Gehalt noch nicht da...

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7 Antworten

Du mußt ihm sofort eine Frist setzen ("bis zum..." - ganz wichtig die Formulierung! muß außerdem angemessen - 14 Tage - sein). Ab dem dort genannten Termin ist er in Verzug und muß gegebenenfalls Verzugszinsen zahlen.

Außerdem solltest Du zur selben Frist die Abrechnung und die Herausgabe der Lohnsteuerkarte verlangen!

Sollte der ehemalige Arbeitgeber dann in Verzug sein, kannst Du klagen.

"Ab dem dort genannten Termin ist er in Verzug und muß gegebenenfalls Verzugszinsen zahlen."

Der Arbeitgeber ist bereits ab dem 1. Tag nach Fälligkeit des Gehalts automatisch im Verzug. Den braucht man nicht erst in Verzug zu setzen.

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Der Weg zum Arbeitsgericht ist so gut wie kostenlos !

Dem Arbeitgeber mit Fristsetzung auffordern den fälligen Lohn zu zahlen ! Wenn Er Schwierigkeiten mit der Abrechnung haben sollte, Abschlagszahlung in Höhe der letzten Überweisung verlangen !

Ihm mitteilen, dass Du nach Fristablauf ein Darlehen bei deiner Bank in gleicher Höhe beantragen wirst, die hierdurch entstandenen Kosten zu seinen Lasten gehen werden !

Eddy21

Auch bei erfolgter Kündigung darf der Arbeitgeber die Auszahlung nicht hinauszögern. Dann kannst Du den alten Arbeitgeber aber Abmahnen und Verugszinsen sowie mit dem etwaigen Schaden (Sollzinsen, Storno- und Mahngebühren, etc.) belasten. Schwierig wird's, wenn es sich um die erste Zahlung handelt, die gleichzeitig dioe letzte gewesen sein sollte. Mehr als 6 Wochen Fälligkeit sollte man sich auf keinen Fall bieten lassen: Anwalt einschalten, einstweilige Verfügung erwirken und pfänden lassen!

In Verzug ist Dein Arbeitgeber bereits geraten, da bereits mehr als 30 Tage seit Fälligkeit verstrichen sind!

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@Indy72

Der AG ist bereits am nächsten Tag nach Fälligkeit im Verzug. Nicht erst 30 Tage danach.

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Berechnungsprobleme sollten sich in wenigen Stunden klären lassen, oder? Frist setzen und danach einen arbeitsgerichtlichen Mahnbescheid erwirken.

Ihn um Aufklärung bitten und ggf. Verzugszinsen berechnen - bei mir kam das Geld dann innerhalb eines Tages... :-)

Falls du deswegen (und nur dann!) ins Minus geraten bist, berechnest du ihm diese Sollzinsen noch nachträglich.

Viel Glück.

Richtig, das hilft. Habs auch so erlebt.

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Ich würde da auf jeden Fall schriftlich (!) anmahnen und im Zweifel gleich zum RA gehen.

Mit dem Anwalt drohen, das hilft schon mal!

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