Gehaltserhöhung Bauingenieur (Statiker)

4 Antworten

Das ist ein guter Zeitpunkt und ein guter Sprung. Du kannst es so angehen, dass du deinen Chef nach einem Feedback- und Entwicklungsgespräch fragst. Da bringst du dann an, dass du dich gern gehaltlich weiterentwickeln würdest und fragst, ob deine Leistung einer solchen Entwicklung angemessen ist. Besser ist es, einen Plan zu machen, nach dessen späterer Betrachtung eine Erhöhung vereinbart wird - das würde ich hier aber nicht machen, denn du hast deine Leistung lange genug unter Beweis gestellt und dein jetziges Gehalt rechtfertigt diesen Sprung allemal. Wenn der Chef der Meinung ist, dass deine Leistung dem nicht entspricht, kannst du aber genau das machen: vereinbaren, welche Entwicklungen er sehen will und vereinbaren, wann das wieder gemeinsam betrachtet wird. Sollte er sich querstellen, wartest du zwei Monate und fragst dann mal nach einem Zwischenzeugnis.

Danke für eure Antworten!Habe natürlich schon darüber nachgedacht mir eine neue Stelle zu suchen, jedoch siehts dann irgenwann auch blöd im Lebenslauf aus, wenn ich alle 1,5 jahre ne neue Stelle antrete. Daher möchte ich noch ein wenig in dieser Firma bleiben.

Ihr denkt also generell nicht, dass 2800 zuviel ist!

@Quickfinger: Danke für deinen Vorschlag der herangehensweise!

Mir erscheint ein Bruttoeinkommen in Höhe von 2300 Euro als Statiker für absolut unterbezahlt. Gemessen an der Aufgabenstellung, der Verantwortung, welche man als Statiker hat, würde ich ein monatliches Gehalt in Höhe von 4500 Euro brutto als "angemessen" sehen. Bin selber in der Baubranche (Bauleiter) tärig und in unserer Firma werden Statiker weit besser bezahlt, als du. Es gibt je nach Betriebszugehörigkeit ein Weihnachtsgeld. Bei Anfängern in den ersten 5 Jahren der Betriebszugehörigkeit 50% Weihnachtsgeld, auf das Bruttogehalt bezogen. In den Folgejahren, jedes Jahr 10% mehr an Weihnachtsgeld. Wer 10 Jahre in der Firma tätig ist, bekommt ein 13. Monatsgehalt als Weihnachtsgeld. Urlaub 28 Tage pro Jahr und Urlaubsgeld. Überstunden die auch häufig anfallen können als Freistunden "abgefeiert" werden. Ist zwar auch nicht korrekt, da nicht bezahlte Überstunden dem Unternehmen zusätzliche Ersparnisse einbringen. Der Unternehmer spart in diesem Falle die Sozialabgaben und zahlt dafür weniger in die Rentenkasse ein, was die Überstunden betrifft. Da aber das Arbeitsklima ein sehr gutes ist und viele Mitarbeiter schon lange im Unternehmen tätig sind akzeptiert man eben diesen "Nachteil". Ich würde einen Wechsel zu einer anderen Firma nicht als Nachteil sehen, wenn sich dadurch die wirtschaftlichen Verhältnisse für mich verbessern würden. So wie du deine Situation beschreibst, habe ich ein wenig Verdacht, dass deine Firma "ausbeuterische" Tendenzen aufzeigt. Was die Frage nach einer Gehaltserhöhung betrifft, würde ich den Chef fragen ob er mit deiner Arbeitsleistung bislang zufrieden war . Würdest dich weiterhin in der gewohnten Weise für die Firma einsetzen und bittest diesen Einsatz mit einer Gehaltserhöhung zu belohnen. Deine Vorstellung läge bei xy Euro monatlich. Dann weisst du woran du bist und ob du weiterhin für ein relativ geringes Einkommen diesen Job in der jetzigen Firma weitermachen möchtest. Wir vergeben, je nach Arbeitsmenge mitunter Aufträge auch an externe Statiker und weiss, was da verlangt wird. Gute Statiker gibt es schliesslich nicht wie "Sand am Meer" und dessen solltest du dir bewusst sein.

Bürojob aber unglücklich! Was würden Sie tun?

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten seit über 15 Jahren im Büro, haben einen unbefristeten Vertrag, 30 Tage Erholungsurlaub, 40St- Woche mit Gleitzeit, Wochenende frei und eine betriebliche Altersvorsorge. Weiter haben Sie aber keine Aufstiegsmöglichkeiten, keine große Gehaltserhöhung, nervige Kollegen und einen ungerechten Chef? Dies macht mich leider unglücklich und beeinflusst meine Gesundheit.

Was würden Sie tun? Kündigen, Kündigen lassen, Job wechseln event. auch einen befristeten Vertrag annehmen, Teilzeit arbeiten, Unternehmen gründen, Krank machen und eine Abfindung verlangen?

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Mehr Arbeitszeit ohne Gehaltserhöhung..

Ich arbeite schon seit langer zeit also seit 2005 in einem Zaharztpraxis. Meine Kolleginnen noch länger. Sieben Stunden am Tag Mo-Fr. D.h. Jeden Tag die gleiche Arbeitszeit auch evtl etwas länger wenns nicht pünktlich wird. Im Vertrag stehen 40 Std die Woche. D.h aber da kommen nicht ganz 40 Std zusammen. Nun will unser Chef das dadurch ne neue Ärztin kommt die eigentlich auch genauso arbeitet wie wir, 4 Std über die Woche verteilt mehr arbeitet. Das bedeutet das wir in Ihrer Schicht auch 4 Std mehr arbeiten müssen als Assistentinnen. Und das für das gleiche Gehalt, nach so langer gewohnter arbeitszeit. Kann das der Chef einfach so beschließen oder können wir mehr Geld verlangen aus Gewohnheitsrecht? Was können wir dagegen tun? Von welchem Recht kann man sonst Gebrauch machen? Danke für jede Eure Antwort!!

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Gehaltsverhandlung - führt das zu generell niedrigen Löhnen?

Von Bewerbungscoaches/Ratgebern wird ja die Gehaltsverhandlung als die Freiheit schlechthin angepriesen. "Wenn sie gut sind können sie einiges mehr an € heraus verhandeln".

Dies setzt aber die Kenntniss der marktüblichen Gehälter und der Gehälter in der Firma voraus, sowie die Fähigkeit Verhandlungen zum eigenen Vorteil führen zu können. Denk kaum das jemand diese 3 Kriterien erfüllt. Die Firma hingegen hat alle Vorteile auf ihrer Seite.

Sie kennt die Löhne die sie zahlt, die Branchenlöhne und die Personaler haben weitaus mehr Erfahrung und Training in Gehaltsverhandlungen bekommen als jeder Bewerber.

Dieser Informationsvorsprung und die Machtposition führen aus meiner Sicht zu wesentlich geringeren Löhnen die die Mitarbeiter so in Gehaltsverhandlungen herausschlagen können. Im Vergleich zu einem einheitlichen Tarifvertrag.

Man kann zwar annehmen das einige Bewerber bessere Konditionen für sich herausschlagen können da sie zu den Top 10% der Bewerber gehören, die restlichen 90% werden aber wohl mit einem für sie zu niedrigen Gehalt aus der Verhandlung gehen müssen.

Wie seht ihr die Sache?

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Wie oft nach Gehaltserhöhung fragen?

Ich habe vor knapp 1 1/2 Jahren bei einem neuen Arbeitgeber angefangen, mit einem wirklich kleinen Gehalt, hatte gehofft das mein Chef nach der Probezeit selbst auf mich zukommt aber Fehlanzeige.

Nach einem Jahr habe ich selbst nach einer Gehaltserhöung gefragt und diese auch bekommen, allerdings "nur" 100 € netto, was schon half aber wenn ich mein Gehalt mit anderen in meiner Position vergleiche ist es immer noch ziemlich unterbezahlt.

Wohne in einer WG aber möchte das nächstes Jahr gerne ändern, ich finde mit einem 40 std. job als Assistenz sollte das schon drin sein aber aufgrund meines mini Gehalts kann ich mir eine eigen Wohnung noch nicht leisten und bräuchte noch eine Gehalsterhöhung von 100 - 150 €.

Jetzt hatte ich gedacht nächstes Jahr im Februar noch einmal zu fragen, hatte ja aber erst dieses Jahr im Mai eine bekommen, kann man das machen?

Vielen Dank schomal!

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Neuer, gleichalter Neueinsteiger verdient mehr als ich? Kündigen oder nachverhandeln?

Hallo,

auch wenn ich weiß, dass das hier wahrscheinlich nicht die richtige Plattform ist. Bin ich doch über Meinungen gespannt.

Seit fast drei Jahren arbeite ich in einem kleineren Betrieb, es sind unter 80 Mitarbeiter. Das Klima ist recht familiär. Ich habe ohne richtige Vorkenntnisse hier angefangen. Hatte aber einen Master und verschiedene Praktika, die mit dem Bereich auch etwas zu tun hatten. Bei der Gehaltsverhandlung, zeigte mir mein Chef sehr klar auf, dass ich nicht mehr verdienen kann, weil ich ja noch gar keine Erfahrungen habe.

Nun hab ich mich in den letzten Jahren ziemlich hochgearbeitet und darf Projekte übernehmen, die andere nicht bekommen. Mein Chef lobte mich bei jeder Gelegenheit. Dann bot er mir im Oktober letzten Jahres, bevor ich ein wirklich riesiges Projekt übernommen habe, eine Gehaltserhöhung von sich aus an. Ich gab ihm zwar zu verstehen, dass ich mir eigentlich mehr vorstelle. Aber er konterte damit, dass andere Kollegen mit meiner Erfahrung, das gleiche verdienen würden. Nun hat ein neuer Kollege in meiner Abteilung begonnen. Er ist Quereinsteiger und auch noch als Assistent dabei. Er hat mir aus Versehen verraten, wie viel er verdient. Er verdient als Neueinsteiger in der Probezeit mehr als ich. Und das obwohl ich so viel Lob eingefahren habe. Er ist gleichalt, er kann einfach gut schwatzen. Mein Chef ist leider auch bekannt, Männer nun mal einfach besser zu bezahlen als Frauen, schon viele vor mir haben die Stelle gewechselt.

Ich bin irgendwie enttäuscht, über mich selbst so naiv gewesen zu sein und fürchte in der Gehaltsfalle festzustecken. Was ist hier empfehlenswert? Ich möchte nicht länger jemanden einarbeiten, der mehr verdient als ich. Verhandeln oder gehen? (dabei müsste ich auf jedenfall einen neuen anderen Job suchen). Meinen aktuellen Job könnte ich freiberuflich weiterführen, bin aber chronisch krank (seit über zwei Jahren beschwerdefrei), wodurch ich hier Bedenken habe.

Danke!

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Gutes Bruttogehalt?

Was ist eig. so nen gutes Bruttogehalt wenn man sich halt auch was erlauben will Nicht unbedingt nen haus Aber halt z.b nen schickes auto und nen quad oder sowas. Und wo es einem dann auch nicht immer ständig an geld mangelt? Die Antwort die ich meistens bekomme ist: "Kommt drauf an."

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