Gegen Krankenkasse vorgehen oder stillhalten?

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2 Antworten

rein rechtlich und gesetzlich ist die Krankenkasse berechtigt das Krankengeld um die Tage zu kürzen, die die Krankmeldung zu spät eingereicht wurde. die Frist, bis wann sie bei der Kasse vorliegen muss, ist gesetzlich geregelt und daran muss sich die Krankenkasse auch halten.

§49 Abs. 1 Nr. 5 SGB V:

Der Anspruch auf Krankengeld ruht, solange die Arbeitsunfähigkeit der Krankenkasse nicht gemeldet wird; dies gilt nicht, wenn die Meldung innerhalb einer Woche nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit erfolgt.

heißt: wenn die Krankmeldung nicht innerhalb von 7 Tagen bei der Kasse vorliegt (Postlaufzeiten inbegriffen), muss die Kasse das Krankengeld ruhen lassen.

Ausnahmeregelungen gibt es hierbei nicht. notfalls muss man die Krankmeldung von der Arztpraxis an die Kasse faxen lassen. oder man gibt dem Arzt einen frankierten Briefumschlag und er schickt die Meldung dann mit seiner Tagespost raus. da gibt es viele Wege. ich gehe mal davon aus, dass die meisten Arztpraxen in größeren Orten sind, wo man sicherlich direkt nach dem Arztbesuch die Krankmeldung eintüteln und abschicken kann.

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Kann die DAK nachvollziehen. Deine Begründung ist an den Haaren herbeigezogen.

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