Gefrierbruchtechnik

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2 Antworten

Gefrierätztechnik, Gefrierbruchtechnik, eine Präparationstechnik der Transmissionselektronenmikroskopie, die besonders bei der Untersuchung von Biomembranen sehr aussagekräftige Ergebnisse liefert. Dabei wird das tiefgefrorene Kompaktlexikon der Biologie > Gefrierätztechnik http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/biok/4618 Gefrierätztechnik, Gefrierbruchtechnik, eine Präparationstechnik der Transmissionselektronenmikroskopie, die besonders bei der Untersuchung von ...

Untersuchungsobjekt im Vakuum mit einem Spezialmesser (Mikrotom) geschnitten bzw. aufgebrochen, sodass anstatt einer glatten eine unregelmäßige Bruchfläche entsteht, die z.T. die Lipiddoppelschichten von Zellmembranen voneinander trennt. Durch Absublimieren von Wassermolekülen, das bei Lipidflächen weniger stark erfolgt als bei cytoplasmatischen Bereichen, entsteht eine Art Reliefstruktur, die an angeätzte Metalloberflächern erinnert. ( vgl. Abb. ) Nach einer schrägen Bedampfung mit einer Schwermetall-Kohle-Schicht kann der entstandene Metall-Kohlefilm elektronenmikroskopisch untersucht werden. Dabei wird eine kontrastreiche Darstellung der zu untersuchenden Strukturen sichtbar. Die Strukturerhaltung ist aufgrund der sofortigen Kältefixierung der biologischen Objekte i.d.R. gut.

Wenn es nur ein paar Probleme sind, dann raus damit.

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