Gehaltskürzung trotz Festgehalt und 40h/Woche

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5 Antworten

Dein Chef hat Recht. Ein Festgehalt steht für einen "kompletten" Monat (d.h. 30 oder 31 Kalendertage - KT). Bei Beginn mitten im Monat wird anteilig gekürt (meistens auf Basis von 30 KT).

Beispiel: Gehalt 3.000 Euro pro Monat, Beginn am 04.08. => 3.000 / 30 Tage = 100 pro Tag x 28 KT = 2.800 Euro anteiliges Gehalt für den ersten Monat.

Die Überstunden, d. h. alles was über 40 Std. in der Woche oder 8 Std. am Tag lag oder liegt, kannst du davon abgesehen ja auf jeden Fall abfeiern. Ein Monat hat im Jahresdurchschnitt übrigens 4,35 Wochen (365 Tage pro Jahr geteilt durch 7 Tage pro Woche geteilt durch 12 Monate). D.h., dass du nicht starr 160 Stunden pro Monat arbeitest, sondern je nachdem wie viele Arbeitstage - AT in dem Monat gültig sind. Bei 20 AT sind es 160 Stunden, bei 21 AT = 168 Stunden usw. (bei einer 40-Std.-Woche bzw. einem 8-Std.-Tag).

Im übrigen würde ich auch, wie schon erwähnt, beim Chef erstmal nicht so auf den Putz hauen, da noch Probezeit. Arbeitsrechtlich scheint mir die Lohnabrechnung aber in Ordnung.

Nabend nochmals... also Überstunden bekomme ich per ausgleich vergütet... im Vertraag steht halt 40stunden woche und dafür das festgehalt... mein chef begründet die Kürzung dadurch, das ich erst am 4. 8 und nich am 1.8. begonnen habe... der 1.8. war nen freitag und der 4.8. nen montag, dann habe ich aab dem 4.8. 4 wochen a 40 stunden alle male gearbeitet... er wollte mir was vorrechnen von wegen ein monat hat 4,2 wochen und solche Korken... aber wenn ich eine 40 stunden woche habe, heisst es, das ich 160 stunden im monat arbeite... die habe ich in den ersten 2 wochen schon erfüllt gehabt, weil wir ein Restaurant neu eröffnet hatten und große baumaßnahmen getroffen hatten... war jeden tag mindestens 10- 12 stunden da... dafür habe ich ne flasche rotwein bekommen und nun erzählt er was von 3 urlaubstagen... das is aber für mich nur der ausgleich für die geleisteten überstunden... ich sehe das so, das ich meine vertraglichen bedingen erfüllt habe, durch die kürzung kam er aber nich seiner vertraglichen Bestimmung nach... ich bin weder in einer Gewerkschaft, noch besteht ein Betriebsrat... zu mal ich ja noch in der Probezeit bin... also ich muss da mit taaktgefühl vorgehen... aber bin verheiratet hab nen kind, frau is schwanger mit Zwillingen und ich brauche jeden cent...

Ich würde - sofern Ihr sowas habt - in das "Lohnbüro" gehen und mal höflich fragen warum und wieso, wenn die dann "komisch" werden würde ich mal zum Betriebsrat gehen. Solltet Ihr keinen haben, hoffe ich das Du Gewerkschaftl. organisiert bist und mal Deine Gewerkschaft anrufen. Ich weiß Arbeit ist heute ein HOHES GUT und man kann sich schlecht Kontra geben, deshalb würde ich Deinem Chef zuerst mal MINDESTENS 6 Wochen "Dünnpfiff" wünschen wenn er Dir den Lohn gekürzt hat.... :-) VIEL ERFOLG Bernd

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