Gehirnschaden vom lernen?

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9 Antworten

Theoretisch  ja, wenn z.B. Dein systolischer Bluthochdruck mangels Erholung permanent über 170 steigt. Das Lernen als solches ist in etwa vergleichbar mit dem Aufbau eines Muskels, wobei das Lernen weitaus strukturierter, mehrdimensionaler und komplexer ist als Muskelaufbau. Wenn man lernt ohne Pausen, ohne System und ohne Regenerierung, kann dies zum einen zu Lernineffizienzen führen, zum anderen zu gesundheitlichen Problemen.

Das tritt aber z.B. normalerweise auch dann nicht auf, wenn man jede Woche von morgens bis abends lernt und auch Samstags, aber einen gesunden Schlaf und gesundes Essen beibehält und den Sonntag freihält. Wenn man aber den Schlaf reduziert, trotz sehr starker Kopfschmerzen weiterlernt oder sich überhaupt keinen Tag Erholung gönnt, können gesundheitliche Schäden auftreten. Auch Burn-out bei jahrlangem Hochleistungslernen in fortgeschrittenem Alter (z.B. auf das Steuerberater- und Wirtschaftsprüferexamen gleichzeitig, oder Steuerberater, WP, CFA, CPA ohne große Pausen hintereinander) ist möglich.

Aber normales Lernen eines Schülers oder Studenten schädigt das Gehirn nicht, außer man hat z.B. bereits eine Behinderung mit Leistungsreduzierung.

Ansonsten ist Lernen gesund, auch wie Sport notwendig, um Demenz vorzubeugen.

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Kommentar von Verjigorm
02.06.2016, 08:41

Ich kann mir ja nicht vorstellen, dass die Frage ernst gemeint war...

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Alleine vom Lernen nicht, höchstens Symptome eines Burn Outs. Man kann sowieso nicht effektiv lernen wenn man sich nicht ausreichend Pausen gönnt. Wenn du neben dem Lernen aber noch z.B. Drogen zu dir nimmst um besser lernen zu können, zu wenig Schlaf bekommst, zu wenig trinkst oder isst oder das falsche - könnte es im Extremfall schon dazu kommen.

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Ich habe mal von einem Fall in meinem Umfeld gehört.

Ich kannte die Frau  als behindert. Sie wäre angeblich früher sehr gescheit (Hochbegabt?) gewesen, hätte Jura studiert....?

War damals aber selber noch ein Kind, habe das nur so gehört, ob es stimmt oder ob es sowas wirklich gibt, weiß ich nicht.

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Kommentar von apophis
02.06.2016, 08:21

Ich kann den Zusammenhang zur Frage nicht ganz nachvollziehen.

Eine Frau, die früher Studiert hat und als schlau galt, gilt Heute als behindert. Einen Zusammenhang, dass die Behinderung vom Lernen ausgelöst wurde, gibt es nicht.

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Ja, die nennt sich "Wissen". Wird von vielen nichtwissenden verachtet und es wird versucht möglichst viel Abstand davon zu halten :P

Nein, eine Behinderung bekommst du natürlich nicht davon.

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Nein, eher umgekehrt.

Das Gehirn ist trainierbar wie ein Muskel. Je mehr du lernst, desto mehr und leichter kannst lernen.

Das Gehirn ist kein Eimer in den nichts mehr rein geht, wenn er voll ist. Das läuft nie über.

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Nein, Du kannst Dich "überanstrengen" bzw. zu lange lernen, was meist zu Kopfschmerzen führt, aber einen dauerhafte negativen Einfluss hat das Lernen nicht.
(Ausser Du lernst das Falsche, was dann aber nicht mit Behinderungen oder Hirnschäden in Verbindung steht.)

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Nein, es ist umgekehrt – ein Hirnschaden verhindert die Einsicht, dass Lernen unumgänglich ist, um einen Hirnschaden bei sich selbst und späteren Chefs bzw. Arbeitskollegen zu vermeiden.

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Definitiv nicht.

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manche trieb das lernen in den Wahnsinn^^

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