Gehen in Deutschland viele Männer in den Puff?

4 Antworten

Na ja - "viele" ist ja relativ - aber es ist schon ein für viele erstaunlicher Anteil der Männer, die mehr oder weniger häufig Paysex nutzen.

Laut verschiedenen Umfragen haben im Laufe ihres Lebens die meisten Männer schon einmal für Sex bezahlt. Laut der Zeitschrift Brigitte sogar 88%  und 47% sogar einmal jeden Monat:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/peinlich-aber-erfolgreich-und-keiner-wills-gewesen-sein-1.1782896-6

Dabei blieb es bei Einigen durchaus bei einem einmaligen "Ausrutscher" während Andere so oft es Zeit und Geldbeutel erlauben sich beim Paysex vergnügen.

Was die Damenwelt bewegt, ist ja dabei hauptsächlich die Frage nach der Motivation warum ein Mann "so was" macht. Entgegen gängiger Klischees sind es keineswegs Perverse oder hässliche Männer, die keine "normale Frau" abbekommen und deswegen zu einer Prostituierten "müssen", sondern überwiegend ganz normale Männer aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten. Für einen Mann ist Sex die angenehmste Form der Entspannung - vergleichbar mit einer guten Massage. 

Es sind auch keine Machos, die sich an hilflosen Zwangsprostituierten vergehen, sondern Männer, welche die zum allergrößten Teil freiwillig und selbstbestimmt arbeitenden Dienstleisterinnen freundlich und respektvoll behandeln. Wie immer gibt es auf beiden Seiten Ausnahmen, die dann gerne in den Medien hochgespielt werden.

Das Thema kann man in diesem Rahmen nicht erschöpfend behandeln, aber wenn Dich interessiert warum Männer für Sex bezahlen, wer diese Männer sind und was sie im Bordell erleben, dann solltest Du mal bei Amazon einschlägige Literatur über Paysex lesen.

So gehen zum Beispiel viele männliche Singles lieber in einen schönen FKK-Club statt in der Disco einen One-Night-Stand zu jagen, weil sie dort keine Lügen ("Natürlich suche ich etwas Festes..." usw.) erzählen müssen oder Ausreden erfinden, warum sie es nicht wiederholen möchten.

Natürlich sind nicht alle Freier Single - aber viele in einer Beziehung lebenden Männer vermeiden auf diesem Wege bewusst das Gefühlschaos einer Affäre, bei der es früher oder später zu Exklusivitätsforderungen der Geliebten kommt, und suchen stattdessen Abwechslung in Form eines klar definierten Geschäfts: Sex gegen Geld - und sehen diesen Deal daher auch oft nicht wirklich als "Fremdgehen" oder "Betrug". 

Zum Schluss noch ein Hinweis an die Damen: In den Puff gehen natürlich nur die Anderen - ihr habt ja einen AMIGA (Aber Meiner Ist Ganz Anders) zuhause, der sich lautstark über den "Sündenpfuhl Bordell" aufregt, nie im Bordell gewesen ist und selbstverständlich nieeeeee "sowas" machen würde... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Ich finde es praktisch das es den Puff gibt da es dadurch weniger vergewaltiger und ähnliches gibt!

Ich gehe auch gerne dahin 

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Machts spaß und was zahlst du so? :)

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Vergewaltiger suchen in erster Linie Macht - nicht Sex. Das können sie in einem Bordell nicht wirklich ausleben...

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Die Männer sind wahrscheinlich echt so arm, dass die das  machen müssen, aber auf der anderen Seite ist es ja gut, sonst wären die Frauen alle arbeitslos, wo das machen.

Ein ONS ist nichts anderes, nur das da die Frau es umsonst macht.. Und NEIN! Männer die das machen, sind nicht arm!!

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*die das machen.

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