Gegen auf der Straße liegenden Baum gefahren, was tun?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kann Dich absolut beruhigen: die Bahn ist auf jeden Fall zahlungspflichtig. Nimm erstmal telefonisch Kontakt auf und verwende das magische Wort: "Wegesicherungspflicht" Du wirst sofort eine sonderbare Wandlung im Gesprächsverlauf feststellen. Sollte dies nicht der Fall sein, drohe mit Anwalt. Das Recht ist auf Deiner Seite! Ein befreundeter Förster hat aufgrund dieses Gesetzes mal einen 10m-breiten Korridor neben einer Straße komplett geräumt. Man beachte den Aufwand! Im Wald ist der Förster tatsächlich persönlich haftbar bei Verstößen gegen die "Wegesicherungspflicht" Da, zumindest in NRW, sogar Hecken ab einer bestimmten Größe "Wald" sind, brauchst Du Dir wirklich kene Sorgen machen.

Vielen Dank für die Antwort, das mit der Wegesicherungspflicht ist schon mal eine gute Idee. Ich versuche mal mein Glück, wobei falls es zu einem Rechtsstreit kommen sollte, hat man gegen so einen Big Player wie die DB wohl eher keine Chance...

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@moh1104

Da habe ich aber meine Zweifel!

Es ist schon richtig was "AutoDissel" schreibt.

Aber die Bahn kann sich ohne Weiteres auf höhere Gewalt berufen! Du sagst es hätte frisch geschneit. Die Bahn wird argumentieren das der Baum kurz vorher noch gestanden hat und erst durch den Neuschnee umgestürzt ist. Das ist schwer zu widerlegen!

Und letztendlich, so alltagsfremd es sich auch anhört, hättest Du so langsam fahren müssen das Du jederzeit vor einem plötzlich auftauchenden Hindernis anhalten könntest. Insofern hat die Polizei schon die Richtung vorgegeben.

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@Madmaster10

Und dennoch wird @Crack am Ende Recht behalten.
Die Bahn wäre zahlungspflichtig, wenn der Baus so morsch gewesen wäre, dass er in diesem Moment gerade umgekippt und auf das Auto draufgefallen wäre. Wenn er aber umfällt (kommt vor) und schon auf der Strasse liegt, dann ist es ein Hindernis wie jedes andere auch. Die Bahn muss das beseitigen. Wer aber in das Hindernis hineinfährt, trägt die Schuld selbst, da man jederzeit so zu fahren hat, dass man vor einem auftauchenden Hindernis anhalten kann, - zumal man darüber hinaus auch noch bei diesem Wetter mit Hindernissen dieser Art rechnen muß.

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Unsinn. Was wäre, gesetzt den Fall, da hockt gerade ein soeben gestürzter Mensch auf dem Weg. Weghüpfen kann der nicht mehr, wenn der gerade sitzt. Den hättest Du sowas von weggebügelt - und wärst satt Schuld dran gewesen. Analog zu der hier gezeigten Argumentation wäre das in etwas so, Menschen sollen nicht auf Fahrwegen hocken, also isser selbst schuld?

Völliger Unsinn!

Und nur weil das Hindernis kein Mensch sondern ein Gegenstand ist, soll die Rechtslage komplett anders herum laufen? Wirklich nicht!

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Die Polizei hat schon ganz Recht, man darf nur so schnell fahren, dass man stets anhalten kann. Wenn Du wo draufrummst, bist erst einmal Du schuld.

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Was passieren kann wäre eine Teilschuld in privatrechtlicher Hinsicht, wenn ein grob fahrlässiges Handeln zugrunde liegt. Aber wenn der im Verlauf des Abends umgefallen ist und noch liegt ist das nicht der Fall.

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Du hast die Antwort zur hilfreichsten ausgezeichnet, welche Dir passen könnte, leider wirst Du damit keinen größeren Erfolg haben.

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Dennoch viel Glück.

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Die Bahn anschreiben, Vorfall schildern. Gutachtenkosten rechnen sich nach Schadenshöhe, muß bei einem Sachverständigen erfragen, bist Du ADAC, AvD oder sonnstiges Mitglied? Wenn ein AZ seitens der Polizei vorliegt, mit angeben. Die Polizei hat aber nicht wirklich das Recht über etwaige Schadenersatzansprüche Aussagen gleich welcher Art zu treffen - das kannst Du mit dem Sachverständigen besprechen. Einen Anwalt solltest aber als "ultima ratio" nehmen, ichselbst habe keine gute Erfahrungen mit ihnen gemacht, wenn es um wenig Geld geht, sind sie nicht leicht aus der Reserve zu locken, und am Ende mußt Du noch die Sache klären... Viel Glück, LG, Nx

Also wenn Du was unternehmen willst solltest Du als erstes einen Anwalt zu Rate ziehen. Vielleicht hast Du ja eine Rechtsschutzversicherung. Auch wenn Du im Recht bist ist es schwierug gegen die Bahn zu klagen. Einen Kostenvoranschlag machen die meisten Werkstätten kostenlos. Vorher fragen.

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