Gehen die Menschen an der Profitgier kaputt?

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6 Antworten

80% der Probleme in dieser Welt sind auf Geld(-gier) zurückzuführen (Klimaerwärmung wegen Firmenchefs die die Umwelt für ihren Profit opfern, Ausbeutung, Krieg der von Waffenproduzenten gefördert wird, Bestechung, Korruption, Beschaffungskriminalität, Drogenhandel, Prostitution,......).
Geld ist an sich nicht schlecht aber die Gier die das Geld in vielen Menschen weckt um den Lebensstandard zu verbessern macht die Menschen skrupellos und lässt Leid entstehen.
Darum sollte sich die Welt endlich vom Kapitalismus befreien und eine kommunistische Gesellschaft aufbauen. Damit meine ich keine Diktatur des Proletariats, wie Stalin oder Mao es beispielsweise taten sondern den vollendeten Kommunismus nach Marx, der die Lösung für so viele Probleme wäre.

Marx' Kapital ist nun schon 150 Jahre alt und schon seit 140 Jahren nicht mehr aktuell. Die Grundidee ist und bleibt interessant, aber vielleicht 80 % müssten gründlich überarbeitet und aktualisiert werden, dann könnte es ein sinnvolles Konzept werden.

Den möglichen Missbrauch hatte er damals nicht berücksichtigt, ein Versäumnis, dass später gründlich ausgenutzt wurde. So konnten sich Verbrecher herrlich auf den ollen Karl berufen

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Jo.

Müßte aber nochmal geklärt werden was dabei in genauerer Bestimmung mit "Mensch" gemeint sein könnte. ;-) - Irgendwas "Degeneratives" mit zwei Beinen und Armen was das eigene Ar...l...ch für den Ursprungsort der Schöpfung hält könnten schon noch übrig bleiben - bis auf weiteres zumindest. :-D

Manche ja, wieder andere nicht, denn es gibt nicht "die oder den" Menschen. Dann kommt es auch noch sehr darauf an, welche Mühen für die Profitgelüste aufgebrtacht wurden und werden und welcher Grad an Befriedigung sich beim Erreichen eines gesteckten Zieles sich einstellt.

Die Profitgier ist nahezu so alt, wie die Menschheit. Bisher hat sie etliche 10-tausend Jahre überlebt und sich zum Wohle aller prächtig entwickelt. Natürlich haben ein paar Auserwählte deutlich besser profitiert, das war schon immer so und wird sich wohl nie ändern

Zum Teil ja, zum Teil nein.

Ich finde der Mensch macht es sich mitunter auch ein bisschen zu leicht wenn es darum geht Ausreden für die Probleme der Welt zu finden, die im Grunde auf das Handeln jedes Einzelnen zurückzuführen sind.

Nehmen wir mal das Thema - Nähereien in Bangladesch. Immer wird danach gerufen, dass sowas ja nicht geht und dass die Menschen dort ausgebeutet werden und JEMAND MUSS DA MAL WAS MACHEN. Wie wäre es, wenn Menschen denn dann auch Läden wie Primark, C&A oder wie sie alle heißen auch nur dann aufsuchen wenn sie wirklich, wirklich, wirklich etwas brauchen und nicht jeder Samstag mit Sektfrühstück und Konsum anfängt.

So sehe ich das eben bei vielen Themen. Es wird behauptet irgendeine Profitgier würde den Menschen kaputt machen, aber der Kapitalismus hat einfach den Vorteil, dass er ein freier Markt ist. Menschen müssen nicht Produkt A oder B kaufen, nein, sie können den Hersteller auch boykottieren und ihn so zu sozial verträglicherem Handeln zwingen.

Aber anstatt in Eigenverantwortung mit dem gottgegebenen Verstand etwas zu machen, wird danach geschrien, dass sich das System ändern muss, dass der Staat da endlich mal was machen muss und wenn man dann noch selbst erklärt, dass man Produkte von bestimmten Herstellern wie Nestle oder Apple grundsätzlich nicht kauft, dann wird man noch dumm angeguckt, als Hippie verschrien oder es wird einem gesagt "Ja, aber wir können da eh nichts machen."

Im Prinzip ist das System in dem wir leben nur ein Spiegel der Natur des Menschen. Denn der Mensch selbst ist auch gierig, selbstsüchtig und ignorant genau so wie es die ach so schlimmen Weltkonzerne sind.

Vielleicht, aber solange die Gewinne der Unternehmen inform einer Dividende ausgeschüttet werden ist alles gut. Jeder ist für seinen Wohlstand selbst verantwortlich.

Jeder ist für den Wohl nicht nur seiner selbst, sondern auch seiner Umgebung verantwortlich. Handlungen welche die eigene, egoistische Bevorteilung fördern und nicht auf Basis einer grundlegenden Förderung der Allgemeinheit abzielen, sind zu verachten. Der eigenen Wohlstand auf Grundlage des Mehrwertes der Allgemeinheit ist förderlich, anderes ist zu verachten.

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@Kajawizu

Kajawizu,

Danke ***** !!!. Und ich sage: Lieber arm und gesund, als reich und "geistes" krank !

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