Gehalt einbehalten und Klagen!

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12 Antworten

Nee, während einer Krankschreibung darf man nicht rausgehen (also abends). Und dann in der Öffentlichkeit Bier zu trinken kommt natürlich auch nicht gut. Aber ob man deswegen einfach Gehalt einbehalten darf, wage ich zu bezweifeln.

Hallo. ALso 1. solange du nicht bettlägrig krank bist, darfst Du auch abends rausgehen. Ob man bis spätestens Mitternacht zu Hause sein muß, weiß ich nicht genau. Fakt ist aber, das Du KEINEN Alkohol trinken darfst. Lass Dir von Deinem behandelnden Arzt notfalls schriftlich geben, das Du unter Leute musst (bei Trauma Sehr wichtig). 2. Dein Arbeitgeber muss Dir, sofern Du länger als insgesammt 6 Wochen in den letzten 12 Monaten Krankgeschrieben warst (egal ob am Stück oder nicht), eine sog. Betriebliche Eingliederung anbieten. Ist seine Pflicht seit 1.7.04. (Gesetz von Mai 04)unabhängig von der Betriebsgröße!!! Viele Infos darüber findest Du im Internet unter BEM. Fall Du AOK Patient sein solltest, frag die mal, deren Unterstützung soll Top sein. Wenn DU mehr über BEM wissen magst, meld Dich nochmal bei mir. Habe darüber gerade, unter anderem, eine Facharbeit geschrieben. Viel Erfolg (PS. arbeitest Du evtl. bei LIDL???)

Hier der komplette Sachverhalt!

Ich habe da ein riesen Problem.Ich bin seit etwa 7 Wochen wegen eines Postraumatischen Erlebnisses nach einem Verkehrsunfall krankgeschrieben.

Vor etwa 8 Tagen, wurde ich zu meinen Arbeitgeber gebeten.Der fragte mich wie lange es noch dauern könnte und was ich so gemacht hätte die letzte Zeit.

Ich erzählte ihm, dass ich Zuhause die meiste Zeit bin,in der Tagesklinik und so weiter(was ich eigentlich gar nicht machen müßte). Was ich dazu sagen muß ist, dass mein Chef seit Anfang Oktober wieder da ist.Da ich schon ein Gespräch mit dem Stellverter hatte( der nur zur Vertretung in unserem Markt war) der mich schon nach zwei Wochen mich so unter Druck setzte und zu mir sagte das könne ja nicht so lange dauern mit der Krankheit. Mein Chef legte mir Fotos vor die beweisen, dass ich bei einer Veranstaltung war und Bier trinkend dort gestanden habe. Ich streite auch nicht ab das ich da gewesen bin. Ich bin mir aber ziemlich sicher dass ich den Tag nach der Veranstaltung 1 oder 2 tage arbeiten war. Was meine Stempelkarte belegen könnte(leider ist die auf unerklärliche Weise abhanden gekommen). Dann übergab er mir eine Brief in dem steht dass ich innerhalb von 2 Tagen schriftlich zu dem Sachverhalt Stellung nehmen sollte. Hinzu kommt, dass bis dahin mein Gehalt eingefroren ist und nicht gezahlt wird. Was ich noch dazu sagen kann ist, dass ich eine Wiedereingliederung nach ca 3 Wochen machen wollte, da es mir einfach zuviel war komplett 9 Std zu arbeiten. Mein Arbeitgeber sagte mir dann in einem Gespräch, dass dieses nur möglich sei wenn sie mir dafür 4,5 Std minus pro Tag aufschreiben würden.Was ich natürlich nicht machen wollte und ich bei meiner Krankenkasse und Verdi war. Desweiteren stammen die Fotos von einem ehmaligen Arbeitskollegen, der weder meinen Krankheitsverlauf noch die komplette Situation kennt.Was kann ich gegen so eine Person machen.

Da die Fronten so verhärtet sind können Sie sich auch vorstellen, dass ich da nicht mehr arbeiten möchte. Ich arbeite jetzt seit 8 Jahren dort in den Unternehmen. Wie sieht das mit einer Abfindung aus?

Geh zu einem [Fach-]Anwalt für Arbeitsrecht. Rechtliche Beratung ist - aus gutem Grund - nur einem bestimmten Personenkreis vorbehalten/gestattet ... und da gehören anonyme Forenuser (deren Qualifikation fürs das Thema niemend kennt) nicht dazu.

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