Gefühl unter der Kontrolle des Partners zu stehen?

14 Antworten

Du bist vom Regen in die Traufe geraten. Von Deinem Mann hast Du Dich getrennt, weil er besitzergreifend war und mit Deinem neuen Partner erlebst Du das gleiche. Noch hast Du Deine eigene Wohnung, behalte sie und gehe auf Abstand.

Außerdem solltest Du Dir einen Therapeuten suchen, denn Dein Beuteschema bei der Partnerwahl tut Dir nicht gut; nur wenn Du die Ursache dafür kennst, kannst Du es ändern.

Alles Gute für Dich,

Giwalato

Das tut mir sehr Leid für Dich, aber ich befürchte, dies ist eine ernsthafte Beziehungsstörung, an der sich nicht leicht etwas ändern wird. Wahrscheinlich wird Dein Freund seine Kontrolle über Dich auch noch auf andere Dinge ausweiten...

Paartherapie oder Trennung, befürchte ich. Und Letzteres ist wahrscheinlicher.

: )

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Du fühlst dich nicht nur gefangen, du bist es auch! Jedenfalls sehr eingeengt in deiner Beziehung. Es ist zu früh ihn deiner Familie vorzustellen, aber du wohnst schon bei ihm? Irgendwie widersprüchlich.

Nun denn. Du solltest dringen mit ihm darüber sprechen. Denn dieses Verhalten geht garnicht. Solltest du das schon versucht haben oder es sollte nichts bringen, dann ziehe von dort aus und beende die Beziehung. Denn solche Menschen sind wirklich widerlich und deren Verhalten wird sich auch nicht ändern.

Naja, ich bin zu ihm gezogen, weil er meinte: Jetzt oder nie, ich warte nicht. Für mich ist das alles viel zu früh. Diese Liebesbekundungen, dieses Zusammenziehen und dabei hat er ja kurz zuvor noch eine andere gehabt.

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Das sind Männer die einfach nur Angst haben verarscht zu werden.

Aber wie man die Heilen kann weiß ich auch nicht.

Der muss halt lernen vertrauen zu haben.Mach ihm mal klar, das der sonst wirklich alleine ist.

Verlustängste und alles mag ja sein.

Aber man (und frau) ist nicht dazu da, um den Partner oder die Partnerin zu therapieren.

Wieso haben manche so ein Helfersyndrom?

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@Wippich

Die Lebenserfahrung hat mir diese romantisierte Sicht irgendwie ausgeprügelt.

Irgendwann hat man genug von so Problemfällen ^^'

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@Wippich

Möglich. Schwache Menschen suchen oft jemanden, an dem sie sich festhalten können. Jemanden, der gutmütig wirkt. Jemanden, den sie bewusst oder unterbewusst aussaugen können.

So viele warens bei mir ja nun nicht.

Aber der Mann, mit dem ich meine erste längere Beziehung hatte, und mit dem ich mehrere Jahre auch zusammen wohnte, hatte, wie sich mit der Zeit rausstellte, eine enorme Suchtproblematik. Ich habe zum Glück noch die Reissleine gezogen, als er irgendwann anfing, dass ich meine Familie und Freunde für ihn anpumpen sollte. Da reichte es mir.

Ahja, Psychoterror inklusive Drohungen gab es nach der Trennung auch.

Einmal wurde ich am Telefon von einem Fremden beschimpft und bedroht, dem mein Ex Geld schuldete. Da mein Ex nicht mehr im Lande weilte, machte dieser fremde Typ eben mich als seine Expartnerin ausfindig.

Die Liste könnte noch lange weitergehen.

Ich hatte mehrere Jahre an dem finanziellen und psychischen Schaden zu knabbern, welchen diese Erlebnisse verursacht haben.

Ich bin da einfach ein gebranntes Kind.

Menschen mit grösseren Lebensproblemen sind tendenziell die reinsten "Energievampire".

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@DieSchildmaid

Na gut das war schon Extrem und da finde ich die Trennung auch richtig.

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@Wippich

Es spricht nichts dagegen, seinem Partner beizustehen, wenn es ihm nicht gut geht. Sei es, dass er krank wird, sei es, dass er vorübergehend seine Arbeitsstelle verliert.

Aber eben. Der Partner muss seine Probleme schon selber in Angriff nehmen. Sprich: Behandlung suchen und annehmen. Einen neuen Job suchen. Oder was auch immer.

Man darf sich selber und sein eigenes Wohlergehen nicht aus dem Blick verlieren. Man muss lernen, sich anzugrenzen, wenn es für einen selber ungesund wird.

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@DieSchildmaid

(Man muss lernen, sich anzugrenzen, wenn es für einen selber ungesund wird)

Gar nicht so einfach, stimmt aber,

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Du solltest dir überlegen, ob die Beziehung so noch einen Sinn hat. Wenn du dich unwohl fühlst. Auf jeden Fall solltest du mit ihm einmal darüber reden.

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