Gehaltserhöhung - Wieviel ist angemessen?

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Es ist schwer eine Antwort zu geben, ohne zu wissen, was du eigentlich arbeitest, und inwieweit durch die neue Aufgabe auch deine Verantwortung gestiegen ist, beziehungsweise deine Tätigkeiten sich verändert haben.

Ich gehe aber davon aus, DASS deine Verantwortung gestiegen ist und du nun den 7 Mitarbeiter zu sagen hast, was sie zu tun haben und vorher wurde dir von deinem Vorgänger gesagt was du zu tun hast.

Der richtige Zeitpunkt für eine Gehaltserhöhung wegen steigender Verantwortung ist der Zeitpunkt an dem die Verantwortung steigt. Das bedeutet, dieser Zeitpunkt liegt schon in der Vergangenheit.

Ich würde den Chef sofort auf eine Gehaltserhöhung ansprechen. Lass doch erst mal deinen Chef sagen, was es ihm mehr Wert ist, fordern kannst du danach immer noch. Ich sehe aber 25 % als Untergrenze an.

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Hallo und vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe eine kaufmännischen Beruf gelernt und bin Mitte 20. Es ist wie du sagst, ich delegiere Aufgaben und bin immer noch so ein bisschen dabei die neuen Kollegen einzuarbeiten. Zusätzlich zu den anderen Terminen / Aufgaben / Meetings.

Direkt nach einer Gehaltsanpassung (danke für den Tipp @Krabat693) zu fragen hatte für mich einen "gierigen" Eindruck gemacht, da ich kurz nach der Beförderung das Auto abholen konnte, darum hab ich mir als Termin das Frühjahr gesetzt. Da ist es auch nicht mehr so stressig.

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Ohne zu wissen was du arbeitet ist die Frage schwer zu beantworten aber der richtige Zeitpunkt zur gehaltsverhandlung ist der an dem du die mehrverantwortung übernimmst oder kurz danach. Ein Tipp noch von mir. Frag nicht nach einer Gehaltserhöhung sondern nach einer gehaltsanpassung. Das impliziert das du bereits mehr Arbeitet und du nur dein Gehalt an diese Mehrarbeit anpassen möchtest.

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Dank für den Tipp, werde ich beherzigen. Vielleicht noch ergänzend dazu... Muss oder sollte diese leitende Tätigkeit im Arbeitsvertrag festgehalten werden?

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ich bin zwar kein Fachmann für Arbeitsrecht aber eine Beförderung mit höherer Entlohnung wird normalerweise im Vertrag festgehalten. ob das sein muss kann ich dir leider grad nicht sagen

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Die Frage ist ja, was Du gelernt hast, was Du eigentlich machst und was für eine Abteilung Du leitest. Reden wir hier von 2.000 € netto oder brutto?

Eigentlich hätte Dein Chef auf Dich zukommen müssen und direkt etwas vorschlagen müssen. Du hast ja wesentlich mehr Verantwortung und bist wichtiger für das Unternehmen. Das Auto kann er steuerlich absetzen, das würde ich nicht zu hoch anrechnen.

Frühjahr 2019 ist ein guter Ansatz, ist ja nicht mehr lange hin. Ich würde meinem Chef vorschlagen, dass sich Dein Gehalt in Etappen nach oben entwickelt, damit Du auch zeigen kannst, dass Du wirklich was wert bist.

Du kannst ja sagen, dass Du gerne 4.000 € verdienen und in 2019 auf 3.000 steigst, dann entweder in 2020 direkt auf 4.000 oder erst auf 3.500 und dann in 2021 auf 4.000. Das hängt ein bisschen davon ab was ihr für ein Laden seid und ob man das verlangen kann.

Du solltest auch bedenken, dass sich eine Leitende Tätigkeit natülich auch in Deiner Visa sehr gut macht.

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Von 2.000 auf 4.000? Das doppelte ist ein bisschen hoch gegriffen für die Führung von 7 MA. (Auch nach 5 Jahren noch.)

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@5432112345

Finde ich nicht. 2.000 € ist schon eher wenig für einen Sachbearbeiter - 4.000 € sollte für einen leitenden Angestellten schon das Ziel sein, ich meine das ist nicht wesentlich höher als das Durchschnittsgehalt. Sein Aufgabengebiet verändert sich ja komplett.

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Es sind (leider) 2000 brutto. Ist so etwas wie "Hätte ich gewusst wie Anspruchsvoll die Aufgabe tatsächlich ist hätte ich direkt mehr als 2000 Euro gefordert" hilfreich oder eher kontraproduktiv? Vermutlich interessiert den Chef meine damalige "Blödheit" herzlich wenig.

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Gehalt per E-Mail nachverhandeln?

Hallo Zusammen!

Kurz zu mir: Ich bin Berufseinsteiger mit Master-Abschluss und über 3 Jahren Erfahrung als Werkstudent aus zwei Unternehmen. Das Thema meiner Thesis hab ich mir selbst ausgesucht und ist für die Unternehmen, bei denen ich mich beworben habe sehr relevant.

Da man bekanntlich über Geld nicht spricht, um diskret zu bleiben und das auch für andere Fragensteller die in Zukunft hierüber stolpern anwendbar zu machen werde ich im weiteren die Summe mit X bezeichnen.

Ich hab nun mehrere Bewerbungsgespräche bei Unternehmen < 50 Mitarbeitern hinter mir. Bevor ich in diese ging, habe ich glücklicherweise ausgiebig recherchiert und mittels der Wirtschaftswoche, dem Handelsblatt, Robert Half, StepStone, Staufenbiel und dem Entgelt-Rahmen-Abkommen der IG Metall (als Richtwert, es sind keine Tariflich bezahlten Stellen) eine Gehaltsspanne von X-7.000€ (X minus 7.000€) bis X€ ermittelt. Dabei hab ich bereits die Unternehmensgröße von < 50 Mitarbeitern und die Berufserfahrung von 0-2 Jahren berücksichtigt.

Nun wurde ich in allen Bewerbungsgesprächen nach meiner Gehaltsvorstellung gefragt. Um ein runterhandeln auszugleichen und hoch zu pokern habe ich stets die Summe X, also die Höchstsumme, genannt. Zu meiner Überraschung folgte darauf keine Verhandlung (ist das normal?), sondern das Gespräch ging weiter.

Von einem der Unternehmen habe ich nun, nachdem ich auf Nachfrage noch eine Arbeitsprobe geliefert habe, per E-Mail ein Angebot von X-10.000€ mit dem Kommentar, dass "meine Gehaltsvorstellung für einen Berufseinsteiger in dem Bereich nicht realistisch ist" bekommen. Ironischerweise ist das Angebot für einen Berufseinsteiger mit meinen Qualifikationen nicht realistisch. Ich vermute, dass die Summe extra tief gewählt ist um die Mitte zwischen meiner Forderung und dem Angebot zu senken und die Begründung einfach etwas daneben ist.

Nun lautet einer der Tipps für Gehaltsverhandlung, welchen ich gelesen habe: "Nie das erste Angebot akzeptieren" (http://karrierebibel.de/gehaltsverhandlung/).

Doch wie antwortet man per E-Mail am besten auf so ein Angebot? Klar ist, dass man das mit guten Argumenten die einen Mehrwert für das Unternehmen erkennen lassen untermauern muss. Doch ich weiß nicht recht, wie ich das generell am besten formulieren sollte.

"Können Sie das Angebot auf X-2.000€ erhöhen?"

"Können Sie mir auf X-2.000€ entgegenkommen?"

"Können wir uns bei X-2.000€ treffen?"

Oder ist es möglich, etwas dreister zu sein und keine Frage zu stellen?

"Das Angebot entspricht nicht meinen Qualifikationen, jedoch bin ich bereit Ihnen entgegenzukommen und für X-2.000€ für Sie tätig zu werden"

Oder lieber freundlicher?

"Ich würde Ihnen sehr gerne meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Allerdings wünsche ich mir auch eine angemessene Entlohnung. Ich schlage einen Kompromiss von X-2.000€ vor"

Wie ist Eure Meinung dazu? Und ist es eigentlich (heutzutage) normal das die Gehaltsverhandlung per E-Mail stattfindet?

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Beförderung. Wieviel Prozent Gehaltserhöhung sind realistisch?

wenn man befördert wird, beispielsweise zum Abteilungsleiter, wird es ja auch ein Gespräch über das Gehalt geben. Kann man in dem Gespräch auch gewisse Gehaltsforderungen stellen oder nimmt man erstmal das an, was einem dann geboten wird? prozentuall, was denkt ihr, wieviel mehr Gehalt könnte zu Beginn drin sein? Ich rede von einem mittelständischen Unternehmen und der Beförderung vom normalen Mitarbeiter zum Abteilungsleiter. Die Person ist jedoch noch relativ jung (28) und hat bisher keine Führungserfahrung ist aber schon ein paar Jahre im Betrieb.

Vielen Dank für eure Antworten.

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Gehaltsvorstellung Assistenz in der Geschäftsführung?

Hallo,

Ich bewerbe mich um eine Stelle als Assistenz in der Geschäftsführung. Als Anforderung ist bei der Stellenausschreibung eine abgeschlossene Ausbildung und Erfahrung in dem Bereich angegeben. Ich bringe zu dem noch ein Fachabitur in Wirtschaft mit.

Ich habe nach meiner Ausbildung noch 3 Jahre im Ausbildungsbetrieb auch als Assistenz der Geschäftsführung gearbeitet, wurde aber als normale Sachbearbeitung bezahlt. Dh das Gehalt war mikrig.

Danach habe ich mein Fachabitur nachgeholt.

Nun stehe ich vor dem Problem, dass ich nicht weiß wieviel ich bei der Gehaltsvorstellung angeben kann. Ich möchte nicht zuu viel ansetzen um meine Chancen nicht zu verringen, will mich aber natürlich nicht unter Wert verkaufen.

Die zukünftigen Aufgaben wären:

Unterstützung und Entlastung der Geschäftsleitung, Organisation des Sekretariats, Teamleitung des Büros (ca 14 Mitarbeiter), Protokollierung von Meetings, Durchführung von Besprechungen, Koordination und Überwachung von Terminen und Weiterbildungsplänen, Unterstützung im Personalwesen inkl. Zeitmanagement, Mitwirkung im Rechnungswesen, Pflege von Datenbanken, allgemeine administrative Aufgaben, Ansprechpartner für IT-technische Probleme (Weiterleitung, Nachsorge), Ansprechpartner für Mitarbeiter sowie in- und externe Anfragen.

Wie man sieht ist der Aufgabenbereich breit gefechert und mit Verantwortung verbunden.

Das Unternehmen hat insgesamt ca 30 Mitarbeiter. Der Standort ist in Bayern in einer mittelgroßen Stadt.

Vielleicht kennt sich hier jemand mit Gehaltsvorstellungen aus oder arbeitet/e auf einer solchen Stelle.

Danke, danke, danke für eure Antworten.

Liebe Grüße

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Gehaltserhöhung - was ist angemessen?

Hallo zusammen,
ich bin in einem Unternehmen, im Bereich Finanzbuchhaltung beschäftigt und nach einer Umverteilung der Aufgaben seit einiger Zeit mit ca. 50% meiner Stelle ins Controlling "rein gerutscht".

Mein Arbeitgeber hat mir bereits eine Gehaltserhöhung in Aussicht gestellt, die zunächst gestaffelt wäre und nach 1/2 Jahr nochmal etwas angehoben wird. Allerdings soll ich hierfür zunächst einen Vorschlag unterbreiten.
Ich möchte mich natürlich weder unter Wert verkaufen, noch in meiner Einschätzung wesentlich zu hoch liegen.
Da meine Stelle nun aber ein Gemisch aus FiBu und Controlling ist, sprich sich das nirgends so wirklich vergleichen lässt, würde ich mich über ein paar Erfahrungswerte, wieviel in diesem Fall prozentual angemessen wäre sehr freuen.

Noch ein paar Randinfos zum Unternehmen :

- Gesundheitswesen (momentan eher schwierige Zeiten)
- konzernweit ca. 5.000 Mitarbeiter

Randinfos zu meiner Person:
- Vollzeitstelle
- 35 Jahre
- abgeschlossenes BWL-Studium
- Bankvollmacht
- seit 7 Jahren im Unternehmen

Vielen Dank schon mal!

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Einstiegsgehalt promovierter Chemiker - Schweiz

Liebe Schweizer bzw. Kenner der Gehälter,

                           ich habe in einer Woche ein Vorstellungsgespräch im Kanton Graubünden und bin mir nicht sicher welche Gehaltsvorstellung ich abgeben kann/soll. 

Ich will weder eingebildet rüberkommen, noch mich weit unter Wert verkauft.

Zur Firma: - über 100 Angestellte -Job: Leitung eines kleinen Teams aus 5 Angestellten im Bereich Forschung und Entwicklung

Zu meiner Person: Ich bin 32 Jahre alt, habe zwischen Abitur und Studium 2 Jahre lang gearbeitet in der Metallindustrie. Neben dem Studium auch viel "Jugendarbeit" gemacht (wenig Geld, aber dadurch konnte ich mein Studium finanzieren. Ganz nebenbei natürlich auch sehr viel an Sozialkompetenz und Führungskompetenz gewonnen). Nach erfolgtem Diplomstudium eine bezahlte Doktorandenstelle angenommen und diese habe ich gerade sehr erfolgreich abgeschlossen.

Ich habe das Angebot eine Unilaufbahn beginnen zu können, aber ich möchte in die Privatwirtschaft.

Die Aufgabe im Schweizer Unternehmen klingt sehr vielversprechend und herausfordernd, was mich sehr reizt.

In welcher Bruttojahresgehalt- Region( k CHF) würdet ihr mich ansiedeln?

Würde mich sehr freuen von euch eine Einschätzung zu hören.

Vielen Dank im Voraus Chris

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