Gefahren beim Klonen- Bringen Klone Krankheiten von früheren Zeiten wenn sie infiziert waren?

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3 Antworten

Krankheiten können beim Klonen eigentlich nicht übertragen werden, jedenfalls keine Infektionskrankheiten. Es wird ja genau genommen nur eine Kopie eines bereits bestehenden Organismus gemacht, die dann noch einmal ihr Leben von vorn beginnt. Würdest du einen Menschen klonen, so würdest du Spender und Klon eher für Vater und Sohn halten, als dass du erkennen würdest, dass ihr Erbgut identisch ist.

Was allerdings mit übertragen wird sind alle erblichen Schwächen und Krankheiten. War der Spender zum Beispiel ein Bluter oder kleinwüchsig, dann wird es der Klon auch sein. Auch die genetischen Anlagen, einmal an Krebs zu erkranken, kann der Klon tragen - wobei es dann aber auch auf die äußeren Umstände ankommt, ob er genau wie sein Spender einmal an Krebs erkrankt oder davon verschont bleibt.

Dass du aber zum Beispiel den schwarzen Tod oder die Pocken wieder ins Leben holst, wenn du einen menschen aus dem Mittelalter klonst (was wegen des raschen Verfalls der DNS technisch übrigens gar nicht gehen würde), ist nicht möglich. Es war ja schließlich nicht in den Genen vorprogrammiert, dass der betreffende Mensch einmal an diesen Krankheiten leidet, sondern er hat sich während seines Lebens damit infiziert. Man müsste also erst einmal die Pockenviren oder das Pestbakterium klonen und reaktivieren, um ausgestorbene Krankheiten wieder zurückzubringen.

Nur genetisch bedingte Krankkeiten, falls die Zellen die verwendet wurden nicht infiziert sind. Aber ich hätte noch nie davon gehört, dass keimzellen infiziert sind.

Retroviren und Gendefekte... ja, möglich.

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Da müßte man schon Extraaufwand betreiben und die Krankheitserreger mit klonen...

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