Gefahrenbremsung aus 100 km/h?

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9 Antworten

Wenn du gerade von der gefahrenbremsung redest, die man in der Fahrschule macht zB bei der Prüfung, dann macht man das meistens bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h. Wohl Kein Fahrlehrer lässt das bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h machen, zumindest noch nie erlebt.  

In der Fahrschule wird Auto 30km/h und Motorrad 50km/h geprüft...

Eine Notbremsung/Gefahrenumfang machst du im normalen Straßenverkehr dann wenn du sie brauchst und da ist es egal wie schnell du bist ich musste auch schon bei über 200 voll in die Eisen....

Ja, es ist natürlich erlaubt und möglich, wenn nötig. Allerdings ist das sehr ruppig.

Wenn du wegen Führerschein-Prüfung fragst, da wird es keine Gefahrbremsung über 30-35 km/h geben.

Die Gefahrenbremsung muss und kann man aus jeder Geschwindkeit machen. Allerdings eben nur wenn sie absolut notwendig ist.

In der Fahrschule macht man diese im PKW bei ca. 30 km/h.

Da ich diese schon 2 machen musste im normalen Verkehrsbetrieb:

  • Einmal bei ca. 85 km/h runter auf 20 km/h aufgrund eines LKWs
  • und vor 2 Wochen kurz vor einer Autobahnauffahrt bei Glatteis weil die Normalebremsung nicht mehr ausgereicht hatte und ich fast in des Schild gedonnert wäre

Gerade die Glatteis-Geschichte war zwar sehr Lehrreich und Interessant sodass ich wieder etwas neues gelernt habe was mir keine Fahrschule beibringen konnte (hab erst seit ca. 3-4 Monaten meinen Führerschein).

Die Bremsung selbst fühlte sich nach einer weit aus höheren Geschwindigkeit an, dadurch dass das Auto entsprechend Rutschte trotz ABS.
Dabei war ich auf einer Landstraße mit ca. 50 unterwegs, also vor der vereisten Strecken schon vom Gas runter um auf die Autobahn zu fahren.

Meine gute Ausbildung machte sich hier also durchaus bemerkbar.
Ich Empfehle auch jedem Autofahrer das Fahrsicherheitstraining mal gemacht zu haben. Da bekommt man übrigens dann auch meine Situation nachgestellt bei höherer Geschwindkeit.

Eine Gefahrenbremsung ist mit jeder gefahrenen Geschwindigkeit möglich, erfordert aber bei sehr hohen Geschwindigkeiten unter Umständen schnelle und gezielte Lenkbewegungen, damit das Auto - besonders bei glatter Fahrbahn - in der Spur gehalten wird. Das wird durch das ABS weitgehend unterstützt. Als es noch kein ABS gab, musste die Lenkbarkeit durch "Stotterbremsen" erreicht werden, was aber beileibe nicht Jeder oder Jede beherrschte. 

Notbremsungen sind nie ganz ohne Gefahr. Dafür ist es eine Notbremsung, bei der man so schnell wie möglich zum Stehen kommen will.

Das übt sich am besten in einem Fahrsicherheitstraining und das macht auch noch richtig Spaß. Häufig zahlt die Unfallversicherung (="Berufsgenossenschaft") etwas dazu oder übernimmt die Kosten ganz.

Noch etwas: Die Geschwindigkeit ist egal. Wenn es notwendig ist, dann eben volle Pulle auf die Bremse.

es gibt keine Begrenzung - das kann auch Tempo 200 sein - wat mutt dat mutt

Eine Gefahrenbremsung ist nicht von der gefahrenen Geschwindigkeit abhängig sondern eher von der Notwendigkeit.

Also die Frage, ob die Gefahrenbremsung aus 100 km/h erlaubt ist macht keinen Sinn. Deshalb heißt es ja Gefahrenbremsung.

Wenn es eine Notsituation ist dann kommt es nicht auf die Geschwindigkeit an, dann wird gebremst, so oder so.

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