Gehen die Kinder im eigenen Haushalt vor?

7 Antworten

Nein, die Kinder im eigenen Haushalt gehen nicht vor.

Dein Kind wird überhaupt nicht in die Unterhaltsberechnung mit aufgenommen. Dafür muss der Vater oder Du sorgen.

Die beiden leiblichen Kinder deines Mannes werden gleichberechtigt nach Alter gestaffelt behandelt.

Nie und nimmer hat das Jugendamt nach dem Bruttogehalt berechnet. 

Rückwirkend geht gar nichts und neu berechnet werden wird Unterhalt alle 2 Jahre.

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Nicht ganz richtig! Die Kinder des Mannes werden nicht gleichberechtigt behandelt! Das in der Ehe lebende gemeinsame Kind geht vor!

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@Ufea2000

Das ist falsch. Wie kommt man auf so irrige Gedanken. Eine solche Gesetzeslage wäre verfassungswidrig.

Es ist gesetzlich festgelegt, dass eheliche und uneheliche Kinder gleichberechtigt behandelt werden müssen.

Und das schon seit sehr vielen Jahren.

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 1609 Rangfolge mehrerer Unterhaltsberechtigter

Sind mehrere Unterhaltsberechtigte vorhanden und ist der Unterhaltspflichtige außerstande, allen Unterhalt zu gewähren, gilt folgende Rangfolge:

1.  minderjährige Kinder und Kinder im Sinne des § 1603 Abs. 2 Satz 2,
2. Elternteile, die wegen der Betreuung eines Kindes unterhaltsberechtigt sind oder im Fall einer Scheidung wären, sowie Ehegatten und geschiedene Ehegatten bei einer Ehe von langer Dauer; bei der Feststellung einer Ehe von langer Dauer sind auch Nachteile im Sinne des § 1578b Abs. 1 Satz 2 und 3 zu berücksichtigen,
3. Ehegatten und geschiedene Ehegatten, die nicht unter Nummer 2 fallen,
4. Kinder, die nicht unter Nummer 1 fallen,
5. Enkelkinder und weitere Abkömmlinge,
6. Eltern,
7. weitere Verwandte der aufsteigenden Linie; unter ihnen gehen die Näheren den Entfernteren vor.
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@Menuett

Bitte §1603 Abs 2 Satz zwei richtig lesen! Hier geht es um volljährige Kinder, die dem minderjährigen in nichts nachstehen dürfen (bei besagten Bedingungen!)

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@Ufea2000

Nein, Du bist nicht in der Lage sinnerfassend zu lesen.

Über 18jährige werden in bestimmten Fällen ebenfalls priviligert behandelt eben wie Minderjährige...

§ 1603 BGB Leistungsfähigkeit

(1) Unterhaltspflichtig ist nicht, wer bei Berücksichtigung seiner sonstigen Verpflichtungen außerstande ist, ohne Gefährdung seines angemessenen Unterhalts den Unterhalt zu gewähren.

(2) 1Befinden sich Eltern in dieser Lage, so sind sie ihren minderjährigen Kindern gegenüber verpflichtet, alle verfügbaren Mittel zu ihrem und der Kinder Unterhalt gleichmäßig zu verwenden.

2 Den minderjährigen Kindern stehen volljährige unverheiratete Kinder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahrs gleich, solange sie im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden. 

3Diese Verpflichtung tritt nicht ein, wenn ein anderer unterhaltspflichtiger Verwandter vorhanden ist; sie tritt auch nicht ein gegenüber einem Kind, dessen Unterhalt aus dem Stamme seines Vermögens bestritten werden kann.

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@Menuett


Zitat aus dem Internet "Im Hinblick auf die Höhe des zu beanspruchenden Unterhalts wird sich für gemeinsame eheliche Kinder nur für den Fall etwas ändern, dass eine Mangelfallberechnung vorgenommen werden müsste. Gewinner der Rangstufenänderung sind vor allem Kinder des Unterhaltspflichtigen aus einer neuen Beziehung"

-  Google mal ein bißchen und lebe in der Realität! Ich kann dir nur sagen, was ich erlebt habe. Ich war in diesem Fall die Ehefrau mit dem ehelichen Kind. Und es musste Unterhalt für das uneheliche zuerst geborene Kind gezahlt werden. Ich musste immer mein Einkommen mit angeben. Daraufhin habe ich mir die Vorgehensweise vom Jugendamt erläutern lassen. Nach einer weiteren Rücksprache mit einem Anwalt wurde dies bestätigt! So, wie ich es in den vorigen Kommentaren geschriebe habe! - Ich bin jetzt raus!

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@Ufea2000

Ich lebe die Realität täglich. Ist mein Job.

Im Gegensatz zu Dir kann ich Gesetzestexte lesen und im Alltag anwenden.

Dass Du Dein Gehalt mitangeben musstest bedeutet doch aber keineswegs, dass Du und das neue Kind vorrangig behandelt werden.

Im Gegenteil - Du musst Dein Gehalt angeben, damit der Sachbearbeiter sieht in wie weit hier eine Haushaltsersparnis greift.

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Bei der Berechnung zählst du als Ehefrau und euer gemeinsames Kind vorrangig als Unterhaltsempfänger. Dann kommt der nichteheliche Sohn deines Mannes. Deine 3jährige Tochter zählt nur bei der Berechnung bei dir. Das heißt, dein Einkommen wird genommen, deine Unterhaltspflicht gegenüber eurer gemeinsamen Tochter, deine Unterhaltspflicht gegenüber deiner 3-jährigen Tochte. Aus dem dann noch "Übrigen", wird die Unterhaltspflicht deines Mannes an dich berechnet, was wiederum die Grundlage für die Unterhaltspflicht an seinen Sohn ist.

Für deine 3-jährige Tochter ist er in keinster Weise unterhaltsverpflichtet! Dafür ist der leibliche Vater zuständig. Ich kann auch nicht verstehen, dass DU von ihm kein Geld forderst?! Es ist nicht dein Geld, es gehört deiner Tochter, da solltest du nicht darauf verzichten. Wenn du es nicht benötigst, dann nimm es und leg für deine Tochter ein Sparbuch an...

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Danke du hast mir sehr geholfen, um Gotteswillen ich verzichte nicht auf den Unterhalt meiner Tochter ich habe beistandschaft alles versucht er regiert nicht drauf und will keinen Unterhalt zahlen das Jugendamt will mir da auch nicht helfen war schon bei der Polizei wegen Unterhaltsznterschlagung und beim Anwalt dann war ein Gerichtsverfahren was für ihn aber so ausgegangen ist das ich trz kein Unterhalt bekomme, ich wäre auf das Geld angewiesen da ich noch im Mutterschutz bin. Und ich habe zu dem Erzeuger auch keinen Kontakt geschweigedenn das ich ihn i.wie erreichen kann weil die Haustüre öf et er nicht und wenn ich schreibe werde ich blockiert 

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@Binehs

Und wieder ab zum Jugendamt! Die sind in der Pflicht, dir gegenüber dem Vater zu helfen - für dein Kind. Jedes Elternteil ist in Deutschland verpflichtet Unterhalt zu leisten (BGB Familienrecht §§1601-1615o). Wenn er es nicht kann, bekommst du Unerhaltsvorschuss vom Amt und diese holen sich einen "Titel" bei dem Erzeuger. Kommst er zu Geld, holt sich das Amt damit die Unterhaltszahlungen zurück!

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@Ufea2000

Sie ist neu verheiratet. Damit bekommt sie keinen Unterhaltsvorschuss mehr.

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@Menuett

Für das 3jährige Kind schon! Was hat das Kinder mit der Ehe der Mutter zu tun? Das Kind hat Anspruch auf den Unterhalt des Vaters. Zahlt der nicht, dann der Unterhaltsvorschuss vom Amt...

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@Ufea2000

Nein, wenn man verheiratet ist bekommt man keinen Unterhaltsvorschuss mehr - auch dann nicht, wenn das Kind nicht vom Ehemann ist.

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Völliger Unfug...

Die Kinder sind vom Gesetz her vorrangig  zu behandeln.

Wenn dann noch etwas übrig bleibt, steht das der Ehefrau zu.

Und berücksichtigt wird nur das Gehalt des Mannes.

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@Menuett

Menuett, falsche Aussage! Ich habe es 18 Jahre lang durch! - Die Ehefrau und das gemeinsame Kind, welches in der Ehe mit lebt, gehen vor! Dann kommt das uneheliche Kind! - Berücksichtigt wird das Einkommen des Mannes, das ist erstmal richtig. Aber die Ehefrau muss auch ihr Einkommen angeben, sowie ihre Unterhaltspflichten (in dem Fall ihre 3jährige Tochter). Dann wird geschaut, wieviel der Ehefrau noch bleibt und inwieweit der Ehemann dieser dann noch unterhaltspflichtig ist. In diesem Fall ist wohl nichts da. Also ist der Ehemann der Frau unterhaltsverpflichtet. Was dann nach Abzug dessen und seinem ehelichem Kind übrig bleibt, wird zu Berechnung des unehelichen Kindes genutzt. - Dabei spielt auch keine Rolle, dass das uneheliche Kind zuerst geboren wurde!

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@Ufea2000

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1609.html

Das ist schon seit sehr sehr sehr vielen Jahren nicht mehr so.

Die Ehefrau steht im 2. Rang und wird nachrangig behandelt.

Die Kinder, egal ob ehelich oder nicht, stehen im 1. Rang.

Zuerst wird der Unterhalt auf die Kinder verteilt, wenn für die Ehefrau nichts übrigbleibt, dann muss sie zum Jobcenter gehen.

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Wie du hast das schriftlich, dass dein Ex keinen Unterhalt für eure gemeinsame Tochter bezahlt? Das hat doch nicht er zu entscheiden oder hab ich da was missverstanden? Was aber dein Problem angeht, das kann ich dir leider nicht sagen, aber frag doch einfach beim Amt nach. Was aber das bevorziehen anbelangt, wieso sollte überhaupt jemand vorgezogen werden? Es müssen ja beide Kinder versorgt sein und da wird niemand bevorzugt. Abgesehen davon, wieso solltest du im Moment überhaupt Unterhalt von deinem jetzigen Mann bekommen? Ihr lebt doch zusammen und da bezahlt man doch keinen Unterhalt. Sowas wird erst nötig wenn ihr euch trennt. Ich weiss aber nich ob dann dein jetziger Mann oder ihr Erzeuger dafür herhalten muss.

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Ouh, das mit dem dritten Kind hab ich überlesen, aber ändert ja nichts daran dass Unterhalt eig nur bezahlt wird, wenn man nicht mehr zusammen ist.

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Da ich eine beistandschaft für den Erzeuger meiner Tochter habe, und er nicht gewillt ist Unterhalt zu zahlen habe ich dies auch schrieftlich bekommen das er keinen Unterhalt zahlen wird ( stur ) 

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@Binehs

Dann verdient er nicht genug, das hat mit "stur" nichts zu tun.

Die Beistandschaft würde den Vater sofort pfänden, wenn dieser Geld hätte und nur "stur" wäre.

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Dann bezahlt er ja jetzt im Endeffekt Unterhalt oder wird noch bezahlen. Was anderes wird ihm nicht übrig bleiben. ^^

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Mein jetziger Mann und ich haben eine Tochter zusammen und ich habe noch eine Tochter mit in die Ehe gebracht aber die Mutter von seinem Sohn will das er so viel wie es geht an sie zählt und die versteht sich perdu mit dem Jugendamt und da mein Mann von sowas anfangs keine Ahnung hatte ist die Mutter hingegangen und hat gesagt er muss einen unterhaltstitel unterschreiben von 115% nach dem brutto Gehalt auch oke aber das Geld hat er ja garnicht und verdient er auch garnicht. Und i.wie will uns da keiner helfen das Jugendamt steht immer auf ihrer Seite fahren auch zueinander kaffe trinken und ja wir haben die Sprachkarte er zählt Unterhalt nach seinem Lohn mehr viel zu viel und kommt noch für unsere Kinder auf 

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@Binehs

Es geht ja auch nicht darum das wir keinen Unterhalt zahlen wollen um gottes Willen es geht nur darum das wir auch das zahlen was gezahlt werden muss aber wir zahlen zu viel ( das hat sogar unser Anwalt gesagt ) daher haben wir das neu berechnen lassen aber den neuen Betrag sollen wir erst ab Januar zahlen. 

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Ich dachte das wurde jetzt neu berechnet? Also wird er ja in Zukunft natürlich das neu berechnete bezahlen. Was die Rückzahlung anbelangt oder bzw das vorübergehende einstellen des Unterhalts, weil er ja zu viel bezahlt hat, das weiss ich leider nicht. Meine persönliche Meinung ist, dass ich glaube, dass er das nicht wieder sehen wird.

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Da haben sich unsere antworten überschnitten. ^^ Ich versteh aber nicht wieso das erst ab Januar fällig ist, aber das Monat wird es jetzt auch nich mehr ausmachen im schlimmsten Fall. ^^

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@ismiregal7777

Das stimmt, aber wir bezahlen noch den alten Betrag bis Januar und den neuen Betrag bekommen wir erst nächste Woche gesagt. 

Da die Mutter seines Sohnes und das Jugendamt sich gut verstehen, haben wir ziemlich die A***karte... 

Weil das Jugendamt auch ihre Zustände weis und sie auch auf das Geld angewiesen ist. Und die zögern bei uns alles raus aber wenn sie was verlangt müssen wir direkt 

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Ich denke nicht dass, das daran liegt weil die sich kennen. Falls doch, kann man rechtliche Schritte einleiten.

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