Gehen jüdische Mitbürgerinnen und Pfarrergatinnen ins Schwimmbad?

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12 Antworten

Die Frage betrifft natuerlich nur religioese Juden ( abgesehen der Pfarrergatinnen , die ich nicht kenne ) . Bei nichtreligioesen gibt es ja kein erlaubt oder verboten . Wass nichtim Gestzbuch verboten ist , ist dementsprechend erlaubt , also kein Thema .

Bei religioesen Frauen - Der juedische Mann hat eine Lebensaufgabe , die Tora zu studieren , und danach zu leben . Die Frau hingegen hat eine eigene AUfgabe ( ausser natuerlich nach den Geboten zu leben ) - den Zniut , die Keuschheit .Sie soll unauffaellige Kleidung tragen , sei es in Art , Schnitt oder Farbe . Alles mit dem Gedanken , keine Fremden Maenner auf unsittliche Gedanken zu bringen , durch Ihre Kleidung oder Benehmen . Zum Beispiel sind die Farbe Rot , Rockschliz sowiekoerperanliegende Kleidung , verboten .

Dieses Gebot der Frau verlangt kein verschleiern , wie vielleicht andernorts ...Einfach keine Provozierung . Wie dies in der westlichen Welt leider heutzutage gegeben ist , in der Mode , wie im Benehmen .

Dazu gehoert auch das Benehmen in einem Schwimmbad . Es ist verboten , zusammenmit fremden Maennern zu schwimmen , egal mit welcher Badekleidung .Daher koennen diese in keinem offentlichen Schwimmbad , oder an einem Strand ,erscheinen ( Natuerlich betrifft dies ebenso die Maenner - logisch ) .Daher finden sich in religioesen Gegenden Straende oder Schwimmbaeder , mit separaten Zeiten , fuer Maenner , sowie fuer Frauen .

Was die Badekleidung betrifft , ist dies ein anderes Thema .

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Hier in Israel gehen die meisten ins Schwimmbad oder an den Strand, ja :-)

Aber die ganz religioesen haben "Frauentage" an besonders abgegrenzten Straenden, und da sie dann unter sich sind, ist das kein Problem. Sehr religioese juedische Frauen wuerden aber z.B. nicht in ein deutsches Schwimmbad gehen. versteh aber, dass juedisch nicht gleich juedisch ist, es gibt viele Abstufungen.

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Kommentar von larry2010
15.06.2011, 20:39

toll, ich war mir nicht sicher wie das geregelt wird.

die frauentage gab es hier in deutschland zum teil auch in den 60er jahren bei den öffentlichen bädern. zu der zeit gab es noch häuser ohne bäder. hatten die leute keine zinkbade- oder sitzwanne zuhause, gingen mehrmals die woche in badehäuser, wo man gegen bezahlung duschen und bäder nutzen konnte.

gemeinsamer badetag war nicht auch bei ehepaaren.

habe ich neulich in einem buch mit kindheitserinnerungen aus bad homburg im taunus gelesen.

hier in deutschland gibt es auch viele abstufungen bei evangelischen, katholischen und was es so gibt.

schöne grüsse nach israel aus oberursel im taunus

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katholische pfarrer haben schon mal keine familie, deshalb gehen diese nicht ins schwimmbad.

ansonsten sind die meisetn heute modern eingestellt und machen alles mit.

bei jüdischen mitbürgern kommt es darauf an, wie gläublich sie sind. streng gläubige würden nicht ins schwimmbad gehen, das dürften aber wenn dann die alten mit hut und bart sein..

pauschal kann man dies nicht sagen, wende dich doch mal an die gemeinden in deiner region und frage dort nach.

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Meine jüdischen und muslimischen Mitschülerinnen gingen ins Schwimmbad und keiner hatte ein Problem damit (das ist so schlappe 35 Jahre her). Und paar die Pfarrer-Ehefrauen, die ich kenne, sind nicht zimperlich beim Baden am See oder im Schwimmbad; sie leben einfach ganz normal, wie andere Eltern auch. Schwierigkeiten gibt es mit den heutigen Muslimas und ihren Eltern in unseren Schulen, nicht mit Jüdinnen und auch nicht mit Pfarrerinnen oder Ehefrauen von Pfarrern. Gruß, q.

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Nicht nur Pfarrfrauen gehen ins Freibad, sondern auch Pfarrerinnen. Das weiss ich genau, da einige meine Freundinnen Pfarrerinnen sind und wir gern zusammen ins Freibad gehen. Und auch deren Kinder nehmen am Schwimmunterricht teil, ja sogar die Mädchen.

Bei Jüdinnen ist es nur bei ultraorthodoxen unüblich.

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Sieh es mal so: In der islamischen Kultur haben die Männer Narrenfreiheit und können glotzen, so viel sie wollen. (Weil sie den Qu'ran-Text: "Senkt Eure Augen keusch nieder!", der an Männer gerichtet ist, eben einfach nicht lesen!) Im Islamischen Kulturkreis wird die Frau in Gefängnisse aus Stoff gestopft, nur damit ein Mann nicht auf falsche Gedanken kommt. Allerdings weiß ich, dass sie dann denken: Die sind unter dem Sack unbekleidet...In der Europäischen Kultur, die ja vom Christentum geprägt ist, da ist es umgekehrt: Jesus sagt: "Wer eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon die Ehe gebrochen!" also ist die Erziehung so gelaufen: Egal, wie unbekleidet Mädchen und Frauen herumlaufen, es ist IMMER der Mann schuld (das führt im Extrem so weit, dass männliche Richter vor lauter Schuldgefühle die Frauen, die ihre Männer beschuldigen, sie vergewaltig zu haben, gar nicht mehr genau nachfragen...) --- Und im Schwimmbad MÜSSEN eben Männer in unsere Kultur sich lernen zu beherrschen, und woanders hin zu gucken - so wie es im Qu'ran gefordert wird.Hat Dir diese Antwort etwas weiter geholfen?Übrigens: Ich war lange Jahre Pfarrersfrau - und bin ins Schwimmbad gegangen.

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Über 90% der jüdischen Frauen sind nicht orthodox.Selbst unter orthodoxen Jüdinnen gibt es himmelweite Unterschiede.Eine Chassidin würde nie öffentlich einen Bikini oder Badeanzug tragen, was ich mir bei einer modern-orthodoxen Jüdin durchaus vorstellen könnte.

Wir leben nicht mehr im Mittelalter, eine Pfarrersgattin könnte theoretisch Nudistin sein.

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Du zeichnest mit deiner Frage ein diffuses Bild von Jüdinnen, Christinnen, Pfarrersfrauen und deren Kindern. - Ursache dafür scheinen, wie üblich, die Verhaltensregeln des Islam zu sein.

Natürlich dürfen alle von dir genannten Gruppen ein Schwimmbad besuchen und auch Schwimmunterricht nehmen. Schwimmen ist gesund und einen gewissen Anteil Haut dabei zu zeigen ist nicht "haram". - Schließlich funktionieren diese Gesellschaften seit Jahrzehnten trotz des Schwimmens, ohne den absoluten Sittenverfall und ohne, dass die Männer über die Frauen herfallen.

Die Frage ist nur, wie "freizügig" oder "knapp" die Badekleidung dabei ausfällt. - Das wirst du ja als Moslem sicher schon "nicht uninteressiert" beobachtet haben. Und das wiederum hängt von ihrem Glauben, ihrem Religionsbewußtsein und von ihrem persönlichen Empfinden, dessen, was "schicklich" ist, ab. Gläubige Frauen aller erwähnten Religionen werden halt eine Badekleidung bevorzugen, die etwas weniger Haut zeigt, andere mehr. Extrem Gläubige werden unter Umständen sogar nur unter Ihresgleichen Schwimmen. - Aber diese Gruppe ist nur klein.

Übrigens, wenn diese Frauen eine Bademütze tragen, hat dies nichts mit der islamischen Regel "das Haar zu bedecken" zu tun, sondern allein mit praktischen und hygienischen Ansichten und Regeln der Bäder.

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Juden ist wie Muslime: Gibt alle Abstufungen, wobei in Dtl. hauptsächlich "liberale wohnen"!

"Pfarrergattinnen" - wie kommst Du da drauf? Unsere Pfarrerin geht immer in die gemischte Sauna!

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Warum sollten sie das nicht tun? Bei den Moslems ist es etwas anderes. Ich habe in Ägypten moslemische Frauen gesehen, die mit voller Bekleidung ins Wasser gegangen sind. Jüdische Personen (Männer und Frauen) habe ich auch schon nackt in der Sauna gesehen. Aber ich weiß natürlich nicht, ob sie sehr streng gläubig waren.

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Inzwischen ist die ganze WELT MODENISIERT....jeder darf tun was man will....das was man für den glauben macht ..macht man für sich selbst

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Warum sollen Pfarrersgattinen nicht ins Schwimmbad dürfen? Sogar Nonnen dürfen das. Das fällt aber keinem auf, denn die springen nicht mit ihrer ganzen Kluft ins Wasser. Nen Tanga werden sie aber keinen tragen, wenn du das meinst.

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