Gehalt in Deutschland niedrig?

5 Antworten

Das ist mir zu pauschal.

Das Problem ist, dass sehr (zu) niedrige Löhne auch noch staatlich subventioniert werden (Aufstocker) "müssen" und dass offensichtlich immer noch genug Arbeitnehmer bereit sind, für dieses Geld zu arbeiten.

Langfristig regelt sich aber einiges automatisch, wie man sehen kann. Es gibt einen riesigen Fachkräftemangel in Deutschland und viele Firmen müssen schon mehr Geld bezahlen, um überhaupt Personal zu bekommen.

Natürlich gibt es Berufe, in denen viel zu wenig Geld gezahlt wird (aktuelles Thema Krankenhaus/Pflege), es gibt aber auch Tätigkeiten, die mit so einem Gehalt ausreichend bezahlt sind.

Völlig daneben finde ich, dass es Gehälter gibt, die so niedrig sind, dass sie vom Steuerzahler "aufgestockt" werden müssen, weil sie unter H4 liegen. Das ist eine Subvention für die Unternehmen, die sofort abgeschafft werden müsste.

Wer keine auskömmlichen Löhne zahlen "kann", weil er sonst nicht ausreichend Geld verdient, der kann dann eben sein Produkt in dieser Form nicht anbieten.

Ja natürlich sind die Gehälter viel zu niedrig, wenn man bedenkt, dass man mehr als 2500 Euro verdienen muss, um im Alter nicht auf Sozialhilfe angewiesen zu sein.

Die Wirtschaft ist auf Gastarbeiter angewiesen, die im Heimatland viel weniger für die Lebenshaltung bezahlen. Anders sind solche Gehälter gar nicht zu rechtfertigen.

Genau deswegen werden ja händeringend Leute gesucht. Aber die Bosse sind halt zu geldgeil und stecken sich die ganzen Einnahmen lieber selbst in die Tasche.

Hallo,

das nennt sich "Wettbewerbsfähigkeit" oder was meinst du warum Deutschland in den letzten 20 Jahren die Löhne fast nicht gestiegen sind?

Mfg

@Zappzappzapp

Toll .. und jetzt gucken wir uns mal den internationalen Vergleich an.
Vor allem wenn man bedenkt dass die Reallöhne von 2000 - 2009 um 4,5% gefallen sind ... wow .. da haben wir ja doch von 2000 - 2017 ein dickes Plus von 3-4% und das nur innerhalb von 17 Jahren. Krasse Sache

Um wie viel ist das BIP in 17 Jahren doch gleich gestiegen? Um über 50%? :D

Finde den Fehler.

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@W4hrheitsf1nder

Weder will ich bestreiten, dass in einigen Bereichen viel zu geringe Löhne bezahlt werden, noch möchte ich über Dinge diskutieren, die mit meinem Kommentar absolut nichts zu tun haben.

Du hast geschrieben

was meinst du warum Deutschland in den letzten 20 Jahren die Löhne fast nicht gestiegen sind?

Das ist nun mal falsch und mehr wollte ich nicht zum Ausdruck bringen.

"Internationaler Vergleich" , "BIP" und einzelne Zeiträume herauszugreifen ändert daran gar nichts. Das war nicht das Thema.

Ich habe mit keinem Wort geschrieben, dass es in den letzten 20 Jahren ein "dickes Reallohnplus" gegeben habe, sondern lediglich belegt, dass die Löhne nicht "fast nicht" gestiegen sind, sondern in jedem Jahr und das kumulierte Plus ist erheblich höher als Deine Prozentsätze.

Du hast in deiner Antwort von Löhnen gesprochen und nicht von Reallöhnen.

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@Zappzappzapp

Ok .. du willst hier also den Schlauberger raushängen lassen.

Das ist nun mal falsch und  mehr wollte ich nicht zum Ausdruck bringen.

4 - 5% Reallohn in 17 Jahren ist also viel oder wie? In anderen Ländern sind die Löhne um weit über 20% gestiegen insofern ist es durchaus ok da von "fast nicht gestiegen" zu sprechen ;)

dass die  Löhnenicht "fast nicht" gestiegen sind, sondern in jedem Jahr und das kumulierte Plus ist erheblich höher als Deine Prozentsätze.

Guck mal ganz genau in deine eigene Liste unter Reallohnindex Jahr 2009. Da siehst du falsche Behauptungen.

Ansonsten hast du Recht. Es ist wirklich falsch von einem geringen Zuwachs zu reden ..

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/gehaeltervergleich-der-industriestaaten-deutschland-ist-lohnminus-meister-a-734794.html

und jetzt rechnen wir die Jahre danach mal drauf ;)

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@W4hrheitsf1nder

Lass mal stecken, klar, dass man ein "Schlauberger" ist, wenn man eine falsche Aussage richtig stellt und sich dann auch noch herausnimmt, das zu begründen. Ein leider ganz typischer Kommentar, wer mit Fakten kommt, wird eben herablassend kommentiert und auf Nebenschauplätze geleitet, ganz einfach.

Ich habe nicht von "Reallöhnen" gesprochen, nicht von "anderen Ländern", nicht vom "Reallohnindex" im Jahr 2009", sondern von der LOHNentwicklung (nicht der Reallohnentwicklung) in Deutschland in den letzten 20 Jahren und nichts anderem. Dise Aussage habe nicht ich, sondern Du gewählt. Und in diesem Zeitraum gab es nicht ein einziges Jahr ohne Lohnsteigerungen.

Ich habe mir trotzdem mal erlaubt, Deinen Link (acht Jahre alt!!) anzusehen. Das "Lohnminus" ist ausschließlich durch die neu hinzugekommenen Niedriglöhne und (damals noch) €400-Minijobs etnstanden. Im weiteren Verlauf steht dann

viele Positiver sei die Entwicklung, wenn man nur die Verdienste von Arbeitnehmern in Vollzeitbeschäftigung betrachte. Diese Gruppe habe heute inflationsbereinigt 6,7 Prozent mehr Bruttoeinkommen als vor zehn Jahren.

Und darauf können wir gerne noch die nächsten Jahre rechnen.

Da wir uns ohnehin zu weit von der eigentlichen Frage entfernt haben, verabschiedet sich der Schlaumeier hier mal.

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@Zappzappzapp

Ah verstehe, du betrachtet also den Lohn in reinen Zahlen ohne jeglichen Bezug. Welchen Sinn macht das? Ach ja .. keinen ..
Welchen Wert hat diese Zahl? Ach ja .. keinen ..

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@W4hrheitsf1nder

Nun ist aber mal gut. Ich betrachte hier gar nichts. Du hast eine falsche Aussage gemacht, einen einzigen Satz, und ich habe das richtiggestellt und mit Fakten belegt. Fertig. Der Rest ist reines Drumherumgerede ohne Bezug auf den Punkt. Mach gern noch weiter. Du darfst noch das letzte Wort haben, für mich ist

eod

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Keiner ja jetzt nicht aber nicht genug. Erste Firmen machen sich schon Gedanken und verbessern sich.

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