Gegenargument zu Erörterung von verpflichtender Organspende

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Es gibt keinen "verpflichtende Organspende"! Im Moment ists so, dass du dich bewusst und freiwillig dafür entscheiden kannst.

Vorgesehen ist, dass man generell als Organspender zur Verfügung steht im Falle seines Todes. In diesem Falle aber kann man durch einen eigenen Widerruf diese Organspende aufheben. Dazu bedarfs nur einer formlosen Niederschrift, die du immer bei dir haben solltest.

Aber wie ist es mit dir selbst - zB, deine Leber versagt? Binnen weniger Tage wärst du dann tot. Würdest du auch dann für DICH eine Organspende ablehnen? Falls ja - ok, dann hast du die Berechtigung, auch deine Organe nicht zu spenden.

Falls nicht - sorry, wie ist es dann mit denen, die dringend auf dein Organ warten, solltest du warum auch immer frühzeitig versterben???

Und JA - ich habe einen Organspenderausweis, schon lange! Warum soll ich meine Organe mit ins Grab nehmen, wenn sie einem anderen das Leben schenken können??

Ich meinte auch dieses "Organe stehen nach dem Tod zur verfügung außer wenn man was bei sich hat, wo was anderes drauf steht" &ich bin auch voll für die Organspende! aber ich soll für die schule eine Erörterung schreiben und brauch deswegen Argumente FÜR UND GEGEN Organspende...

wenn ich 18 bin habe ich vor mir auch einen Organspendeausweis zu machen

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Du fühlst Dich in Deinen Gefühlen verletzt und möchtest auch die Gefühle Deiner Angehörigen nicht verletzen.So wie der Gott (die Natur) Dich geschaffen hat möchtest Du zur letzten Ruhe gebracht werden.Das ist Dein Recht,nicht nur ein Argument.Viele betten Tote auch für einen Tag auf und wollen zu Hause Abschied nehmen.Käme nicht gut,wenn da was fehlte,oder?LG

Ok, da gäbs einen Zwischenstop - aber danach wäre die Aufbahrung (die in D heutzutage im Übrigen soweiso verboten ist) kein Prob, denn NIEMAND sähe diese Entnahme der Organe!

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@Yamayly

Das kann nicht sein.Es ist nicht verboten,einen Toten über Nacht zu Hause zu behalten.Die Katholiken praktizieren dies vergleichsweise noch häufiger,obwohl es nicht mehr wirklich verbreitet ist.Und du wolltest ein Argument,jetzt machste mir ne Antithese auf....selbst wenn es verboten wäre,welche Straftat/Ordnungswidrigkeit würde ich denn begehen?!

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@Yamayly

Das Wissen reicht aus,sich in den Gefühlen verletzt zu fühlen.Auch Haut und Augen können entnommen werden,oder etwa nicht?!

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Ein Gegenargument sollte die "Selbstbestimmung über den eigenen Körper" sein.

Jeder Mensch sollte selbst über seinen Körper bestimmen dürfen, was mit diesem geschieht. Praktisch als Eigentum des einzelnen Menschen ansehen.

Ich finde, dass es kein Gegenargument gibt.

aber Ärzte müssen doch iwas versprechen oder so, dass sie um jedes Menschenleben kämpfen ? oder nicht?

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@PrinzessinRK

Sie werden auch um jedes Leben kämpfen. Das habe ich bei meiner 89-jährigen Tante selber gesehen.

Ich bin nur der Meinung, dass derjenige, der keine Organe spenden möchte, das ablehnen sollte und nicht umgekehrt.

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