Gefälschtes zeugnis, bafögrückforderung

7 Antworten

Zunächst ist das, was du getan hast Urkundenfälschung und natürlich strafbar. Bezüglich der BAföG-Rückforderung ist es eigentlich egal ob und wie du dich äußerst. Du hast Förderung bezogen, die dir nicht zugestanden hat, also musst du selbige zurückzahlen. Hier kannst du allerdings in der Regel eine Ratenzahlung vereinbaren.

Es wird höchstwahrscheinlich auch noch eine Anhörung wegen eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens kommen. Dies bezieht sich aber nur auf die Förderungserschleichung, nicht auf die Urkundenfälschung. Es hängt hierbei vom BAföG-Amt ab, ob gegen dich ein Bußgeld verhängt wird oder ob die Angelegenheit an die Staatsanwaltschaft abgegeben wird. Bezüglich der Urkundenfälschung wird dich aber mit Sicherheit noch Post von der Staatsanwaltschaft erwarten, also solltest du dir dringend einen guten Anwalt suchen.

du solltest auf jeden fall schnellstmöglich einen anwalt konsultieren. vorher würde ich mich auch gar nicht zu irgendwelchen vorwürfen äußern.

neben der rückzahlung könnte schlimmstenfalls auch eine geldstrafe oder sogar gefängnis wegen urkundenfälschung auf dich zukommen. wenn du zum zeitpunkt der immatrikulation noch keine 22 jahre alt warst kann möglicherweise jugendstrafrecht angewendet werden. die immatrikulation ist jedenfalls ungültig, dein studium also wertlos.

Wie Du Dich nun verhalten sollst, was auf Dich zu kommt, etc., etc..
Da gibt es eine allgemeingültige Antwort für jede einzelne von Dir gestellte Frage: GEH ZUM ANWALT. Sofort.

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