Kann mich der AG fristlos kündigen wenn ich ihm schriftlich & fristgerecht gekündigt habe?

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4 Antworten

Wenn Du dem Arbeitgeber zuvor gekommen bist mit Deiner Kündigung, kann er Dich nicht zusätzlich fristlos kündigen. Ihr könntet Euch vielleicht einigen mit einem sofortigen Aufhebungsvertrag im beiderseitigen Einverständnis.

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Ivan350 30.03.2016, 18:00

also kann er mir rein rechtlich nichts anhaben, wenn ich nach der Kündigung wegen zu großer Erschöpfung durch einen Artzt bestätigt auf der Arbeit nicht mehr auftauche bis zum ende der Frist?

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Liesche 30.03.2016, 18:07
@Ivan350

Hast Du denn einen offiziellen Krankenschein? Den brauchst Du!

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Eine Kündigung mit anschließenden prompter Krankmeldung kommt natürlich nirgendwo gut an.

Wenn dein Arbeitgeber mit bekommt, wo du in Zukunft arbeiten willst, wird sicher mal ein Telefonat geführt werden.

Auch in deiner Arbeitsbescheinigung für die Arbeitsagentur könnte so etwas erwähnt werden.

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Das kann er nicht. Da würde sich jeder Richter krank lachen.

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Ohne Arbeitsvertrag arbeiten wie kannst du sowas machen. ?

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wurzlsepp668 30.03.2016, 18:34

ähm, es besteht doch ein Arbeitsvertrag .....

ich hatte in meinem bisherigen Arbeitsleben bisher genau 1 (in Worten: einen) Arbeitsvertrag, der schriftlich geschlossen war ....

da Du Dich vermutlich auf den mündlichen Arbeitsvertrag beziehst

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Kreidler51 30.03.2016, 18:37
@wurzlsepp668

Ohne Vertrag kannst du nichts Beweisen ,Arbeitszeit, Stundenlohn, Urlaub usw.

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wurzlsepp668 30.03.2016, 18:45
@Kreidler51

ich habe mehr als 10 Jahre mit mündlichen Arbeitsvertrag gearbeitet ......

NIE ein Problem

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Kreidler51 30.03.2016, 18:49
@wurzlsepp668

Ein Arbeitsvertrag kann mündlich oder schriftlich geschlossen werden.
Seine Wirksamkeit ist nicht von der Einhaltung einer bestimmten Form
abhängig. Bei nicht schriftlich geschlossenen Verträgen ist der
Arbeitgeber allerdings nach dem Nachweisgesetz
verpflichtet, spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des
Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich
niederzulegen, die Niederschrift zu unterzeichnen und dem Arbeitnehmer
auszuhändigen.

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Familiengerd 30.03.2016, 19:30

Kein "schriftlicher" Arbeitsvertrag bedeutet nicht "kein" Arbeitsvertrag!

Wenn es keine beweisbaren anders lautende mündliche Vereinbarungen gibt, dann gelten eben die gesetzlichen Bestimmungen als Mindeststandards!

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