Gegenmittel gegen Migräne mit Aura?

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3 Antworten

Hallo krismagie,

bei Migräne mit Aura hilft die Vorbeugung, indem man die Migräneauslöser vermeidet:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Facharzt für Migräne –einem Neurologen – sein, für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane, z. B. Sumatriptan). Triptane dürfen aber erst nach der Aura eingenommen werden, da sie nicht gegen die Aura helfen, sondern sie sogar noch verstärken könnten. Triptane helfen sehr gut bei Migränekopfschmerzen. Gegen die Aura gibt es leider kein Medikament – da hilft nur die Migränevorbeugung.

LG Emelina

Danke für den Stern :)

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Gute medikamentöse Einstellung beim Arzt und Suche/Finden/Vermeiden der persönlichen Auslöser.

Ok :-)

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Deine Mutter soll unbedingt mal zu einem Neurologen gehn und sich da nach einer guten Diagnostik ein Triptan verschreiben lassen. Ich habe seit 50 Jahren Migräne. Seit ich bei einem Anfall ein Triptan einnehmen kann, hat für mich ein neues Leben begonnen. Alles Gute für deine Mutter!

Sie möchte triptan nicht nehmen wegen der Nebenwirkungen

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@krismagie

Unsinn. Triptane haben nur dann ernstzunehmende Nebenwirkungen, wenn man kurz vor einem Herzinfarkt steht. Ich nehme jetzt seit vielen Jahren bei jedem Anfall Zolmitriptan. Es gibt keine Nebenwirkungen. Wenn deine Mutter das nicht möchte, muss sie halt weiter leiden. (Und die ganze Familie leidet mit!)

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