Gehen wir mal Davon aus das es nach dem Tod so ist wie vor der Geburt da ist nichts dann ist das Leben doch sinnlos oder?

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12 Antworten

Ich geh mal davon aus, dass ich es nicht weiß, ob vor der Geburt was war. Ich geh auch davon aus, dass ich nicht weiß, ob nach dem Tod was sein wird.
Ich halte jedoch beides für möglich. Und nun? Wird das Leben dadurch sinnvoller? Ich überleg mal.

Diese Möglichkeit bewirkt für mich zumindest noch MEHR Aufmerksamkeit auf dieses Leben und den Drang, es so bewußt wie möglich zu leben.

Denn: es wäre ja möglich, dass es nach dem Tod weiter geht (wie weiß ich nicht. Möglicherweise (also als Möglichkeit, keine Gewissheit) sogar in einer erneuten Wiedergeburt hier auf der Erde (ganz viele Menschen in anderen Kulturen glauben daran, als könnte es ja so sein, ich weiß es nicht).

Möglicherweise folgt sogar eine Wiedergeburt in einem Leben, in dem ich ausbaden darf, was ich jetzt in diesem Leben anstelle oder auch versäume zu regeln. Also ich WEISS es nicht, aber es wäre möglich. Drum versuch ich das zu tun, was mir ermöglicht ist und gleichzeitig bekommt mein Leben hier und jetzt für mich dadurch sogar noch einen weiteren Sinn, denn bewußt zu leben und die Aufmerksamkeit darauf zu legen, was man tun möchte und was man lieber bleiben lässt, die ist für mich sehr Zeit-ausfüllend und wird nicht wirklich langweilig.

Ob das auch so wäre, wenn ich ganz sicher wüsste dass davor und danach nix wäre und nix sein wird? Ich weiß es nicht. Vielleicht wäre es tatsächlich anders. Aber da ich mir nicht sicher bin, ist es bei mir so wie es ist.


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Hallo ManuelaHolner,

im Grunde hast Du völlig Recht; ein Leben, dass nur etwa 70 oder 80 Jahre währt und dann für immer zu Ende geht, wäre ziemlich sinnlos! Es stimmt zwar, auch die Bibel beschreibt den Tod als einen Zustand der Nichtexistenz, doch lässt sie dennoch erkennen, dass es für uns Menschen über den Tod hinaus eine Perspektive gibt. Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14).

Nach der Auferstehung werden die meisten auf der Erde weiterleben, allerdings unter besseren Voraussetzungen, als dies heute der Fall ist. Gott wird, wie die Bibel zeigt, zuvor in das Weltgeschehen eingegriffen und für bessere Verhältnisse gesorgt haben. Dies wird mit sehr schönen Worten in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschrieben. Dort heißt es: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29). Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Es gibt auch niemanden, der mit einem Höllenfeuer gestraft wird. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an seinen eigenen Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken vor dem Tod sicher genommen. Ist das nicht sehr erleichternd?

LG Philipp

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Auch wenn ich davon ausgehe, dass vor und nach einem Menschenleben nichts ist (was ich nicht tue), so ist das Leben eines Menschen dennoch nicht sinnlos. In diesem Fall beschränkt sich das Leben zwar auf das, was ein Mensch in seinem Leben bewirkt, aber das kann eine ganze Menge sein.

Wert und Sinn eines Menschenlebens liegt in dem, was ein Mensch bewirkt.
Selbst wenn du einem alten Menschen nur über die Straße hilfst, hat das schon einen Sinn und einen Wert für diesen Menschen.

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Auch wenn ich ähnliche Vorstellunge bzgl. Tod. aber die Zeit dazwischen Leben, betrachte ich anders. Du kannst die Zeit zwischen Geburt und Tod gestalten, wie du willst (gut oder böse sein, sozial oder egoistisch, individuell oder familiäre Haltung,....), Erfahrungen, Erlebnisse sammeln und du kannst für dich entscheiden, was ein sinnvolles Leben für dich ist.
Aber manchmal gibt es im Leben auch Situationen, in der alles sinnlos scheint, aber ich versichere dir, es gibt immer eine Lösung.

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...und warum soll man essen wenn man es danach ausscheidet und irgendwann wieder Hunger hat... Ich finde diese Fragerei nach dem Sinn komplett Sinnfrei. 

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selbst wenn es so ist, was im wahrscheinlichen Bereich liegt, dann sagt ja dein - gesunder - Geist - daß du dein Leben nicht verplembern willst oder so eine Lusche, die nur rumhängt - wie der Volksmund so sagt: ohne Sinn und Verstand - hoff`ich mal...(nicht..)

aber wichtig: garantiert stirbst du so, wie du gelebt und gedacht hast: weil dein Schutzengel nur das annimmt, was du im Ernst meinst... oder du hast keinen - so einfach ist das

wenn du also gemordet hast und keinem fällt es auf, dann wirst du garantiert verrecken und wenn du ein gottgefälliges Leben geführt hast, dann wirst du in Frieden sterben, was, um auf deine These einzugehen, dir einen seligen Tod verspricht - wähle also selbst, wobei das erstere natürlich nur krass - zugegeben - verdeutlichen soll, daß, um auch hier dem Volksmund gerecht zu werden, ein jeder nur das kriegt und stirbt, was er verdient

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Warum sollte das Leben dann sinnlos sein?

Schonmal gehört dass der Weg das Ziel ist? Das Leben an sich ist der Sinn darin.

Im Gegenteil wenn nach dem Leben eine Ewigkeit lang etwas anderes kommt (wie die meisten Religionen großspurig propagieren), ist das Leben sinnlos, denn was bitte ist eine begrenzte Zeit gegen die Unendlichkeit?

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Was habt ihr nur immer damit, dass das Leben sinnlos sei? Ich kann es bald nicht mehr lesen.

Das Leben hat so viel Sinn, wie du ihm gibst.

Sicher wieß niemand, wie es vor seiner Geburt war. Aber nach dem Tod kann man Spuren hinterlassen.

Stell dir mal vor, Einstein hätte sein Leben als sinnlos betrachtet. Und hätte keine Erfindungen und Kenntnisse erworben. Was wäre dann jetzt.

Es gibt so viele bedeutende Menschen, die ihrem Leben Sinn gegeben haben - und auch Spuren hinterlassen ahben.

Selbst Goethe, der meiner Meinung nach auch manchmal an Depressionen litt, war ein hervorragender Wissenschaftler und Dichter.

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Keiner weiß was nach dem Tod passiert.

Aber Leute die medizinisch Tod waren, sagten, dass sie vor einem Tor standen, sie wollten rein. Aber vor dem Tor standen ihre ( verstorben) Großeltern davor  und sagten dass sie zu jung zum sterben seien.

Sorry, falls das jetzt etwas unverständlich war... xD

LG ;-)

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Ist alles eine Frage dessen, wie man Sinn definiert.

Warum sollte ein endloses Leben Sinn haben ?

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Der Logik kann ich nun nicht folgen. Zwischen zwei Nichts ist doch etwas Abwechslung ganz nett, oder?

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Warum sollte das Leben, das schön sein kann, denn sinnlos sein, nur weil es danach vielleicht nichts gibt?

Man mißt doch nicht das Leben daran, was nach dem Tod passiert, oder nicht.

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