Gegensätze oder eher Gemeinsamkeiten, was zieht sich an?

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Naja, Freunde sucht man sich aus den Reihen der Gleichgesinnten. Man teilt die gleichen "Geschichten". 

Verlieben tut man sich einfach, oder? Und da sind es die Gegensätze, die sich anziehen, auch wenn das auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist. Das kommt erst später. Das ist wie Magnetismus. Man kann sich nicht aussuchen, in wen man sich verliebt. 

Eigentlich ist es Magie. Man ist nur eine Hälfte und auf der Suche nach dem Einssein. Plötzlich macht es Peng und man verliebt sich in die "passende" andere Hälfte. Und dann versucht man Eins zu werden. Und auch wenn es noch so einheitlich aussieht am Anfang, es ist es nicht. Der Schein trügt. Beziehung ist ein langer bergiger Weg, am Ende ist man vielleicht EINS - aber viel eher trennt man sich vorher. Mal ganz profan ausgedrückt. Wenn Du Menschen beobachtest, sie trennen sich, haben neue Partner, trennen sich, wieder neue Partner - da gibt es eine rote Linie. Ein Muster. Man verliebt sich immer wieder in den gleichen Typ Mensch. Das sind sehr feine Fäden, die da gesponnen  werden. 

Grundsätzlich kann man viele Menschen lieben, aber nur mit einem in Beziehung sein. Das nennt man Liebe. Man entscheidet sich dafür. Wenn es gut passt für Dich, dann mal los. Die Krisen kommen, Seelenpartner hin oder her. Liebe heißt trotzdem zusammenzubleiben und gemeinsam da durchstapfen. 

Hohe Erwartungen bringen nur grosse Enttäuschungen mit sich. Lebe, sei froh, jemanden gefunden zu haben, mit dem Du gut kannst... und liebe.

Liebe Grüße

Danke für dein Feedback. Und viel Glück! 

LG

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Ich finde deine Frage recht interessant. Es gibt da zwei einander widersprechende Aussagen: 

Gleich und gleich gesellt sich gern - Gegensätze ziehen sich an. 

Also wenn ihr beide so schön harmonisch passt, dann würde bei euch das in jeder Partnerschaft nach spätestens 3 Monaten beginnende und auch notwendige Zusammenraufen ausgesprochen friedlich ausfallen. 

Du vermisst also den Himmel, der jetzt voller Geigen hängen sollte? 

Ich habe da so eine Theorie, die aber nicht unbedingt stimmen muss. 

Ihr beide seid euch so harmonisch gleich, dass ihr fast wie gemeinsam aufgewachsene Geschwister aufeinander wirkt. Weil Geschwister "aus dem gleichen Stall" kommen, sind sie ja auch gleich geprägt. (Seelenverwandtschaft?). Erwachsene Geschwister können miteinander das herzlichste Verhältnis haben, aber zu einer Liebesbeziehung kommt es unter ihnen nur ausgesprochen selten, (eigentlich nur, wenn einer oder beide neurotisch wären)

Wenn ihr nun eine Beziehung eingeht, wird das ein harmonisches Miteinander, und dem Verflixten Siebten Jahr könnt ihr jetzt schon gelassen ins Auge sehen. Warum sollte es aber langweilig werden, nur weil Auseinandersetzungen viel milder verlaufen dürften, oder sogar ganz ausfallen? Was macht eine Partnerschaft interessant?

Braucht eine Beziehung den Konflikt wie das Salz in der Suppe, oder so?

Bis vor 70 Jahren etwa, waren z.B. die Rollen von Mann und Frau, ihre jeweiligen Rechte und Pflichten, die Aufgabenverteilung etc. in einer Ehe viel strikter und unverrückbarer als heute. Die vielen Diskussionspunkte von Paaren heutzutage, existierten für sie überhaupt nicht. Die müssen sich ja zu Tode gelangweilt haben!

Solange man nicht alles zusammen macht und auch noch sein 'eigenes' leben führt würde ich mir da keine sorgen machen:)
mein Freund und ich haben die gleiche art zu streiten...das ist teilweise sehr anstrengend:D weil es nicht sooo optimal ist wenn beide ausrasten und keiner nachgeben möchte.
aber wie gesagt, wenn man trz auch mal alleine etwas mit freunden unternimmt oder dem hobby nachgeht sollte es auch nicht langweilig werden;)

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