Gehen Blinde unterschiedlich gut mit ihrer Behinderung um?

6 Antworten

So unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich gehen sie auch mit ihrer Behinderung um.

Ausschlaggebend ist m.M. nach der Umstand dafür: Ist der Mensch von Geburt an blind, wird er ganz anders damit umgehen ale Einer, der durch plötzl. Krankheit oder Unfall erblindet ist.

Und: Das Umfeld spielt auch eine große Rolle: Abgesehen davon, dass unsere Städte alles Andere, als behindertengerecht eingerichtet sind, kommt es auch wesentl. auf die Unterstützung und Hilfe Dritter an, die der Betroffene erfährt , oder eben auch nicht.

Ja klar geht jeder unterschiedlich um. Manche sind auch schon von Geburt an blind andere erst seit kurzem oder werden gerade ganz blind. Daran muss sich jeder erstmal gewöhnen.

Aber das ist ja die Frage woran das liegt. Liegt es immer daran das man relativ frisch Blind geworden ist. Weil ich fande das mit der Frau echt bedenklich. Weil ich mich gefragt habe wie man so überhaupt sicher rumlaufen kann. Man ist ja immer möglichen Gefahren ausgeliefert.

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@Swdefr

Ja denke das leigt daran das Sie nicht lange blind ist.

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Das wirst du bei jeder Behinderung haben. Es hängt oft auch davon ab, wie lange jemand schon eine Behinderung hat. Eine Bekannte von mir ist z.B. seit Geburt blind und bewegt sich z.B. im Wohnumfeld ganz normal und auf bekannten Strecken mit Stock normal. Andere sind wesentlich unselbstständiger, entweder weil vielleicht später erblindet oder weil man nie selbstständig sein musste.

Ich bin z.B. selbst seit 5 Jahren Rollifahrerin und mit Rolli ziemlich selbstständig, umgekehrt kenne ich Leute, die seit Jahrzehnten einen Rolli nutzen und kaum selbstständig sind (obwohl sie es aufgrund der Behinderung sein könnten), weil sie von klein auf bemuttert worden sind. Die würden dann an der schmalsten Bordsteinkante scheitern, die für mich z.B. kein Problem darstellt.

Woher ich das weiß:Beruf – Physiotherapeutin und im Medizincontrolling eines KH

Es liegt meistens am Geld, wie gut was klappt, wie gefördert wird und an der Umgebung.

Ich finde gerade blinde Frauen brauchen einen Blindenhund zum Schutz, damit sie sich draußen normal bewegen können.

Ich bin kurzsichtig und falls ich blind werden würde, möchte ich einen Rotweiler aus dem Tierheim haben, der mir genau dann immer "ausreißt" wenn ein Typ mir zu nahe kommt. Und dann ist das Geschrei groß, aber mich können die nicht belangen als blinde Frau, ich kann doch gar nicht sehen wohin mein Rotti "ausgerissen" ist und was der dort "gefunden" hat.

Als nächstens kaufe ich mir aus dem Tierheim ein Staffordshirer Bullterrier, dem nachgesagt wird, dass der was gegen Herren hat. Oder ein Mastiff, aber so was wird wieder nicht im Tierheim sein.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Sehr kindisch und respektlos die Antwort. Kamphunde sind keine blindenhunde. Blinde sind können auch bestraft werden wenn sie Leute verletzen. Außer dem können die Hunde enzogen werden wenn du so kindisch und gefährlich mit ihnen umgehst.

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Ja, natürlich. So wie alle Menschen individuell dami umgehen. Es kommt ja auch darauf an inwiefern man blind ist und wie lange.

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