gefährliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln

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6 Antworten

Teure Produkte arbeiten auch mit Zusatzstoffen. Egal, ob Joghurt, Wurstwaren, etc.

Wenn ein Geschmacksverstärker drin ist, kann am eigentlich geschmacksbringenden Stoff gespart werden. Wird deutlich, wenn man sich z.B. Rindersuppe betrachtet.

Übrigens sind auch in den Instantsuppen aus dem Bioladen natürliche Geschmacksverstärker in der Mehrzahl enthalten. Hefe ist z.B. so einer. Komplett hefefreie Produkte sind deutlich in der Unterzahl. Und gerade die Instantsuppen aus dem Bioladen sind deutlich teurer, als die von Maggi, Knorr und Co.

Einer der gesundheitsschädlichsten Zusatzstoffe ist Aspartam, das in sehr vielen Lebensmitteln und Getränken enthalten ist. Aspartam,ist ein Süsstoff mit vielen Nebenwirkungen, und ist nicht halb so unbedenklich, wie die Studien der Hersteller behaupten. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte. Diabetes, Gedächtnisverlust, Depressionen, Blindheit und Verlust des Hörvermögens sind nur einige ihrer Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Ich glaube das ist mehr als Du eigentlich wissen wolltest, aber es ist immer gut informiert zu sein

Danke. Aber das weiß ich schon ;-). Ich achte immer darauf das keine Süßstoffe enthalten sind. Ist Acelsulfam-K unf Sacharin genauso schädlich?

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@energizer010

In Bezug auf Diabetes sind alle Süsstoffe schädlich, auch Stevia. Wenns Dich interressiert kann ich es Dir erklären warum.

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@energizer010

Bei Acesulfam wurden beim Versuch mit Mäusen Erbgutschäden festgestellt. Bei Saccharin beim Versuch mit Ratten Blasenkrebs. Beim Menschen wurden beide als unbedenklich eingestuft.

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@bodyguardOO7

Wusstest Du auch, dass nur bei männlichen Ratten und nicht bei weiblichen und auch bei keiner anderen Species Blasenkrebs nach Saccharingaben beobachtet wurde? Da liegt dann wohl ein einzigartiger Entstehungsmechanismus vor.

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@Arrggh

Ja, wusste ich, aber wir sollten uns besser auf die Interessen des Fragestellers fokussieren, damit das Ganze nicht in einer endlosen Diskussions-Runde endet.

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@bodyguardOO7

In dem Sinne sollte man dann vielleicht auch mal mit der Panikmache aufhören und sich auf gefestigte Erkenntnisse beschränken.

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Die ganze billige Fabrikpampe ist nicht essbar ohne kuenstliche Aromastoffe etc. Es wuerde wie Tapetenkleister schmecken und die Leute wuerden es nicht kaufen. Wenn du z.B. selbst kochst, dann schmecken diese ganzen Fertigsachen grauenvoll. Aber wenn du dich daran gewoehnst, dann bist du auch damit zufrieden. Es werden viel Fuellstoffe benutzt oder Dinge, die Fleisch aehnlich sehen, aber im Grunde Abfall sind. Interssant ist immer der Bildvergleich von der Packung mit dem armseligen Inhalt. Bei den Pizzen sind die Salamistueck ja fast so duenn wie Zeitungspapier, aber gross sehen sie aus. Die Billigprodukte sind meistens das gleiche Zeug, aber es sind 3 Gramm mehr Fleisch drinne und die Fotografen haben sich mehr ins Zeug geschmissen, d.h. auswaendigere Packung. Die verkaufen dir dann ne Geschichte. Die Grossverdiener essen ja im Grunde den selben Frass, aber bezahlen das Dreifache. Viel Erfolg

Die Zusatzchemie hat doch einen ganz einfachen Zweck: Kundenbindung und Kostenersparnis!

Da v.a. Fertigprodukte Massenware sind und da halt alles schnell hergestellt wird aber lange halten muss und auch ohne nennenswerte Schwierigkeiten schockgefroren werden können muss (verwirrender Satzbau^^) etc. pp., das Ganze aber noch schön bezahlbar bleiben muss, wird zwar am Geld gespart aber nicht an Hilfsmittelchen. ;) Viele Konsumenten sind auch schon so an den Glutamat-Geschmack gewöhnt, dass sie nichts anderes mehr essen können. In den Lebensmitteln ist so viel Zucker drin, dass wir das in unserer Welt niemals alles verstoffwechseln können. Und doch sind wir süchtig nach ihm. Wir können ihm nicht mehr entsagen. Der Verbraucher weiß es aber nicht. Genauso wie er jahrelang dachte, dass Nestlé sowas wie der Jesus der Lebensmittelindustrie ist und nur frohgesunde Nahrung feilbietet. Als dann herauskam, wie schädlich deren Produkte eigtl. sind, war das Staunen groß. Aber es wird trotzdem gerne gesagt, dass der Verbraucher Schuld sei.

Weil die ja meist in Billigprodukten sind und bei den teuren nicht.

Täusch dich da mal nicht. Auch teure Produkte können voller Chemie sein.

Dass die Chemie uns kaputtmachen kann, ist aber der Industrie herzlich egal. Es geht um Profit in einem hart umkämpften Wettbewerb, um Gewinnmaximierung und Kostenersparnis. Und die Lebensmittelhexenküche ist da nicht alleine. Lange nicht.

Schon allein für Deinen letzten Satz würde ich Dir einen Stern geben.

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die logik ist einfach: die lebensmittelindutrie muss grosse mengen produzieren, diese müssen aber auch transportiert und gelagert werden, ohne zusatzstoffe würden die produkte nicht lange halten.

Inwiefern spielen Geschmacksverstärker, Farbstoffe etc. bei der Haltbarkeit eine Rolle? Ok, Farbstoffe weil sich vielleicht bei längerer Lagerung das Endprodukt schneller unangenehm verfärben könnte? Klär mich auf:-)

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@energizer010

geschmacksverstärker sind dass, was der name sagt, sie erfüllen eine andere rolle, dem käufer soll es schmecken (damit er wieder kauft) und möglicherweise auch süchtig machen (es wurde bewiesen dass glutamat das verlangen nach mehr essen verstärkt und geschmacklich eine abhängigkeit bildet). letzendlich geht es um das ganz grosse geld, die lebensmittelindustrie ist nach waffenverkäufe das sicheste und ertragsträchtigste geschäft weltweit.

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@einfachgesagt

Okay. Was sagst du eigentlich zu den Bio-Discountprodukten? Höre gerne persönliche Meinungen :-). Kann man auch sicher sein, das wenn bei Zutaten keine bedenklichen Zusatzstoffe auf der Verpackung stehen, es auch stimmt?

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@energizer010

gibt es pflanzliche lebensmittel aus plastik? nein? warum wird so blauäugig auf die spitzfindigkeit "bio" geachtet und teuer bezahlt? es gab in den letzten jahren einige vergleiche bio gegen normale produkte. mehrfaches ergebnis: die konventionellen produkten waren in keinster weise schlechter und die bio-produkten waren dafür, dass sie geringfügig bei der subjektiven betrachtung für besser empfunden wurden, unverhältnismässig teuer. mit bio wird sehr fiel geld gemacht, mit normalen produkten macht man nichts falches und spart auch geld.

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@einfachgesagt

Ich lag mal mit einem Ernährungswissenschaftler zusammen im Krankenhaus. Er kauft ausschließlich Bio-Produkte. Er muss es ja wissen? Was hat er davon mich zu verarschen war richtig nett der Kerl, sympatisch ein echter Kumpeltyp eben. Es gibt ja auch Betriebe die ihr "gleiches Produkt in einer Billig-Version" verkaufen. Ich habe ihn gefragt, er meinte es ist nicht das gleichr Produkt weil keiner was zu verschenken hätte u.s.w. Ist schon etwas länger her.

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@einfachgesagt

"dem käufer soll es schmecken (damit er wieder kauft) und möglicherweise auch süchtig machen (es wurde bewiesen dass glutamat das verlangen nach mehr essen verstärkt und geschmacklich eine abhängigkeit bildet)"

Bei Interesse hierzu ein Zitat aus einer aktuellen Studie der Yale University und der University of Kyoto - Ren X. et al. (2011): Effects of ad libitum Ingestion of Monosodium Glutamate on Weight Gain in C57BL6/J Mice. Digestion 83(suppl 1):32–36:

“In summary, our data does not support the notion that ad libitum MSG intake should trigger the development of obesity or other metabolic abnormalities.”

sinngemäß übersetzt: Zusammenfassend unterstützen unsere Daten nicht die Ansicht, dass die Aufnahme von Mononatriumglutamat ad libitum die Entwicklung von Fettleibigkeit oder anderen metabolischen Abnormalitäten auslösen soll.

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@Arrggh

@arrggh: deine quelle ist nur dann glaubhaft, wenn deren finanzierung einwandfrei ist, dass ist aber nicht zu entnehmen. ein geübtes auge entdeckt sofort die wischiwaschi formulierung "unsere datenlage...", wer was von studien versteht, erkennt sofort, dass diese datenlage nicht astrein ist.

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@einfachgesagt

@einfachgesagt:

Du musst mir hier gar nicht unterstellen, nicht in der Lage zu sein, solche Studien zu bewerten. Ich bin Naturwissenschaftler und daher sehr wohl in der Lage, dies zu tun. Du hingegen müsstest eigentlich wissen, wenn Du denn über eine entsprechende Ausbildung verfügst, dass Formulierungen wie "aufgrund unserer Datenlage" nur als wissenschaftlich korrekt anzusehen sind. Die zitierte Metastudie habe ich übrigens gelesen (ja richtig - Metastudie - was bedeutet, dass eine Vielzahl von Studien zu dem Thema ausgewertet wurden, auch und grade eben die Studien, die zu dem Schluss kamen, dass Glutamat eine Wirkung auf z.B. das Essverhalten habe). Nicht nur das, ich habe auch die kritisierten Studien gelesen und kann die Kritik an den Studien voll und ganz nachvollziehen. Letztlich ist hier, wie so oft, nicht der Geldgeber das Problem (wobei Du mir gerne nachweisen darfst, inwieweit die beiden beteiligten Unis befangen waren), sondern die wissenschaftliche Qualifikation derer, die die kritisierten Studien durchführen. Nicht alles was publiziert ist, ist auch gut. Das Design der kritisierten Studien weist massive Mängel auf. Hier ein paar Beispiele, die ich bereits in einer anderen Diskussion zu dem Thema anführte:

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He K. et al. (2008): Association of Monosodium Glutamate Intake With Overweight in Chinese Adults: The INTERMAP Study. Obesity (2008) 16, 1875–1880: Die Studie liefert Anhaltspunkte, die weiter zu verfolgen sich lohnt, aber die Autoren schränken sich ja selbst ein: Im Abstract heißt es bereits "This research provides data that MSG intake may be associated with increased risk of overweight independent of physical activity and total energy intake in humans." (Hier haben wir übrigens wieder eine Formulierung à la "nach unserer Datenlage", das nur so nebenbei...). Weiter heißt es im Diskussionsteil "Most of the evidence on hypothalamic lesions and appetite regulation was provided from laboratory animals that were injected with MSG at neonatal age. Although the deleterious effects of MSG injection on hypothalamic neuronal circuitries have been well documented, limited studies have been published on the effects of orally administered MSG (12,28).” (Quelle 12 ist übrigens Hermanussen et al - gehe ich gleich drauf ein)

Man vergleicht hier also toxikologische Daten von subcutanen Injektionen mit einer oralen Aufnahme beim Menschen. Man müsste also hier Fütterungsstudien mit einbeziehen, wie es in der Studie von Ren et al getan wurde.

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Hermanussen M. et al.: Obesity, voracity and short stature: the impact of glutamate on the regulation of appetite. European Journal of Clinical Nutrition. 2006; 60:25-31: Die dort getesteten Glutamatdosen von 2,5 g/d und 5 g/d bei Ratten (ausgehend von schweren Exemplaren von 400g - ich meine, die in der Studie wogen sogar nur 250g) entsprächen einer Aufnahme von ca. 470g bzw. ca. 940g bei einem 75 kg schweren Menschen, also zwischen einem Pfund und einem Kilogramm Glutamat pro Tag! (zur Info, für Natriumchlorid wurde vom US-amerikanischen food and nutrition board ein LOAEL von 2,3 g/d festgelegt, es ist also bei den Ratten schon aufgrund der mit dem Natriumglutamat aufgenommenen Natriummengen mit physiologischen Effekten zu rechnen gewesen - Interspeziesunterschiede hin oder her!) Ich weiß nicht, wie da He et al in ihrer Publikation davon sprechen konnten, dass Hermanussen et al bei ihrer Studie Dosen für die orale Aufnahme gewählt hatten, die in einem realistischen Rahmen liegen!

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@einfachgesagt

Nein, habe ich nicht, da es dort aber meines Wissens nicht um die Auswirkungen von Glutamat oder Zusatzstoffen geht, sondern um den Verzehr tierischer Lebensmittel, tut das nichts zur Sache.

...wo wir beim Thema sind: Hast Du noch was zur Sache zu sagen? Vielleicht willst Du Dich ja mal mit dem Inhalt meiner Aussage befassen, immerhin hab ich mir jetzt schon die Mühe gemacht!

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@Arrggh

schade. bezüglich ursprüngliche frage, sehe ich den rattenschwanz den du ausgelöst hast fehl am platz, der support mochte keine solche diskussionen an dieser stelle, ich sehe keine grund wieter darüber zu debattieren.

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