Gegen meinen Willen getauft wurden

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22 Antworten

Lass dir die höhnischen und fiesen Antworten mancher anderer nicht allzu sehr zu Herzen gehen. Konkret zu Deinen Fragen:

  • Du kannst jederzeit im Einwohnermeldeamt Deinen Kirchenaustritt erklären und bist dann konfessionslos. Niemand weiß dann mehr, ob und welcher Religion Du früher mal angehört hast. Dies ist ein kurzer Akt mit Formular und geringer Gebühr und fertig.
  • Der Glauben selbst hat natürlich nichts mit der formalen Religionszugehörigkeit zu tun. Durch Austritt verlierst Du keinen Glauben und durch Eintritt würde man ja auch keinen gewinnen. Du glaubst einfach an das, woran Du glaubst und daran ändert auch die eventuelle Mitgliedschaft nicht.
  • Die Säuglingstaufe hat Dich nicht zu einem Gläubigen gemacht, sondern nur zu einem formalen Mitglied.
  • Etwas erschrecken tut es mich allerdings auch, dass Du die Tragweite der Konfirmation damals nicht erfasst hat. Jugendliche gelten als religionsmündig, weil man ihnen zutraut, in dem Alter schon Entscheidungen bezüglich ihres Glaubens treffen zu können. Mit der Konfirmation bestätigst du ja gerade Deinen Glauben an Gott und nimmst an einer Zermonie teil, die keinen andere Zweck hat als die Taufe zu bestätigen und dem Religionsgemeinschaft als Gläubiger beizutreten. Du hättest eigentlich schon damals die Konfirmation verweigern sollen, da Du ja gewiss auch damals nicht daran geglaubt hast.
  • Es ist sehr empfehlenswert, nur dann Mitglied einer Kirche zu sein, wenn man erstens an die Glaubensinhalte dieser Organisation glaubt und zweitens auch hinter der Organisation Kirche selbst steht. Beides scheint bei Dir nicht der Fall zu sein, daher wäre es konsequent, auszutreten.
  • Die Mehrheit der Menschen in Deutschland glaubt heutzutage nicht mehr an einen Gott und steht nicht mehr hinter all den Behauptungen und Forderungen der Kirchen. Es wäre gut und förderlich für die Gesellschaft, wenn diese Menschen auch austreten würden, damit die Kirchen weniger lobbyistische Macht innehaben. Im Kern geht es doch nur ums Geld und genau das nimmt man ihnen durch Austritt.
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Welche Qual? Sorry, aber ich bin auch Mitglied der evangelischen Kirche gewesen. Ich wurde als kleines Kind ebenso getauft, ohne dass mich jemand gefragt hat und ich wurde konfirmiert. Ich sehe darin keine Qual.

Man kann zu aller erst zum Rathaus gehen und dort nachfragen, wo man sich aus der Kirche austragen kann (in meinem Fall war es beim Amtsgericht). Man kann dort auch vorher nachfragen, was es kosten wird (in meinem Fall war es kostenlos). Und sofern man sich nicht einer Kirche wieder anschließt, die einer entsprechenden Steuer bedarf, ist diese für den Staat nicht relevant. Ich gehöre seit nunmehr einigen Jahren einer Kirche an, die nicht von staatlichen Steuern finanziert wird. Daher bin ich für den Staat konfessionslos.

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Deine Frage ist schwer nachzuvollziehen. Es gibt Menschen, die irgendeinen religiösen Glauben im Kopf haben, und solche, die nicht gläubig sind. Außerdem gibt es gläubige und ungläubige Menschen, die bei einer Kirche als Mitglied eingetragen sind. Und es gibt genauso Gläubige und Ungläubige, die bei keiner Kirche Mitglied sind.

Wenn Du nun gläubig bist, dann wird sich das doch nicht dadurch ändern, dass Du irgendwo eine Mitgliedschaft aufkündigst! Ob Du einer Kirche angehörst, und wenn ja welcher, steht auf Deiner Steuerkarte. Wenn dort eine Kirche eingetragen ist, dann bist Du dieser Kirche steuerpflichtig. Wenn Dir das nicht gefällt, dann kannst Du Deine Mitgliedschaft tilgen. Und das hat alles grundsätzlich nichts mit Deinem Glauben bzw. Nichtglauben zu tun, solange Du nicht zufällig glaubst, Dich würde nach dem Kirchenaustritt der Teufel holen.

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Sobald Du austrittst - und nirgends sonst ein, bist Du "ohne Bekenntnis", wie Du es ja offenbar möchtest. Wo liegt also das Problem?

Oder hast Du Angst, dass Du dann das Geld für die Konfirmation zurückgeben müsstest? Rechtlich besteht dazu keinerlei Verpflichtung, Du hast ja nie "Geld für die Konfirmation" bekommen, schon gar nicht vermutlich von der Kirche, sondern es waren Geschenke von Deiner Familie, wie ich annehme.

Moralisch wäre es allerdings schon zu überlegen, wenn Du Geld für etwas, das Du scheinbar dermassen ablehnst, angenommen hast, ob dies für Dich nicht eine Art von "Schandlohn" darstellt, den Du besser - und konsequenterweise - wieder zurückgeben solltest.

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Wenn Du aus der Kirche austrittst, dann bist Du "konfessionslos" - glauben darfst Du aber weiterhin.

Aber sag mal, bist Du tatsächlich gegen Deinen Willen getauft worden? Das ist äußerst selten, denn in der Regel werden Kinder hierzulande getauft, wenn sie überhaupt noch keinen Willen haben.

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Wenigstens hat man dich nicht gegen deinen Willen mit Geld beschmissen.

Ich nehme mal an, du wurdest als Baby getauft. - Das heisst, du wurdest nicht gegen deinen Willen getauft. Auch wenn ich dir überdurchschnittliche Frühreife und Intelligenz unterstelle, glaube ich kaum, dass du dir als Baby bereits eine eigene Meinung über die Taufe gebildet hast. - Und damit auch keinen Willen, gegen den die bösen Eltern verstossen konnten.

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Kommentar von Turtok3
29.01.2013, 17:03

wurde mit 13 getauft

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Du verhöhnst also hier öffentlich deine Eltern, die dir mit der Taufe sicher nur das Beste mitgeben wollten (Schutz Gottes, Werte ...). Du hast bei der Konfirmation öffentlich und wissentlich ein falsches Versprechen abgegeben, um dich zu bereichern. Du bist nicht in der Lage herauszufinden, wie man aus der Kirche austritt. Ist es das, was du uns hier sagen willst?

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Kommentar von Mariechen11
04.02.2013, 00:18

Sehr geehrter gläubiger Herr "Iyrange"

Versprechen gegeben ?Ich würde mal sagen, dass tut der größte Teil der "Gläubigen". Erwachsene heiraten auch, bis das der Tot uns scheidet, heißt es doch, deshalb legt man doch kein falsches Versprechen ab und hier ist es auch so. Da geht es auch nicht um den Glauben!!! Auch Sie werden sich nicht immer an ihre Versprechen halten können, das kann auch kein "Gott" verlangen.

Was verlangen Sie denn von einem noch sehr jungen Menschen. Finde diese Kritik sehr überzogen!!

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Hallo, ich verstehe dein problem, habe allerdings noch eine frage. Weshalb hast du dich dann Konfirmieren lassen ? Wenn du nicht getauft werden wolltest, dann hat dir die Konfirmation außer Geld doch nichts gebracht. Und ja natürlich kannst du aus der Kirche austreten. Ich hoffe ich konnte dir helfen,.

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Kommentar von JosyJo
29.01.2013, 17:54

Ich bin getauft und mus dieses Jahr ur Konfi. Bzw. ich gehe hin. Ich bin 1oo% Anti-Christlich. Ich verkörpere in diesem Sinne einfach das, was der Mensch ist: Egoistisch und Naiv.

Auch ich mach da nur mit, weil ich das Geld dringen brauche, un d dieKonfi fahrt nach Brandenburg geh..

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Geh zum Einwohnermeldeamt, erklär ihnen, dass du aus der Kirche austreten möchtest, bezahl die Gebühr und du bist von deiner bösen evangelischen Kirche befreit. Das darfst du ab 14 selbstständig machen.

In deinen Unterlagen ist normalerweise auch deine Konfession festgehalten. Wenn du später mal arbeitest, steht das beispielsweise auch auf deiner Gehaltsabrechnung.

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)Wenn du aus der Kirche austrittst, bist du offiziell konfessionslos. Mit Glauben hat das nicht direkt etwas zu tun (auch gläubige Menschen treten aus ihrer Kirche aus).

Übrigens, du musstest dich nicht konfirmieren lassen, das kann man frei entscheiden, zumindest theoretisch

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Was meinst du mit "gegen deinen Willen) ... ?... die meisten Kinder werden "gegen ihren Willen" getauft. Das liegt in der Natur der Schache, kleine Kinder werden auch "gegen ihren "Willen" ernährt, bekleidet, gehegt und gepflegt und erzogen ... ;-)

Welche Qualen du erlitten hast, das kann ich nicht beurteilen ... und auch nicht, ob du genügend Schmerzensgeld dafür bekommen hast.

Aber eines ist sicher, wenn du aus der Kirche austrittst, dann bist kein Mitglied dieser Kirche mehr ... (Kirchenaustritt bedeutet Austritt aus der Gemeinschaft der Gläubigen). Und von deinem Glauben hast du dich bereits selbst befreit, da du nicht glaubst.

Und nach deinem offiziellen Kirchenaustritt steht nirgends mehr, dass du evangelisch bist.

Und sollte irgendwo (in einem Formular) gefragt werden, welchem Religionsbekenntnis du angehörst, dann liegt es an deinen Angaben, wozu du gezählt werden wirst.

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Sag mal........was ist eigentlich Dein Problem ? Du hast gerade geschrieben Du wärst 22 Jahre alt. In dem Alter habe ich schon mein erstes Kind selbständig großgezogen. Geh zum Amt, bezahl die Gebühr für den Kirchenaustritt und fertig. Die Gebühr kannst Du ja dann von dem Geld der Konfirmation nehmen.....

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Ich nehm diese Frage mal ernst und muss sagen: DIe Blöden Kirchlichen Leute hier nerven! ich meine Jeder hat seine eigenen ansichten, ich z.b denke, das Gott eine erfindung von Leuten vor ein maar Tausend Jahren ist, damit die sie was hatten womit sie "wunder" Wie beispielsweise die Genesung einer Person begründen können. Obwohl es höchstens "Die wunder der Medizin" waren Ich meine, wir sind ja "alle Gottes Kinder", was ist an Jesus dann so besonders?

Wie auch immer, bevor ich hier auch noch dumm angegafft werde, wie alle anderen anti-christlichen Leute hier, zurück zu deiner Frage.

Bei einer Taufe (Die ja meistens im Baby-Kleinkind alter ist) könnte man dich schlecht fragen. Tu einfach so als ob es nie passiert wäre. ich würde auch, aus der Kirche austereten, und wenn du Kinder hast, ihnen später einfach selbst überlassen ob sie sich mit 18 Taufen lassen wollen oder nicht.

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Gegen deinen Willen kannst du nicht getauft werden, denn das bedeutete vorherige Reue über deine falsche Einstellung (1.Petr.3,21).

Die richtige Taufe ist ein "Untertauchen" (Babtice) ins Wasser (Apg.8,38).

Wenn du das "benetzen" des Kopfes meinst, das mit Babies normalerweise gemacht wird, das ist nur das ausüben einer Irrlehre (Jes.3,12; Hebr.3,10).

Solange du dich keiner (Welt)-Kirche (2.Kor.4,4) oder Sekte anschließt, bist du weder katholisch noch evangelisch.

Wenn du einmal von Gott berufen bist, bist du dann wirklich "frei" (Joh.8,32)

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Sehr geehrter gläubiger Herr "Iyrange"

Ich würde mal sagen, dass tut der größte Teil. Erwachsene heiraten auch, bis das der Tot uns scheidet, heißt es doch, deshalb legt man doch kein falsches Versprechen ab und hier ist es auch so. Da geht es auch nicht um den Glauben!!! Auch Sie werden sich nicht immer an ihre Versprechen halten können, das kann auch kein "Gott" verlangen.

Was verlangen Sie denn von einem noch sehr jungen Menschen. Finde diese Kritik sehr überzogen!!

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Wenn du aus der Kirche austrittst, dann hast du natürlich auch nichts mehr mit dem protestantischen Glauben zu tun. Du brauchst also nur zum Amtsgericht zu gehen und deinen Ausstritt dort vornehmen.

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So ein Quatsch :" Gegen meinen Willen getauft " - warum hast du dann nicht protestiert ??? (was ich damit , falls du es nicht verstehst - sagen will: in dem Alter, in dem du getauft wurdest, hat man noch keinen freien Willen. Oder hast du wild um dich geschlagen, geschrien und Brandblasen auf der Haut bekommen? Dann wärs vllt was anderes...)

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Kein Problem bei mir hat es 25 DM gekostet, wird heute halt etwas mehr sein. Es kann dich keiner zwingen einer Glaubensgem. angehören die auch noch ungefragt die Kirchensteuer von deinem Lohn abzieht .

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Kommentar von talladin
29.01.2013, 01:14

Ich glaube das kostet knapp 13€, ist also in etwa gleich geblieben :D

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Dann tritt doch aus. "evangelisch" ist nur die Konfession, Deinen Glauben kann ohnehin niemand bestimmen...

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ich bin auch evangelisch, sehe mich selbst aber als atheist. ich denke nur weil man auf papier einer religion angehört, zwingt das einen noch lange nicht an gott zu glauben. glaub doch einfach woran du willst und freu dich über die gemachte kohle (so wie ich damals)

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