Gehalt / wohngeld ?

5 Antworten

Beantragen kannst du fast alles,die Frage ist ob dann ein Anspruch besteht oder nicht !

Such dir erst mal den von @ TreudoofeTomate empfohlenen Rechner für Wohngeld,sollte dann kein Anspruch mehr bestehen,dann kannst du nur einen Antrag auf ALG - 2 beim Jobcenter stellen.

Dabei kommt es dann auf deinen individuellen Bedarf nach dem SGB - ll ( ALG - 2 oder auch Hartz - lV ) an.

Angenommen deine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) würde bei 416 € liegen und du wärst Single,dann läge dein Bedarf inkl.deines Regelsatzes für den Lebensunterhalt von derzeit 404 € bei min. 820 € pro Monat.

Bei min. 1200 € Bruttoeinkommen hättest du max. 300 € an Freibeträgen auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll,dass dir dann theoretisch von deinen angenommenen ca.980 € Netto abgezogen würde.

Somit würden dann ggf.nur noch ca. 680 € anrechenbares Nettoeinkommen bleiben,da dein Bedarf im Beispiel hier bei min. 820 € liegen würde,stünde dir eine monatliche Aufstockung von ca. 140 € vom Jobcenter zu.

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Wieso hat er 300 Euro Freibetrag und bekommt Wohngeld und weshalb hat der Rentner der genauso viel Brutto und Netto hat kein Anspruch auf Wohngeld? Das verstehe ich nicht? Hat der Rentner kein Freibetrag? Ich bekomme kein Wohngeld und habe weniger - warum?

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@lachs4709

Ob ihm Wohngeld zustehen würde oder nicht ist ja noch gar nicht klar,da kommt es unter anderem darauf an wie viele Personen zum Haushalt gehören,welche Mietstufe bei ihm vorliegt und was er alles an Werbungskosten usw.geltend machen kann !

Die 300 € Freibetrag stehen ihm beim Wohngeld ja nicht zu,die würden nur beim Jobcenter berücksichtigt wenn er ALG - 2 oder besser Hartz - lV beantragt hätte.

Da Wohngeld aber eine vorrangige Sozialleistung ist,habe ich diese Rechnung gemacht,denn beim Wohngeld muss man unter anderem ein Mindesteinkommen haben.

Wenn man aber mit seinem anrechenbaren Nettoeinkommen + Wohngeld seinen Bedarf nach dem SGB - ll decken könnte,dann hat man keinen Anspruch auf eine sogenannte ALG - 2 Aufstockung vom Jobcenter und könnte dann nur Wohngeld in Anspruch nehmen.

Diese Freibeträge beim Jobcenter nach § 11 b SGB - ll  werden aber nur auf Erwerbseinkommen berücksichtigt und das nur bei arbeitsfähigen Personen.

Ist man also z.B. Rentner und bezieht Altersrente oder auch eine Rente wegen voller dauerhafter Erwerbsminderung,dann wäre nicht mehr das Jobcenter sondern das Sozialamt zuständig und da gelten dann auf evtl.Erwerbseinkommen viel geringere Freibeträge.

Aber auch hier würde dann das Wohngeld eine vorrangige Leistung sein,wenn der Rentner mit seiner Rente und seinem Wohngeld seinen Bedarf nach dem SGB - Xll ( Sozialamt ) decken könnte.

Wenn du also keinen Anspruch auf Wohngeld hast und die sonstigen Voraussetzungen erfüllst,dann kann es ja nur an deinem Einkommen  evtl.Rente liegen,dann hast du entweder zu viel oder zu wenig und erreichst das benötigte Mindesteinkommen nicht,in beiden Fällen würde dann kein Anspruch auf Wohngeld bestehen.

Dann bliebe nur noch das Sozialamt wenn du keinen Anspruch mehr auf Leistungen nach dem SGB - ll hättest,dann kämen nur noch Leistungen nach dem SGB - Xll vom Sozialamt in betracht.

Hast du einen Antrag auf Wohngeld gestellt und dieser wurde dann abgelehnt,dann steht im Ablehnungsbescheid auch eine Begründung und die müsste man erst einmal wissen.

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Das kommt auf die Mietenstufe deiner Gemeinde/ deines Landkreises an. Hast du Unterhaltsverpflichtungen, zahlst du Steuern vom Einkommen, Beiträge zur Sozialversicherung, hast du erhöhte Werbungskosten, bist du schwerbehindert usw.?

Ich empfehle einen geprüften Wohngeldrechner, nicht den, den hier schon jemand genannt hast.

Schau hier: http://www.wohngeldrechner.nrw.de/WgRechner/wogp/cgi/call-TSO.rexx?P(wgrbstrt)

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Nein, er bekommt nichts. Bin selbst schwerbehindert und bekomme weniger brutto und auch kein Wohngeld.

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@lachs4709

Das heißt noch nichts. Vielleicht hat er ja erhöhte Werbungskosten oder kann Unterhalt absetzen. Außerdem spielt auch die zu berücksichtigen Miete eine Rolle. 

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