Gehaltsvorstellung in Bewerbungsschreiben- was muss rein?

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3 Antworten

Hallo Spawn81,

das ist eine Frage, die auch Berufserfahrenen oft Kopfzerbrechen bereitet. Als professioneller Bewerbungscoach empfehle ich Dir, Deine Gehaltsvorstellungen (falls Du überhaupt welche hast) im Anschreiben nicht anzugeben. Dies ist ein Thema für das Vorstellungsgespräch. Und auch dort ist es als das zu behandeln, was es ist: ein taktisches Spiel. Grundsätzlich gilt, wer sich zuerst auf einen konkreten Wert festlegt, verliert. Wenn Du mit Deiner Angabe unter dem bleibst, was das Unternehmen bereit wäre zu zahlen, freuen sie sich, dass sie Geld sparen können. Wenn Du einen Wert nennst, der zu hoch liegt, werden sie Dich auf das betriebs- oder branchenübliche Gehalt hinweisen, und Du wirst dem wahrscheinlich nichts entgegensetzen können. Also: falls Du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, informiere Dich über branchenübliche Gehälter, lege Dich aber im Gespräch nach Möglichkeit nicht fest, sondern stelle Du die Frage nach dem Gehalt, um Deinerseits Dein Gegenüber aus der Reserve zu locken.

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Hallo Spawn81,

wichtig ist auch die Taktik mit der du an das Thema herangehst.

Gib keine Gehaltsspannen an, sondern nenne eine Festsumme als Verhandlungsbasis. Wenn du bereit bist eine Stelle für 20.000 Euro bis 30.000 Euro pro Jahr anzunehmen, warum sollten Sie dich dann nicht gleich für 20.000 nehmen?

In diesem Artikel http://www.die-bewerbungsschreiber.de/mut-zur-gehaltsvorstellung-wie-viel-darf-es-sein könnten noch ein paar interessante Infos für dich stecken. LG!

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Ja, üblich ist ein Brutto-Jahresgehalt. Sonderzahlungen sind (wenn Du schlau bist) damit einberechnet. Denn, Weihnachts- und Urlaubsgeld können vom AG ohne Probleme "gestrichen" werden. Dann doch lieber ein festes Bruttogehalt, mit dem Du zufrieden bist.

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