über deine Antwort gefreut. Danke.

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@Nolti

...ich lese sogar noch später...

Sehr schöne Antwort liebe Nolti...;-)

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Der Mensch als Individuum gehört zu niemanden. Das heißt nicht, dass man keine Beziehung mit einem anderen Menschen eingehen kann. Es ist nur so, dass ein Mensch und ein anderer Mensch immer noch zwei Menschen sind. Besitzansprüche o.Ä. sind in diesem Punkt Engstirnig. In meinen Augen sind Besitzansprüche immer sinnfrei. Der Mensch ist ein Haufen zusammengewürfelter Atome. Wenn dieser Haufen Atome nun Anspruch auf einen anderen Haufen Atomen richtet (egal ob Mensch oder Gegenstand) ist es unmöglich, sich dieser Anforderung zu beugen. Du kannst dem Haufen Atomen einfach nichts als Besitz ansprechen. Es geht nicht.

Liebe ist was anderes aber ich würde mir darüber nicht so sehr den Kopf zerbrechen. Tatsache ist, dass viele Ehen und Beziehungen rein auf Zweckbasis erfolgen, d.h. sie nützt ihn finanziell aus, er hat seinen natürlichen Trieb versorgt. Ansonsten ist zwischen denen nichts mehr.

Es bringt nichts, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, denn beide können anscheinend nicht ohne sich leben, bis sie ggf. eine(e) andere(n) gefunden haben.

Doch was hat das mit Liebe zu tun, bzw. mit einem selbst? Jeder soll doch machen, was er will. Man muss sich eben nur den eigenen Partner gut aussuchen und das allenfalls als schlechtes Beispiel sehen.

Also ich finde so ein Verhalten einfach nur krank! O.o

Denn JEDER Mensch lebt sein EIGENES Leben und da kann der/die Ehepartner/in noch so gut aussehend sein und noch so liebenswürdig.

Wer seine EIGENE Sache nicht durchsetzt aus Angst jemanden zu verlieren, der hat nen Sprung in der Schüssel!

Niemand gehört dem anderen - du kannst jemand angehören, aber das ist was anderes - du bist ein freier Mensch. Und Vertrauen hat nichts mit altmodisch sein zu tun. Vertrauen gehört zur Liebe. Bestimmer in der Partnerschaft: ich denke, das sich das abwechselt. Mal der eine, mal das andere. Aber nicht, ohne sich dann auszutauschen. Entscheidungen können m.M.nach nicht IMMER gemeinsam getroffen werden - aus Zeitmangel oder weil man keinen Kompromiß findet. Aber drüber reden sollte man.

um erlich zu sein finde ich so eig. nicht schlim sondern eher süßß es is doch was süßes wenn der partner sagt das is mein mädchen :) und naja mit dem verbieten und erlauben finde ich auch nicht so schlim es gibt schon grenzen aber ich finde der mann muss immer eine stufe höher sein als die frau und auch mal auf dem tisch hauen wenn ihm was nicht passt natürlich sollte das alles in maßen passieren und nicht übertrieben werden dann finde ich das eig. sehr süß :)

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