Gehen depressionen mit einer Therapie weg?

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8 Antworten

Ja, man kann das schaffen! Es ist anstrengend und ein langer Weg, aber es geht. Du hast ja nicht nur die 50 Minuten pro Woche sondern nimmst daraus im Normalfall ganz viel mit an Übungen, Anregungen und Gedanken, die Dir auf dem Weg helfen. Und klar legt es dann nicht nach 6 Wochen nen Schalter um von dauer-traurig zu hurra-tralala. Aber Du wirst nach einiger Zeit plötzlich wieder Momente haben in denen alles leichter ist und Du wieder ein bisschen Licht in Dir spürst. Dann erinnert man sich daran wie das Leben sein kann, und das gibt die Kraft zum Weiterkämpfen - bis die guten Momente irgendwann viel häufiger sind als die schlechten.
Ganz viel Glück und Kraft!!

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Eine Therapie kann bei Depressionen gut helfen. Klar geht alles nicht von heute auf morgen weg und der Weg ist steinig, aber man kann es schaffen. Nur eine Lektion ist extrem wichtig: Nur du bist für dein Leben verantwortlich! Du musst in die Therapie gehen und den Willen haben gesund zu werden. Der Therapeut kann dir nur den Weg zeigen aus der Depression zu kommen, aber ihn nicht für dich gehen. Auch wenn das vielleicht erstmal leicht klingt, ist es doch schwierig zu verstehen. Nur du bist für deine Situation verantwortlich, nur du kannst die Schläge der Depression wegstecken und beschließen weiter zu machen, nur du kannst dich letztendlich aus deiner Lage befreien. Dazu gibt es hier nochmal ein schönen Filmausschnitt, der das Thema ziemlich gut trifft:

Wenn dich dieses Thema interessiert kann ich dir dazu gerne noch einen sehr guten Text aus einem Email Kurs schicken, der erklärt warum diese Erkenntnis so wichtig ist und das Thema noch umfangreicher beschreibt. Alles Gute!

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Ich war 2 Jahre lang in Therapie und ja, du hast Recht, es gab immer wieder Rückschläge. Es ist aber ungemein wichtig deinem/r Therpeuten/in davon zu erzählen. Auch wenn du meinst die Therapie würde keinen Sinn ergeben, musst du das erzählen.

Eine Therapie hilft dir nicht mit deinen Ängsten zu leben. Sie hilft dir sie zu überwinden. Deine Smyptome haben ein großes Problem als Ursache, dieses Problem ist dir wahrscheinlich gar nicht bewusst. In der Therapie wird dieses Problem identifiziert und dann gelöst, sodass du dann völlig frei von deinen Symptomen leben kannst.

Aber glaube nicht es wäre einfach. Es ist viel harte Arbeit und du wirst wahrscheinlich mehr als einmal das Bedürfnis haben alles hinzuschmeißen.

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Kommentar von violatedsoul
04.11.2015, 13:15

Das Problem wird als solches offengelegt, das stimmt. Aber es gibt keine Wunderlösung dafür, dass man völlig losgelöst davon wird. Denn viele Auslöser kommen von außen, durch andere Menschen. Und die kann keiner beeinflussen, dass sie plötzlich ihr Denken und Handeln ändern. Man kann nur versuchen, sich selbst anders aufzustellen, um sich gegen falsches Denken zu Handeln zu stellen. Immun gegen Verletzungen ist und wird man deshalb aber immer noch nicht.

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So wie du deine Situation beschreibst, sind das keine leichten Stimmungsschwankungen, sondern was richtig Ernstes. Was aus meiner Erfahrung heraus bedeutet, dass gewisse Dinge so fest in deinem Inneren verankert sind, dass du sie nie ganz vergessen können wirst. Gewisse Situationen, Begegnungen oder Worte können dich rückversetzen und erneute Tiefs auslösen.

Nichtdestotrotz sind Therapien richtig und wichtig. Mit ihnen lernt man tatsächlich, anders als bisher mit seinen Auslösermomenten umzugehen. Man lernt, auf sich zu achten. Mein größter Erfolg lag im Lernen des Wortes "nein".

Ich habe meine Depressionen als Teil meines Lebens angenommen. Ist wie eine chronische Krankheit, nur dass es mir keiner ansieht. Anmerken ja, aber auch nur die, die mir sehr nahe stehen.

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Zuerst einmal wünsche ich dir viel Erfolg und alles Gute. Außerdem viel Kraft und das du deine Lebensfreude wiedergewinnst. Ist der Glücksmoment noch so klein, schöpfe die Notwendige Kraft daraus und Beleg diesen nicht mit Negationen! Ich wünsche dir, dass du es schaffst, in glücklichen Momenten nicht an das Unheil zu denken. Denn nur, wer den Glücksmoment erkennt, der zieht auch das Glück und die Zufriedenheit an. Lebe in dem Fall den Moment und nicht die Zukunft. (Einen Zukunftsplan solltest du trotzdem haben, gilt nur für diesen Moment) stelle klare Strukturen in deinem Leben auf, es hilft, wenn es mal unangenehm wird und wirft dich nicht so leicht aus der Bahn. Mit der Therapie tust du bereits einen großen und wichtigen Schritt für dich. Lebe damit, dass es im Leben Rückschläge gibt, nur beherrsche diese, dann schaffst du das. Alles Gute

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Hallo,

ich kenne Depressionen auch in Verbindung mit Ängsten und Heulattacken. Ich habe mir die Schilddrüse checken lesen und den Vitamin D Wert. der war grottenschlecht und lag bei 7,4 der grüne Bereich ist da 20-100 Ng. IIch habe meinen Wert aufgefüllt und das ganze Elend liegt weit zurück. Versuch es mal damit ist ein Versuch wert und lohnt sich auf jeden Fall.

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Du lernst nicht damit zu leben, sondern es zu überwinden.

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Du musst selbst den Willen dazu haben... Ein Therapeut unterstützt dich nur dabei und gibt dir Ratschläge.

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