Gefühlsschwankungen, auf dem Weg zum Nichtraucher?

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8 Antworten

Ja das ist normal. Du musst bedenken, dass du im Laufe deiner "Raucherkarriere" alle möglichen Dinge des Alltags unterbewusst mit Zigaretten in Verbindung gebracht hast. Sei es die Zigarette am morgen, oder die nach dem Abendessen, in Stresssituationen oder wenn du einfach glücklich warst. All das ist unterbewusst mit der Nachricht verbunden: Hierbei fehlt noch die Zigarette. Am einfachsten schaffst du den Ausstieg, wenn du alle diese Alltagsgeschichten mit anderen Kleinigkeiten in Verbindung bringst. Nach dem Abendessen kannst du z.B. ein Kapitel aus einem interessanten Buch lesen. Irgendwann wird dieser Drang nach Zigaretten dann durch andere Tätigkeiten ausgetauscht

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Kommentar von Major97
14.01.2016, 09:54

Aber das diese Schwankungen so früh auftreten?
Ich werd's versuchen, danke :)

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Kommentar von Major97
14.01.2016, 09:57

Wie lange wird es denn ungefähr dauern bis ich sagen wir mal ein "Nichtraucher" bin? Ich lese dauerhaft im Internet dass Leute Monate oder sogar Jahrelang nicht geraucht haben, dann aber doch das Verlangen sie besiegt hat ... 
Stimmt es wirklich dass solche Verlangen selbst nach JAhren auftreten können?

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Stimmungsschwankungen sind normal. Diese Antwort hätteste auch ganz leicht durch einen kurzen Besuch auf Google herausgefunden ;-)

Informiere dich etwas über das Rauchenaufhören. Es ist nicht einfach aber es lohnt sich.

Evtl kommt für dich ja eine der unzähligen Apps in Frage. Ich nutzte damals "QuitSmoking" gibt aber auch viele andere.

Dort findest du:

  • eine Übersicht über die bisherige Zeit die du ohne Rauchen verbracht hast
  • deine Gesundheitlichen Erfolge (z.B. riechst wieder besser uvm....)
  • Ersparnis
  • Community zum gegenseitigen unterstützen

Probiers mal aus - schaden wirds nicht. Diese Apps gibts auch alle kostenlos. Ich finde die kostenpflichtigen Pro-Versionen sind nicht notwendig.

Viel Kraft und Erfolg wünsche ich dir!

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Kommentar von Major97
14.01.2016, 09:51

Seitdem ich auf gutefrage.net angemeldet bin, ist das mein google .D Hab mich schon gewöhnt hier Fragen zu stellen :)
Dankeschön :)

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Wieviele Zigaretten hast du denn zuvor geraucht täglich? Wenn du sehr starker Raucher warst, ist es gut möglich, dass du die ersten Tage ohne Tabak schlechte Laune hast. Viel Erfolg weiterhin auf deinem Weg zum Nichtraucher!

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Naja ich würde sagen da reagiert jeder individuell zimlich verschieden. Stimmungsscheankungen und Gereiztheit sind jedenfalls normal

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Ja. Gefühlsschwankungen sind ziemlich normal. Das Nikotin schädigt in umfangreichen Maße das Gleichgewicht vom Serotonin / Dopaminhaushalt des Körpers. Du hast durch das Rauchen jetzt zuviel Dopaminrezeptoren, die allesamt nach Stoff schreien und gleichzeitig zuwenig Eigenproduktion dieser sog. "Glückshormone". Das macht dieses Reizbare und gleichzeitg ansatzweise weinerliche.    

Das alles reguliert sich wieder in den nächsten Wochen; der vollständige Rückbau der überzähligen Nikotinandockstellen kann bis zu einem Jahr dauern, verläuft dann allerdings eher symptomlos, weil nach ein paar Wochen die körpereigene Produktion der Botenstoffe wieder angesprungen ist. Deine Symptomatik - so nervig sie für dich jetzt ist - stellt genaugenommen ein Signal für ein umfassendes Heilungsgeschehen deines Körpers dar.

Mental emotional hilft es sehr, sich zu vergegenwärtigen, dass das Leben
dir jetzt eben einfach mehr auf die Pelle rückt. Der Dunst als Abwehr
und Barriere zur Umwelt ist ja nicht mehr da. Durch die fehlenden
Botenstoffe wirkt das auch gleich nochmal viel intensiver. Du wirst in ein paar Wochen feststellen können, dass du seelisch weitaus stabiler da stehst, als zu Raucherzeiten.

Du kannst die körperliche Seite daran vorübergehend mit Nahrungsergänzung abmildern. Lass dir vom Arzt hochdosiertes Johanniskraut verschreiben (mind. 900mg). Falls du noch nicht unter Bluthochdruck leidest, kannst du auch zu Rhodiolan greifen, das wirkt unmittelbar und muss nicht erst einen Pegel aufbauen. Zusätzlich nimmst du Magnesium, Vitamin C und Vitamin B Komplex. Damit unterstützt du deine nervliche Belastbarkeit. Versuche außerdem, dich wirklich mehr zu bewegen. Spazierengehen genügt. Auch das kurbelt die körpereigene Dopaminproduktion an und unmittelbar wirkt anti-weinerlich.  

Sollte sich das "Weinerliche" absolut nicht geben, was eher ungewöhnlich ist, dann lasse deine Schilddrüse auf eine Unterfunktion testen. Ein Rauchstopp kann bei einigen wenigen vorbelasteten Personen tatsächlich in eine Hormonkrise, zumeist als Durchgangssyndrom, auslösen.

In der Regel solltest du aber mit den o.g. Mitteln ausreichend versorgt sein.

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Ich kann dir nur sagen, dass es mi genau so ging. Bei mir hat das ganz schnell aufgehört. Such dir was anderes was du regelmäßig tun kannst um dich abzulenken. Bei mir war das zum Beispiel Seeds(sonnenblumenkerne) kauen. Nicht soviel alleine rumhocken hilft auch das nimmt einem diese Nervosität.

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Ist normal, als Nichtraucher, hasst du jetzt viel Zeit deine Umgebung besser wahrzunehmen, bleib dabei!!

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Ja das ist normal. Aber da musst du durch. Das wird aber von Tag zu Tag besser. Versuche dich abzulenken. Wenn du das schaffst mit dem Rauchen aufzuhören wirst du froh sein. Viel Glück.

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