Gegenseitige feindliche Übernahme, wer gewinnt?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

so etwas hat es ja schon gegeben. Bei uns wohl der Fall Porsche am besten in Erinnerung.

Jeder der Aktien kauft um eine Mehrheit zu erreichen, muss sich mit dem Wertpapierhandelsgesetz befassen:

 Gesetz über den Wertpapierhandel (Wertpapierhandelsgesetz - WpHG) § 21 Mitteilungspflichten des Meldepflichtigen; Verordnungsermächtigung(1) Wer durch Erwerb, Veräußerung oder auf sonstige Weise 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent, 25 Prozent, 30 Prozent, 50 Prozent oder 75 Prozent der Stimmrechte aus ihm gehörenden Aktien an einem Emittenten, für den die Bundesrepublik Deutschland der Herkunftsstaat ist, erreicht, überschreitet oder unterschreitet (Meldepflichtiger), hat dies unverzüglich dem Emittenten und gleichzeitig der Bundesanstalt, spätestens innerhalb von vier Handelstagen unter Beachtung von § 22 Abs. 1 und 2 mitzuteilen.

Wer sehr viel Geld verfügbar hat und sehr schnell kaufen kann, wird natürlich jeweils am Meldedatum schon eine höhere  Stufe erreicht haben.

Wenn es soweit käme, das der jeweils andere 51 % am eigenen Unternehmen hat, könnte es schwierig werden.

Vermutlich würden sich dann die Hauptaktionäre mal zu einem direkten Gespräch zusammen setzen und ihre "Claims abstecken."

Da sind dann die unterschiedlichsten Lösungen möglich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Heimlich kann so etwas nicht passieren, da es am geregelten Markt beim Überschreiten oder Unterschreiten bestimmter Schwellen Pflichtmitteilungen gibt.

Günter

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?